oh mann, und bei dir hängt dann wohl auch noch der Beruf dran?
Naja, das mit den Ärzten, das kennen wir alle. Da die aber scheinbar fast alle so arrogant reagieren, muss das einen logischen Grund haben, der allen gemeinsam ist. Ich überlege, wie ich als Arzt wäre, wenn ich täglich mein Patienten-Spensum abgearbeitet haben muss und jeder mir was vorjammert. Nun, dann bin ich froh, wenn ich schnell mal Kortison verschreiben kann und dann weiterüberweise, oder?
Wie auch immer, alles läuft darauf hinaus, dass die konkrete Ursache und Abgrenzung von ND noch immer nicht klar ist und es zu allem Überfluss auch kein zufriedenstellendes Medikament gibt. Das Intelligenteste von ärztlicher Seite aus gesehen, wäre, genau das dem Patienten klar und deutlich zu vermitteln. "Sie haben vermutlich Neurodermitis. Dagegen gibt es keine Heilung. Es gibt aber verschiedene Methoden der 'Erleichterung' und Sie stehen jetzt am Anfang eines langen Weges, Ihren speziellen Weg zu finden. Ich kann Ihnen insofern dabei helfen, als dass ich Ihnen Tipps geben und Mittel verschrieben kann."
So in etwa.
Doch wollen wir das?
Wünschen wir uns nicht im Grunde einen überzeugenden Arzt, der alles in die Hand nimmt, anpackt und uns - ähm, heilt? Ich glaube, von dieser Illusion müssen wir uns ganz realistisch verabschieden.


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