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Thema: Diabetes und Neurodermitis

  1. #1
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    Standard Diabetes und Neurodermitis



    Ich hab seit 25 jahren Diabetes und seit 4 jahren Neurodermitis.
    Mit dem Zucker komm ich wunderbar klar aber mit meiner Haut überhaupt nicht.
    Die Neurodermitis wird von Jahr zu Jahr schlimmer die Schübe halten länger an. Im Moment ist es unerträglich egal was ich mach oder nicht mach ich bekomm ihn nicht los denn Schub. So langsam bin ich des ewige eincremen sowas von leid. Den Diabetes sieht man mir ja nicht an aber meine Haut sieht jeder und die Leute gucken als hätt ich die Pest. Bei meinem ersten Schub bin ich fast immer in Tränen ausgebrochen was ich überhaupt nicht von mir kenn.
    Wenn ich jetzt einen Schub habe versuch ich so wenig wie möglich unter Menschen zu gehen weil ich total über reagiere wegen Kleinigkeiten ist das normal? Die meiste Zeit bin ich aber zornig, wütend und weiß nicht warum gehört des zur Neurodermitis dazu ?? Dadurch das ich die Neurodermitis noch nicht so lang hab bin ich etwas überfordert mit meinen Launen dem Juckreiz schlaflose Nächte. Ich bin ein total anderer Mensch wenn ich einen Schub habe ich würde gern wissen was ich dagegen machen kann??

  2. #2
    wohnt hier Avatar von thalassa
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    Standard

    Hallo tiggatigga,

    erstmal willkommen hier. Sicher findest Du beim Lesen hier immer wieder auch für Dich hifreiche Tips bzw Anregungen, wie Du mit Deiner Haut ( leichter ) umgehen kannst.

    Ich glaube, Deine Wut im Moment ist verständlich. Es ist wohl ziemlich normal, daß man erstmal aufbegehrt, wütend und verzweifelt wird, wenn man eine Krankheit bekommt, die das Leben beeinflußt und nicht mit ein paar Pillchen überwunden werden kann. Und die einem anzusehen ist, die einen mit Juckreiz quält und nicht schlafen läßt. Dann kommen zu der Krankheit an sich auch noch die Müdigkeit und die ( buchstäbliche ) Reizbarkeit.

    Versuche irgendwie zu akzeptieren, daß Du ND hast, Du kannst die Veranlagung nicht ändern. Ich weiß, daß das oft total schwer ist, gerade in einem Schub. Wohl jeder hier im Forum kennt Phasen, in denen man seine HAut verflucht und zum Teufel wünscht, egal, wie lange man den Mist schon hat. Aber es ist wichtig, sich irgendwie damit zu arrangieren. Dazu gehört auch das tägliche Eincremen. Nimm es hin als Notwendigkeit, als Alltagsroutine, die dazugehört. Denkst Du noch über das Zähneputzen nach ? Das erledigt man auch mit aller Selbstverständlichkeit, obwohl es eigentlich ähnlich lästig ist.
    Versuche, Dich nicht zu sehr zurückzuziehen. Man neigt dazu, wenn es einem nicht gut geht. Aber bei mir ist es z.B. so, daß in solchen Rückzugsphasen die Gedanken dann nur noch um die Haut kreisen, ich mich davon leicht völlig vereinnahmen lasse und dann leicht auch die Verzweiflung überhand nimmt.
    Suche trotzdem Kontakt zu Freunden, lenke Dich ab. Du kannst Ihnen ja kurz erklären, warum Du so unruhig bist.
    Und wenn es gar nicht geht : es gibt wirksame Cremes, Salben, Medikamente. Bist Du in Behandlung. Oder versuchst Du allein damit klarzukommen. Ein (Haut)Arzt, zu dem Du Vertrauen hast, ist wichtig als Ansprechpartner.

    Ich finde es auch immer wichtig zu wissen, was mit einem passiert. Lies Dich hier durchs Forum, suche Dir entsprechende Fachliteratur, um zu erfahren, was ND ist. Ich finde immer, je mehr man über etwas weiß, desto leichter kann man lernen, mit den Dingen umzugehen.
    Alles Gute erstmal. thalassa
    Lachen ist überall auf der Welt dasselbe

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