Alternative Neurodermitis Therapien – Welche Möglichkeiten gibt es?

Alternative Therapien bei Neurodermitis

Statt aus der Schulmedizin die „herkömmlichen“ Medikamente zu nutzen, wählen viele Patienten von Neurodermitis pflanzliche Produkte oder alternative Präparate. Wer nun wirklich alternative Therapien empfehlen kann, das ist schwer zu sagen. Viele Patienten und Therapeuten sind zwar von dieser Form der Behandlung überzeugt, jedoch lehnen einige Schulmediziner die Methoden der alternativen Therapien ab. Allerdings ist es vielen Medizinern nicht mehr bewusst, dass viele Methoden, die sie heute selbst verwenden, ihren Ursprung in der volkstümlichen Medizin haben. Um nur einmal zwei Beispiele an dieser Stelle anzuführen: Das sind die Anwendungen mit Teer und die Behandlungen mit Eichenrinden-Extrakten. Diese beiden Formen der Behandlungen stammen ursprünglich aus der Naturheilkunde und besitzen heute ihren festen Platz in der Schulmedizin.

Alternative Therapien – Wie wirken sie wirklich?

Allerdings sollte auch bei den alternativen Therapien ein gewisses Maß an Skepsis herrschen. Diese Behandlungsmethoden sind nicht mit wissenschaftlichen Studien belegt, die einen wirklichen Erfolg Pflanzenheilkundeverzeichnen können. Unverständnis breitet sich bei den Schulmedizinern aus, wenn sie sehen, dass Produkte angewendet werden, die als alternativ gelten. Auf der einen Seite lehnen viele Patienten eine Behandlung mit Kortison kategorisch ab, da dieses Medikament klar definierte Nebenwirkungen besitzt. Auf der anderen Seite verwenden Patienten von Neurodermitis ohne große Bedenken zum Beispiel Nerzöl oder Murmeltierfett. Anscheinend wissen viele Betroffen gar nicht, dass darin natürliches Kortison enthalten ist. Ebenfalls sollte bekannt sein, dass bei der Anwendung einer Salbe mit Ringelblumen-Pflanzenextrakten, Allergien ausgelöst werden können.

Für die Wirksamkeit der alternativen Therapien, müssen zunächst wissenschaftliche Studien durchgeführt werden, um ein endgültiges Ergebnis zu erhalten. Solange diese Ergebnisse fehlen, kann keine klare Aussage getroffen werden, wie die Präparate wirklich wirken. Am besten ist immer noch der Arzt des Vertrauens, der mit seinem Patienten die Probleme lösen kann und auch wertvolle Hinweise über die enthaltenen Substanzen der alternativen Präparate geben kann.

Foto: © gänseblümchen / Pixelio

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