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Thema: Hilft Rotwein bei Neurodermitis?

  1. #1
    Grünschnabel
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    Standard Hilft Rotwein bei Neurodermitis?



    Hallo liebe Community,

    eine ganz blöde Frage: Mir hat jemand erzählt, dass ein Glas Rotwein am Tag tatsächlich gegen Neurodermitis helfen soll. Klar soll es kein Wunderheilmittel sein, aber hat der Rotwein soll lindernd helfen. Stimmt das wirklich? Hier Ist ein Glas Rotwein wirklich gesund? | Rotwein24.org wird es auch aufgelistet bei "Was alles gesund ist" - Aber die Site schaut ja eher "naja" aus!

    Wisst ihr vielleicht etwas mehr? Eventuell muss ich doch noch auf Rotwein umsteigen ;)

    Gruss Grubi

  2. #2
    Alter Hase Avatar von Hanyou
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    Hallo Grubi,

    die einzige Erklärung, die mir dazu jetzt einfallen würde ist die typische Rotwein-geschichte mit den Antioxidantien und Entzündungshemmern. Rotwein wird deswegen ja als gesund angepriesen, weil er eben diese Stoffe in größeren Mengen enthält, sie können auch tatsächlich (nach aktuellem wissenschaftlichen Stand) Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.

    Dazu muss aber auch gesagt werden, dass diese Art von Stoffen in fast allen pflanzlichen Lebensmitteln wie eben Obst und Gemüse in unterschiedlicher Menge und Zusammensetzung vorkommen. Eine handvoll Trauben, ein bisschen Gemüse zum Mittag oder ein paar frische Kräuter sind mit Sicherheit mindestens genau so förderlich wie ein Glas Rotwein.

    Dass Rotwein aber gegen Neurodermitis hilft hab ich noch nie gehört - bei mir hat Alkohol an sich immer eine negative Wirkung. Einerseits des Histamins wegen vermehrter Juckreiz (Histamin ist sogar besonders viel in Rotwein) und dann auch die verminderte Hemmschwelle beim Kratzen. Nach einer durchzechten Nacht wach ich regelmäßig mit neuen Kratzern überall auf.

    Liebe Grüße
    Hanyou
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  3. #3
    Forenlegende Avatar von Pustelblume
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    ...ich kann Hanyou nur zustimmen - Rotwein geht bei mir gar nicht.
    „Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.“ Jean Baptiste Molière

  4. #4
    Forenlegende Avatar von Cookie67
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    Standard Alternative zu Rotwein

    Bei Neurodermitis reagiert das Immunsystem mit heftiger Abwehr auf Stoffe aus der Umwelt und der Nahrung. Es verwechselt diese harmlosen und ungefährlichen Stoffe mit körperfremden Substanzen. Dadurch entsteht eine entzündliche Abwehrreaktion der Haut. Diese Entzündungsreaktion wird durch die verstärkte Ausschüttung von Histamin verstärkt. Flutet Histamin in der Haut an, kommt es zum typischen Juckreiz. Freie Radikale beschleunigen die Entzündungsprozesse der Haut zusätzlich: Makrophagen, das sind spezielle Immunzellen, schütten innerhalb weniger Sekunden Millionen von freien Radikalen aus. Sie haben die Aufgabe, die Allergen-Eindringlinge zu zertrümmern. Nehmen die Radikale jedoch Überhand, entsteht oxidativer Stress. Dieser ist durch anhaltende, kettenreaktionsartige Zellzerstörung gekennzeichnet und nährt jeden entzündlichen Prozess. Um das zu verhindern, sollte man dem Körper genügend Antioxidantien bzw. Xanthone zur Verfügung stellen.

    Überaus viele Antioxidantien sind in der Mangostanfrucht enthalten. Die Frucht hat eine äußerst starke Abwehrkraft. Der Mangostanbaum, der bis zu 5000 Früchte tragen kann, benötigt weder Düngungsmittel noch Schädlingsbekämpfungsmittel. Und das können wir Menschen uns zunutze machen. Diese wunderbaren Früchte haben viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Bioaktivstoffe und – das ist der wichtigste Punkt – Xanthone. Das ist eine ganz bestimmte Art von Bioaktivstoffen. Xanthone sind in der Mangostanfrucht in einer Menge enthalten wie sonst auf der Welt in keiner anderen Frucht!

    Ist die Mangostan Frucht ein Geheimtipp bei Neurodermitis?

  5. #5
    Alter Hase Avatar von Suffmelancholie
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    Rotwein ist nicht gleich Rotwein. Das fängt ja schon damit an, um welche Traubensorte es sich handelt, ob die Trauben irgendwie durch Krankheiten belastet waren und wenn ja, mit welchen und in welchem Umfang; Bei der Mostherstellung, ob die Kerne "zerquetscht" und damit deren Inhalststoffe in den Wein gelangen; ob dem Wein noch Zuckerlösung zugefügt wird oder nicht. Für Menschen, denen Histamin Probleme macht, spielt vermutlich auch eine große Rolle, wie hygienisch die Tanks sind, in denen der Wein vergoren wird.
    Ich weiß auch nicht, ob Reste von zur Verarbeitung notwendigen Eiweißen (Fisch, Huhn, Ei...) möglicherweise doch im Endprodukt vorhanden sind.
    Zumindest bilde ich mir ein, unterschiedliche Weine unterschiedlich zu vertragen, bei manchen habe ich ein richtiges Allergiegefühl im Mund, andere trinke ich gerne und ohne Auswirkungen.

    Wo nun genau der wirkungsfolle Effekt liegen soll, weiß ich nicht. "Antioxidantien" halte ich immernoch für eine Werbeerfindung.
    Jedoch kann die Weinsäure wohl die Darmflora positiv beeinflussen, sofern diese nicht vollkommen "zerstört" ist.

  6. #6
    Alter Hase Avatar von Hanyou
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    Antioxidantien existieren durchaus. Nur mal so.

    Antioxidans

    Viele Vitamine sind beispielsweise Antioxidantien. Und in geringen Mengen wirken sie wohl durchaus gesundheitsfördernd. Allerdings gibt es auch Studien, in denen sich zu hohe Zufuhr von Antioxidantien wiederum negativ auf die Sterblichkeit ausgewirkt hat. Das Thema ist also noch längst nicht komplett erforscht...
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  7. #7
    Forenlegende Avatar von Cookie67
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    Hanyou, hältst du es für einen Neurodermitiker für sinnvoll so eine Mangostanfrucht regelmäßig zuzuführen?

  8. #8
    Fingerwundschreiber Avatar von thalassa
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    Äh, was ist eine Mangostanfrucht ? Ich kenne nur Mangos, von denen allerdings auch sehr, sehr viele (5000?) an einem Baum hängen können, jedenfalls in Mali ...
    Handelt es sich dabei um dieselbe Frucht ?
    Lachen ist überall auf der Welt dasselbe

  9. #9
    Forenlegende Avatar von Cookie67
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    Mangostan und Mangos haben außer einer gewissen Namensgleichheit nichts gemeinsam.
    Aber: Die durchschnittliche Ausbeute eines ausgewachsenen Mangostan-Baumes beträgt etwa 500 Früchte, an besonders ertragreichen Exemplaren können es aber auch bis zu 5.000 Früchte sein.

    Mangostane

    Die Mangostan ist auf der Malaiischen Halbinsel heimisch. In den letzten 150 Jahren ist diese Art und ihre Sorten auch in andere Kontinente verbreitet worden. Dieser Baum wird heute praktisch weltweit in den Tropen kultiviert. Bedeutende Anbauländer sind Indonesien

  10. #10
    Fingerwundschreiber Avatar von thalassa
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    Danke, wieder was gelernt.
    Ich hatte den Namen vorher noch nie bewußt gehört.
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  11. #11
    Stammgast
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    Puh, leider kenne ich mich dem Thema etwas aus. Rotwein wirkt sich bei mir extrem schlecht auf die Haut aus. Besonders übel ist Wein in all incl. Hotels. Daher weg von der Sauferei!

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