Kurze Zwischenfrage hierzu: ist eigentlich ein Heilpraktiker und ein Homöopath das selbe?
Gruß,
Aida
Gut ist alles vermutlich nie.
Aber es ging darum, den Unterschied von Homöopathie und Allopathie anhand eines praktischen Beispiels zu erläutern. Hier guckt ja vielleicht auch mal jemand rein, der einen praktischen Rat sucht.
Die Probleme von Daueranwendung von Immunsupressiva werden hier ja auch intensiv diskutiert.
M. E. gibt bei Schüben dazu aber keine Alternative. Aber das ist eine andere Diskussion - es war hier ein Beispiel.
Dass viele Leute sich unvernünftig verhalten ist ein schwaches Argument ...
Es rauchen auch viele Menschen, obwohl auch hier Wirkung und Nebenwirkung klar ist.
Sag doch mal von homöopathischer Seite, was du bei Juckreiz empfehlen kannst!
Kurze Zwischenfrage hierzu: ist eigentlich ein Heilpraktiker und ein Homöopath das selbe?
Gruß,
Aida
Wer sagt, dass es unvernünftig ist? Warum sollte es unvernünftig sein, wenn sich jemand aufgrund seiner Erkenntnisse und trotz negativer naturwissenschaftlicher Faktenlage für etwas entscheidet. Kommt da nicht eine etwas ideologisierte Auffassung von Vernunft zum Ausdruck?
Ich halte auch das Rauchen nicht per se für unvernünftig.
Kann ich das? Ich bin 1. kein Homöopath und 2. sagtest du selbst, dass die homöopathische Anamnese ausschlaggebend ist. Darüber hinaus gibt es zwar Komplexmittel u.a. krankheitsbezogene Mittel, mit den ich aber keine für eine Empfehlung ausreichende Erfahrung habe, vom Glaluben an eine universelle Wirksamkeit mal ganz abgesehen.
Jein, Heilpraktiker ist eher ein Überbegriff. Der Heilpraktiker kann diverse Methoden anwenden, er kann sich aber auch (nur) mit Homöopathie befassen, in diesem Fall wären dann ein Heilpraktiker und ein Homöopath das selbe.
Gruß, Allerleirauh.
Ja, meine ich: Ist vernünftig, man vertraut der (natur-)wissenschaftlichen, allgemein anerkannten besser als der persönlichen, nicht
verallgemeinerbaren Erkenntnis - was auch immer das ist (ist Erkennen nicht Verallgemeinern?).
Ja, Rauchen ist ein gutes Beispiel - die Geschichte hält etliche bereit (Verdopplung der Lebenserwartung und Weltbevölkerung und wohl auch
gestiegene Lebensqualität) und es ist zynisch, das zu übersehen. Es ist irreführend hier auf persönliche Erfahrungen von Einzelfällen zu verweisen,
ohne es konkret / positiv zu formulieren.
Es hat niemand hier eine persönliche Erfahrung mit einem homöopathischen Arzneimittel konkret genannt (bis auf mich mit dem Suflur D12/D1000
und dem Halicar). Mir scheint, das geht einfach nicht: Würde man es nennen, wäre es nicht mehr persönlich. Es ist der "Käfer in der Schachtel" - die
private Empfindung, der Einzelfall.
Das füllt (ideologisch) die Lücke, die die Naturwissenschaften gelassen haben: Individuell, unmessbar, ganzheitlich. Es ist eben eine Kränkung, nicht
als Individuum und als Ganzes verstanden zu werden und mit einer gewissen Unvollständigkeit auskommen zu müssen. Ich leb lieber mit der Lücke,
als aus ihr die Basis zu machen.
Es ist gesundheitspolitisch / finanziell egal und gesundheitlich unbedenklich, homöopathische Arzneimittel anzuwenden - keine Wirkung, keine
Nebenwirkung. Es ist psychologisch verständlich, aber m.E. nicht empfehlenswert, seine Hoffnung in die Homöopathie zu setzen. Es ist inkonsistent,
die Verzweiflung der Schulmedizin in die Schuhe zu schieben - als wäre das einzige Argument für Homöopathie, dass die Schulmedizin Neuro nicht
heilen kann. Aber die Homöopathie kann sie nicht mal nachweislich lindern - hier wird Großes und Nebulöses versprochen, weil man konkret gar
nichts anbieten kann - und das zeigt auch dieser Thread. Eine Wissenschaft, die historisch überlebt und widerlegt ist, erfährt aus Motiven, die den
Gründern der Wissenschaft völlig fremd waren, ihre Renaissance - aber man darf m.E. nie verwechseln: Der ursprüngliche wissenschaftliche
Anspruch der Homöopathie (, ihre Widerlegung) und ihre aktuelle Eso-Version sind verschiedene Phänomene. Letztere ist eben ein psychologisches
Phänomen.
Es gibt wohl auch außer Halicar kein homöopathisches Arzneimittel bei Neurodermitis, dessen Wirkung ist meiner Erfahrung begrenzt und es ist eben
kein potenzierter Wirkstoff.
Aber ist die Frage des Threads nicht eigentlich beantwortet?!
Hallo Leute,
also bei mir hilft Vitamin B gegen den Juckreiz...
Sobald ich viel Zucker esse, Alkohol oder Kaffee trinke, dann geht bei mir das große Jucken los.
Und wenn ich das stoppen will, dann verzichte ich auf diese Sachen (und wenns ganz schlimm ist, dann auch ein paar Tage auf Obst).
Dazu nehme ich den Vitamin B-Komplex von Ratiopharm (je nachdem wie doll der Juckreiz ist 1-3 Kapseln am Tag).
Seit ich das mache, habe ich KEINEN Juckreiz mehr(außer ich übertreibe mal wieder mit den blöden Süßigkeiten
)
Ich hab das aus einem Buch "Neurodermitis- geheilt in 40 Tagen"
Ich hoffe, ich konnte euch helfen!
LG,
Minaki
@Minaki:
ich habe gerade keine Zeit deinen Beitrag in die richtige Diskussion zu verschieben.
Aber bitte schreib das mit dem Vitamin B jetzt nicht überall rein. Mach entweder eine eigene Diskussion auf oder such mal, ob es schon eine gibt.(ich glaube es gibt schon eine, die Methode ist nämlich nicht neu...habs auch schon versucht)
Das der Juckreiz zurück geht, wenn man auf die üblichen Verdächtigen wie Zucker, Alkohol, Kaffee, Allergieträger usw. verzichtet, liegt sicher nicht am Vitamin B Präparat.![]()
Gruß die liebe Sandra
... Das Spektrum der homöopathisch behandelten Krankheiten erstreckt sich von akuten Beschwerden wie Husten, Schnupfen und Ohrenentzündungen über chronische Erkrankungen wie z. B. Allergien, Neurodermitis, Asthma, Migräne, ADHS und Tic, bis hin zu schwersten Krankheitsbildern wie Epilepsie, Krebserkrankungen oder Hirnblutungen bei Frühgeborenen auf der Intensivstation“, so Dr. Kruse ...
Homöopathie findet erfolgreiche Anwendung in der Kinderheilkunde
Placebo-Effekt, sagen die Gegner. Aber wenn es nur Placebo ist, warum helfen dann nicht alle homöopathischen Mittel? Warum zeigen die einen null Wirkung, während sich bei andern spontane Besserung einstellt? Und wieso helfen Globuli auch Tieren oder Kindern? Als meine Tochter drei Monate alt war, erkrankte sie an einer schweren asthmatischen Bronchitis. Der Arzt verschrieb homöopathische und anthroposophische Mittel – die Tochter war im Nu wieder gesund. Placebo? Und wie geht das bei einem Wesen, das kognitiv noch nicht begreifen kann, was überhaupt ein Arzt, was Medizin ist? Meine Tochter litt ebenfalls unter Neurodermitis, welche wir, nach tausenderlei Versuchen mit einer homöopathischen Salbe in den Griff bekamen. Und es handelte sich nicht um eine Spontanheilung, denn sobald wir die Salbe absetzten, war die Neurodermitis wieder da.
Die Zeit machte Homöopathie vergangene Woche zum Titelthema, liess Pro und Kontra zu Wort kommen und näherte sich im Haupttext genau diesen Fragen.
Mit Placebo durch den Winter? | Mamablog
Alternative Medizin: Glauben und Globuli | Wissen | ZEIT ONLINE
hallo,
unser zweiter sohn leidet seit seinem dritten lebensmonat an einer neurodermitis. jetzt ist er 2 1/2 und es hat sehr viel gebessert. wir haben auch gehofft, dass es nach einem jahr vorbei ist. bei fing es nach der ersten impfung an.
die "ärzte" hier bei uns in berlin halfen ihm mit vielen und wunderschönen präparaten wie prednison (oder so ähnlich)
wir suchten eine homöopathin auf. die untersuchungen (das verhör der eltern, da de wurm nicht sprechen konnte) dauerten lang, haben sich aber gelohnt. sie gab uns verschiedene globulie mit, so auch gegen den juckreiz!
du solltest nicht experimentieren und das geld in eine homöopathische behandlung investieren so wird sich auch ein erfolg einstellen. juckreiz kann viele ursachen haben und diese zu kennen, wirst du nur suchen und noch ein mittel, dann wieder eines und so geht es ewig weiter.
unserem kleinen konnte geholfen werden. er hatte alle haare verloren und die kopfhaut war übelriechend verkrustet. unter der kruste kam es eitrige flüssigkeit hervor. seine kopfhaut löste sich ab, heilte dann ab, dank der schulmedizin und dann ging es wieder los. nun kam die Homöopathie ins spiel und es wurde langsam besser, da der kleine körper sich stabilisierte.
die mittel die wir bekamen, gibt es nicht frei verkäuflich zu erhalten. nur ärzte können es erwerben, zumal unsere hausapotheke dieses mittel nur in einer potenz und größenordnung fand wie sie uns sehr teuer zu stehen gekommen wäre. (silic lm2)
das o.a. silicea d 12 hilft uns heute auch weiter bei juckreiz.
Hallo Leute,
Wollte nur kurz über unseren Erfolg mit der homöopathische Behandlung bei ND berichten.
Mein Sohn 2,5 Jahre hat "mittel starke" ND meist auf den Händen. oft Blutig gerissen und sehr trocken.
Seit einem halben Jahr sind wir auf Homöopathie umgestiegen.
Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Die Wunden sind zu, der Juckreiz fast weg.
Nur wenn er grad erkältet ist oder so wie jetzt der Winter da ist und die Luft sehr trocken ist, hat er kleine Rückfälle. Aber damit können wir ganz gut leben.
Die Staatsanwaltschaft wird vermutlich in Kürze Anklage gegen die Paderborner »Cortison-Ärztin« Dr. Susanne C. erheben. Die Polizei hat 460 Opfer ermittelt.
Die 42-jährige Allgemeinmedizinerin soll über Jahre Allergie- und Neurodermitis-Patienten vermeintlich homöopathische Spritzen verabreicht haben, die tatsächlich mit synthetischem Cortison versetzt waren. Die Strafverfolgungsbehörden ermitteln wegen Betrugs und vorsätzlicher Körperverletzung. Vor elf Monaten hat die Ärztin Insolvenz angemeldet.
Zeitung WESTFALEN-BLATT: Paderborn - Cortison-Skandal in OWL: 460 Patienten betroffen
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