Hallo liebe Mitleidende!
Ich heiße Alex, bin 23 und wohne in Wien. Ich habe seit meinem 3. Lebensjahr Neurodermitis. Seit ich denken kann haben zuerst meine Eltern und dann ich versucht diese Krankheit loszuwerden. Die vielen Male, die ich beim Hautarzt war, die unterschiedlichsten Cremes und Methoden, die ich ausprobiert habe, das hat alles nichts genutzt. Ich schreibe euch heute, weil ich endlich, nach all diesen Jahren einen Weg gefunden habe, die atopische Dermatitis zu bekämpfen. Ihr wollt wissen wie?
Nun vorerst kann ich nur sagen: Durchs Internet. Bevor ich auf Details eingehe, möchte ich noch ein bisschen von meinem bisherigen Lebensweg mit Neurodermitis erzählen.
Das erste was mir ein JEDER Hautarzt bisher gesagt hat, war, dass das beste Mittel um die Krankheit, oder besser gesagt den „Schub“, einzudämmen Kortison sei.
Für mich bedeutete Kortison immer, nachdem ich tage- und wochenlang meine Haut zerkratze und vor Juckreiz keinen klaren Gedanken mehr fassen und mich vor Selbstekel nicht mehr in den Spiegel schauen konnte, die Erlösung. Zwei bis 3 Tage und es ging meiner Haut wieder sichtlich besser.
Jeder der die Wirkung von Kortison kennt, liebt sie....die Wirkung, dass es dem Einzelnen nach kurzer Zeit wieder besser zu gehen scheint. Doch wie ist die wahre Wirkung? Was ist die NEBENWIRKUNG?
Bei mir war es immer so, und ich glaube, auch andere werden das so empfingen, dass mir vorkam als ob die Haut immer dünner wurde. Ich gebe zu, jeder halbwegs intelligente Hautarzt wird einem sagen, man soll Kortison nur kurzzeitig schmieren. Doch seien wir uns doch mal ehrlich. Der Unwissende, der die Kranheit nicht mehr sehen und spüren will, wird nicht so schnell dieses Präparat absetzen. Und auch ich gebe zu ich habe das nicht gemacht.
Zum Schluss, bevor ich meine persönliche Lösung für das Neurodermitisproblem gefunden hatte, habe ich beinahe täglich Kortison geschmiert. Es war Winter, ich hatte Stress in der Arbeit und der Abendschule, ich war psychisch angeschlagen und die Krankheit wütete wie sie nur konnte. Doch irgendwann wird man auch gegen das stärkste Kortison immun. Ich glaube der Name des Kortisonpräparats war Betnovate, wenn ich mich nicht täusche, denn nachdem mir die neue Methode so gut geholfen hat, habe ich alle Kortisoncremes im Abfalleimer verschwinden lassen.
Bevor ich euch erzähle, wie ich es geschafft habe seit Jänner 2007 kein einziges Mal Korison zu verwenden, noch ein anderer Tip. Vor einigen Jahren habe ich angefangen Ziegenmilch zu trinken. Reine, unpasteurisierte Ziegenmilch vom Bauernhof.
Damals hat es mir wirklich gut geholfen, doch als die Krankheit letzten Herbst und Winter wieder so stark einsetzte und ich wieder anfing Ziegenmilch zu trinken, hat es mir nichts mehr geholfen. Wie wir wissen, reagiert jeder Neurodermitiker anders auf gewisse Heilprozesse. Dem einem hilft vielleicht Protopik, dem anderen die Eigenbluttherapie oder vielleicht wieder einem anderen die Ziegenmilch. Mein Tip ist: Ausprobieren und nicht aufgeben.
So, nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen.
Wie gesagt, hatte ich. auf die Haut bezogen, letzten Herbst und Winter mein absolutes Tief.
Ich wusste nicht mehr was ich machen sollte, sogar das Kortison half nicht mehr wirklich. So beschloss ich wieder mal zum Hautarzt zu gehen. Dieser empfahl mir eine besondere Therapie, die jedoch bis zu 700 Euro (!!!) kosten sollte. Nebenbei sagte mir der Hautarzt, dass es sehr leicht sein kann, dass die Therapie überhaupt nicht anspricht. Leider ist mir der Name der Therapie gerade entfallen, ich weiß nur, dass es eine sehr bekannte ist, vielleicht fällts mir noch ein, dann schreib ich die Bezeichnung rein. Jedoch das war eigentlich nicht das, was mir geholfen hat.
Mir war das ehrlich gesagt zu teuer und die Aussage des Arztes, dass es leicht sein kann, dass die Therapie nicht helfen kann, haben mich abgeschreckt.
Ich kam heim und warf einen Blick auf meinen zerschundenen und zerkratzten Körper und war nur noch verzweifelt. Ich setzte mich an meinen Computer und stöberte im Internet um mich wieder mal ein bisschen schlau zu machen. Und das war die Lösung:
Unter www.google.at gab ich das Zauberwort Neurodermitis ein und ich kam auf die Homepage der deutschen Firma SIRIDERMA unter
www.siriderma.de
Zuerst dachte ich, dies sei wieder so eine Firma, die einen ein „Wunderprodukt“ andrehen will. Doch ich hatte mich geirrt. Das war die Lösung.
Auf der Homepage finden sich mehrere Expertenmeinungen, Ergebnisse unterschiedlicher Test, die mit Neurodermitis-Probanden durchgeführt wurden und bei mir sehr guten Eindruck hinterlassen haben.
Dies war dann ein Grund dafür, dass ich mir das 2-Phasen Programm und das basische Badesalz bestellt habe.
Zugegeben, die Produkte sind nicht wirklich billig, doch jetzt, 7 Monate nachdem ich die ersten Produkte erstanden habe, weiß ich, dass ich mein Geld nicht fehlinvestiert habe.
Ich habe damals zuerst die kleineren Cremen bestellt um die Wirkung abzusehen und ich war begeistert.
Wichtig ist, dass man sich die Anleitung genau durchliest und die auch so wie beschrieben durchführt. Wie schon erwähnt ist dies eine Therapie und wie bei jeder Therapie ist es wichtig, diese vollständig durchzuhalten und die Abläufe genauestens zu befolgen.
Die Therapie sieht folgendermaßen aus:
Phase 1 besteht daraus, sich die betroffenen Stellen mit der weißen Creme (Aufbau-Pflegecreme intensiv) einzuschmieren. Am besten man tut dies vor dem Schlafen gehen, diese Creme ist wie ein weißer Film, der solang auf der Haut bleibt, bis man ihn abwäscht.
Diese Creme beruhigt die Haut und beugt Juckreiz vor....ich liebe diese creme, denn ich hasse den Juckreiz. Es ist für mich eins der schönsten Gefühle wieder „KRATZFREI“ schlafen zu können.
Am Morgen wäscht man sich die Creme dann ab (es gibt auch eine eigene Waschlotion dafür) und schmiert sich mit der
Phase 2 Creme (der grünen Creme „Aufbau-Pflegecreme) ein. Diese regeneriert die Haut und hilft sich wieder aufzubauen.
Wenn die Zeit es mir erlaubt nehme ich dann im Laufe des Tages ein Bad mit dem Basensalz von Siriderma. Da ich in Wien nur eine Dusche habe, bin ich gezwungen mir eine Alternative für das Baden im Basensalz zu suchen. Ich mache es dann meist so, dass ich eine Schüssel nehme, sie mit warmen wasser fülle und etwas Basensalz reingebe. Dabei sollte man aber auch immer auf die richtige Dosierung achten, zu viel Salz kann die Haut, besonders wenn sie noch sehr geschädigt ist reizen.
Ich habe das Neurodermitis hauptsächlich an den Händen und den Armen. Letzten Herbst und Winter war es jedoch so stark, dass ich es jedoch auf der Brust, Hals, im Gesicht, am Rücken und den Beinen bekam.
Ich legte somit jeden Tag meine Hände für ca. eine halbe Stunde bis zu einer Stunde meine Hände in das Salzwasser und wusch mir die anderen Stellen immer wieder mit einen Lappen.
Wirklich wichtig ist auch, dass man bei dieser Therapie nicht gleich aufgibt, wenn es die ersten Tage nicht gleich die erwünschte Wirkung zeigt.
Genau wie es in der Beschreibung steht, kommt es öfters vor, dass die Haut sich kurzzeitig ein wenig verschlechtert. Bei mir war das genauso, so ca. am 3. oder 4. Tag. Meine Haut musste sich erst an die neuen Cremen und die Therapie gewöhnen. Ich war sogar wieder in der Versuchung Kortison zu schmieren, doch ich blieb standhaft und das war eine gute Entscheidung. Nach ungefähr einer Woche trat der Heilungsprozess wirklich ein. Nach 2 Wochen konnte ich schon deutliche Verbesserungen meiner Haut feststellen. Ich hatte auf der Homepage von Siriderma.de gelesen, dass es Probanden gab, die diese Therapie ungefähr 2,5 Monate getestet hatten und die von den Ergebnissen begeistert waren. So nahm ich mir zum Ziel, die Therapie 100%ig auch 2,5 Monate durchzuziehen um dann zu sehen, wie die Dinge stünden.
Und schon nach einem guten Monat, hatte sich meine Haut schon so gebessert und verschönert, dass ich es kaum glauben konnte. Ich habe mir inzwischen mehrere Produkte von Siriderma bestellt, zb. die Flüssigseife, die Waschlotion, Kopf- und Duschgel.
Besonders positiv zu vermerken ist auch der gute Service der Firma. Bestellt wird per Onlineshop, die Pakete sind innerhalb kürzester Zeit da und falls man Fragen oder Anliegen hat, wird man telefonisch und per E-mail wirklich super, kompetent und freundlich beraten.
Dies ist mein persönlicher Tipp für jeden Neurodermitiker, der die ständig gleiche Leier der Hautärzte mit ihrem Wundermittel Korison satt haben.
Ich denke einen Versuch ist es auf jeden Fall Wert, wenn man damit die Möglichkeit hat, die Krankheit zu bekämpfen.
Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass ich niemals Produkte so loben würde, wenn ich nicht 100%ig davon überzeugt wäre. Es sind keine Wundermittel, jedoch habe ich die Krankheit in wenigen Monaten so eingeschränkt, dass ich damit sehr gut leben kann. Über den Sommer habe ich mit der Therapie ausgesetzt, meine Haut sah aus, als ob ich noch nie Neurodermitis gehabt hätte. Über den Sommer schmiere ich nur mit der grünen Creme, denn ich merke schon, und das ist auch bekannt, dass man Neurodermitis nicht völlig heilen kann, dass die Krankheit immer noch unter der Oberfläche schlummert.
Nur zur Veranschaulichung, damit ihr euch was drunter vorstellen könnt wie das Ergebnis nach der Therapie aussah:
Als ich mit Bekannten aus war, machte mir ein Mädchen wirklich ein für mich persönlich wirklich tolles Kompliment, als sie mir zur Begrüßung die Hand gab und dann sagte: Mann du hast weiche Hände, was machst du dafür? Ich grinste nur und freute mich.
Ich wünsche euch allen, dass ihr Erfolg habt, wie auch immer ihr die Krankheit bekämpfen werdet. Dies war mein Tipp, ihr werdet sehen, das Ergebnis ist toll!
Schöne Grüße aus Wien
Euer Alex


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