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Thema: Beschwerdelos mit konventionellen Mitteln

  1. #1
    Grünschnabel
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    2

    Standard Beschwerdelos mit konventionellen Mitteln



    Ohne fachärztliche Unterstützung habe ich meine schwere Neurodermitis folgendermaßen in den Griff bekommen, so dass ich zur Zeit nahezu beschwerdefrei bin:
    Die Neurodermitis liegt bei mir (46) zusammen mit Asthma seit der frühen Kindheit vor und schwankt über große Zeitabstände zwischen stark und sehr stark. Die Hautpflege habe ich jahrelang mit Ecural-Fettsalbe betrieben -bei mäßigen Erfolg.
    Im März 2011 habe ich die Ecural-Behandlung eingestellt. Das Krankheitsbild war ausgesprochen schlecht, großflächig dickaufgeworfene, rote Haut, starker Juckreiz, die Abschuppung war nahezu krampfartig.
    Im Anschluss hatte ich viele rezeptfreie Salben, wie z.B. Zinkoxid-Salbe erfolglos ausprobiert.
    Einigermaßen hilfreich erwies sich alkoholgelöstes Wollwachs zur Fettung der Haut. Im September 2011 hatte ich Ecural relativ hochdosiert eingesetzt mit dem Ergebnis, dass die Rötung deutlich gemildert wurde, trotzdem aber blieb die Haut insgesamt recht schlecht, außerdem stellten sich Hautirritationen (viele pustelartige Knötchen) ein. Ecural verwende ich z.Zt. vielleicht alle 3-4 Tage. Den eigentlichen Durchbruch gelang mir, glaube ich zumindest, mit einer Salbenmischung: alkoholgelöstes Wollwachs und Thiobitum (20%-eine schwarze Salbe), beides billig aus der Apotheke zu beziehen. Die Salben werden zu einer hellbraunen Mischung verrührt und großflächig aufgetragen. Ohne Änderung der Lebens- und Arbeitsweise bin ich jetzt seit ca 5 Monaten einigermaßen beschwerdefrei. Ich hoffe, dass ich jemand mit diesem Beitrag helfen konnte.

  2. #2
    Forenlegende Avatar von Aida
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    Zugsalbe?

  3. #3
    Grünschnabel
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    2

    Standard

    ...läuft wahrscheinlich unter diesem Namen. Die schwarze, nach Teer riechende Salbe ist mir aus den 80-er Jahren bekannt. Sie wird aufgetragen, löst sich nur mit Fett, färbt stark ab und ist deshalb im Alltag nicht zu gebrauchen. Die Verdünnung mit Wollwachs hat sich bewährt, das Gemisch benutze ich nur noch und immer weniger.
    Übrigens hatte ich mich an die schwarze Salbe erinnert, weil es einmal eine ziemlich unsinnige Spiegel-online-Meldung gab, nach der Hatschepsut wahrscheinlich an Krebs gestorben sei, weil Archäologen in einem ihrer Salbentöpfe Teerrückstände gefunden haben.

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