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Thema: Meine Hilflosigkeit

  1. #1
    Neuling
    Registriert seit
    08.04.2008
    Ort
    am schönen Rhein
    Beiträge
    43

    Standard Meine Hilflosigkeit



    Hallo Ihr Lieben,


    ich merke schon.... ich habe noch einen langen Weg vor mir.

    Und was mir am meisten zu schaffen macht.........ist die Hilflosigkeit, die ich so gaaaaanz tief in mir spüre. Dabei geht es um Fragen, die eigentlich recht alltäglich sein können.
    Ich lese halt viel....... und auch da merke ich, dass ich nicht alles sofort ausprobieren kann, was an guten Vorschlägen hier zu lesen ist. Und...... es reagiert ja auch jeder Körper anders.

    Wie seit Ihr eigentlich mit dieser Hilflosigkeit umgegangen? Habt Ihr auch das Gefühl der Verzweiflung so dolle gespürt?
    O Gott...... Fragen über Fragen.



    Liebe Grüße



    Heidi
    Die Hoffnung stirbt zuletzt

  2. #2
    Grünschnabel
    Registriert seit
    08.04.2008
    Ort
    Milkau, bei Rochlitz
    Beiträge
    8

    Standard

    Hallo Heidi.
    natürlich habe auch ich mich viel belesen und informiert, wie ich unsrem klieinen helfen kann, doch dabei musste ich auch aufpassen, dass ich nicht total den Überblick verliere.
    So habe ich immer erst ein "Gebiet" bearbeitet- zum Bsp. erst Badezusätze ausprobiert, danach bin ich zu juckreizstillenden Mitteln über gegangen, eine Woche später hab ich die Nahrung umgestellt. Alles auf einmal ist gar nicht zu bewältigen.
    Man hört aus jeder Ecke was anderes, natürlich auch gut gemeinte Ratschläge, aber am Ende muss man sein eigenes Behandlungsprogramm erstellen und das braucht viel Zeit, Geduld und vorallem Hoffnung.

    liebe Grüße
    Sandra

  3. #3
    Forum-Chefin Admin Avatar von Helene
    Registriert seit
    23.12.2006
    Beiträge
    2.219

    Standard

    Liebe Heidi,

    klar kenn ich die Verzweiflung und Hilflosigkeit. In der Zeit, wo ich ohne Medikamente leben wollte und einen Cortisonentzug gemacht hab, hab ich auch mehrmals täglich geheult weil es immer schlimmer wurde und ich einfach nicht mehr weiter wusste. Eigentlich hat mich nur der feste Wille, das durchzustehen aufrecht gehalten, und irgendwann dann die Vorfreude auf die Spezialklinik Neukirchen. Ich hab mich irgendwie durchs Semster geschleppt, weil ich wusste, in den Ferien kann ich da hinfahren und dann wirds bestimmt besser werden. Irgendeinen Plan und Hoffnungsschimmer braucht man, sonst gehts echt nicht! Glücklicherweise gibt es grad bei der Neurodermitis soooo viele Ansätze, dass man eigentlich immer weiterprobieren kann.

    Gib nicht auf und informier dich weiter, irgendwann findest du deinen Weg! Du hast doch durch deine Töchter schon viel Erfahrung, oder nicht?

    Alles Liebe, Helene
    Bei Fragen, Anregungen, Kritik, Problemen: pn an mich

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