Bioresonanztherapie – Biophysikalische Therapie

alternative HeilmethodenBei der Bioresonanztherapie werden bestimmte elektromagnetische Vorgänge des Körpers mit Hilfe von speziellen Apparaten erfasst. Es werden dabei Fehlfunktionen des Körpers an veränderten Mustern der Schwingungen erkannt.

Diese Therapie beruft sich auf die Methoden der Quantenphysik, der Elektrotechnik und der Akupunktur. Nach Ansicht der Anhänger der Bioresonanztherapie sollen Erkrankungen von elektromagnetischen Schwingungen begleitet, wenn nicht sogar verursacht werden. Aus Studien der Biophysik geht jedoch hervor, dass diese biologischen Schwingungen extrem schwach sind.

Behandlung mit der Bioresonanztherapie

Vor der Behandlung wird zur Stabilisierung des Energiehaushaltes eine Grundtherapie durchgeführt. Im Normalfall werden hierfür Handelektroden verwendet. Über diese Elektroden werden jeweils 15 Impulse von sieben Sekunden Dauer abgegeben. Nach drei Sekunden Pause werden die nächsten Impulse abgegeben.

Die Behandlungsdauer liegt zwischen 20 und 30 Minuten und sollte in Abständen von ein bis zwei Wochen wiederholt werden. Bei ernsthaften Erkrankungen können auch kürzere Sitzungen jeden Tag stattfinden. Empfehlenswert sind fünf bis zehn Anwendungen, allerdings kann die Behandlung bei chronischen Krankheiten bis zu zwei Jahre erfolgen.

Anwendungsgebiete der Bioresonanztherapie

Vor allen Dingen wird die Bioresonanztherapie bei Allergien, zur Steigerung der Abwehrkräfte, bei Neurodermitis, Lebensmittel-Unverträglichkeiten, zur Entgiftung des Körpers und zur Schwermetallausleitung angewandt. Ebenfalls können mit dieser Therapie Schlafstörungen und Schmerzzustände behandelt werden. Selbst zur Behandlung von chronischen Erkrankungen, wie zum Beispiel Migräne, Gastritis und Rheuma kann die Bioresonanztherapie eingesetzt werden.

Wirksamkeit der Bioresonanztherapie

Bisher gibt es noch keine klinisch kontrollierten Studien über die Wirksamkeit der Therapie. Die Erfahrungen beruhen lediglich auf langjährigen Behandlungen einzelner Anwender. Die Ergebnisse werden zum Teil heftig angezweifelt und werden oft auf den Placebo-Effekt zurückgeführt. Selbst die Theoretiker der Bioresonanztherapie hegen schon ihre Zweifel beim Ansatz der Schwingungsauslöschung.

Gefahren und Risiken der Bioresonanztherapie

Diese Form der Therapie darf an Menschen mit Herzschrittmachern nicht vorgenommen werden. Durch die Behandlung mit den Magnetfeldern kann die Funktion des Herzschrittmachers gestört werden und es kann zu lebensgefährlichen Situationen kommen.

Ebenfalls kann es bei allergischen Krankheiten, wie Asthma, bei einer falschen Anwendung zu einer massiven Verschlimmerung des Zustandes kommen. Bei schwerwiegenden Erkrankungen sollte die Bioresonanztherapie andere Behandlungsformen nur ergänzen und unterstützen, aber niemals als einzige Form der Behandlung gewählt werden.

Abgeraten wird von dieser Therapie bei anatomischen Defekten, wie schlecht zusammengewachsene Knochen nach einem Bruch, bei psychischen Krankheiten, bei schweren Vergiftungen, bei Mangelzuständen von Vitaminen, Mineralstoffen und Insulin.

Nebenwirkungen sind bisher noch nicht bekannt, allerdings weisen einige Anwender darauf hin, dass eventuell durch die Bioresonanztherapie psychophysische Reaktionsstarren auftreten können.

Foto: © Jutta Anger / Pixelio

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