Hallo Leute,
Ich leide schon seit meiner Kindheit an Neurodermitis, welche jedoch bis zum 20. Lebensjahr immer nur mit Pflegesalben und homöopatisch behandelt wurde.
Nach meine Umzug nach Berlin vor 1 1/2 Jahren bekam ich allerdings einen Ausbruch in noch nie zuvor gekannter Stärke.
Nachdem ich mich ein halbes Jahr täglich in die Uni quälte und alles versuchte, bin ich schließlich (und ich denke das war eine gute entscheidung, nebenwirkungen hin oder her) zum Arzt gegangen, der mich (obwohl er mich am liebsten sofort eingewiesen hätte) mit Cortison behandelt hat.
Die ersten 2 Wochen volles Programm (Clobetasol), danach immer Ecural Salbe.
Bis heute (das war vor gut einem Jahr) schmiere ich regelmäßig Kortison.
Die letzten Monate bin ich immer mit minimalen Mengen an Ecural hingekommen (minimal heißt bei mir, eine 20g Tube hat zwei Monate gereicht). Damit konnte ich die Symptome zumindest halbwegs unter Kontrolle halten.
Natürlich versuche ich die ganze Zeit, langsam aber sicher endlich davon wegzukommen.
Als ich das letzte mal beim Arzt war habe ich mir Prednitop (mittelstark) verschreiben lassen, welches ich jetzt seit gut einer Woche benutze.
Das ist natürlich wesentlich schwächer als Ecural und ich muss (in nicht unerheblichem Maße) mehr verwenden als ich vorher Ecural verwendet habe.
Nun meine schlichte Frage:
Besser wenig stark wirksames Kortison (Ecural) oder besser mehr schwächer wirksames Kortison (Prednitop) verwenden?
Mein Ziel ist natürlich nach wie vor, es komplett abzusetzen und ich bin mir nicht ganz sicher. Ich hatte das Gefühl "naja.. du schmierst ja wirklich nur WINZIGE Dosen Ecural.." aber dass ich von dem schwächeren nurn wesentlich mehr brauche hat mich schon wieder etwas beunruhigt...
Nebenwirkungen habe ich (laut Arzt) bisher keine... hoffentlich bleibt es so.. :(
Vielen Dank im Vorraus und allen Mitleidenden gute Besserung


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