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Thema: Dokumentation von Schüben

  1. #1
    Neuling Avatar von Sebastian01
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    Standard Dokumentation von Schüben



    Hallo Ihr!

    Neues Jahr, neues Glück, neue Gute Vorsätze!

    ich wollte ab dem 1.1.12 mein hautzustand dokumentieren und dann gegen ende
    des jahres veröffentlichen. Hiermit will ich auch andere animieren dies auch zu tun.
    Am besten ist dafür ein kleiner taschenkalender in form einer visitenkarte.
    ich würde dazu mal den maßstab 1-6 nach schulnotensystem vorschlagen,
    um das hautbild zu bewerten.

    Ich suche mit diesen daten nach vergleichen in umwelt und co. vllt findet
    sich ja ein zusammenhang. sicher bin ich mir aber auch nicht.

    Anderer effekt ist, wenn ich weiß, wann ich etwa meine schübe bekomme, kann ich entsprechende vorbereitungen treffen. mal urlaub nehmen, um kortison betteln :D und so weiter...

    Was haltet ihr von der idee? Wer ist dabei?

  2. #2
    Forenlegende Avatar von Cookie67
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    Für mich ist fraglich, ob auf so einem abstrakten Level des Schulnotensystems was sinnvolles am Jahresende zu erkennen ist.
    Bei vielen verläuft die Neuro nicht schubweise sondern eher wie Wellenbewegungen mit permanentem Grundrauschen. Meist geht die Neuro an einer Hautstelle auch mal wieder weg und ein neues Ärgernis beginnt wo anders.

    Mach doch mal einen Wochenbericht hier im Forum und beschreibe an welchen Stellen die Haut gut oder schlecht ist. Vielleicht decken sich deine Berichte mit Erfahrungen von anderen Forumsteilnehmern.

  3. #3
    Neuling Avatar von Sebastian01
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    gut perfekt ist es nicht und sehr sehr subjektiv. aber ein anfang.
    deine idee ist gut, jedoch dann grafisch schwer umzusetzen...
    aber ich werde deine idee dann umsetzen um überhaupt vergleichsdaten
    zu haben ;)

  4. #4
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    Standard

    versteh da jetzt auch grad den Sinn dahinter nicht.
    Ich meine, wenns mir am 08.Mai 2012 schlecht geht, heißt es ja nicht automatisch, dass es im Mai 2013 genauso ist.

  5. #5
    Neuling Avatar von Sebastian01
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    bei mir ist das oft ähnlich mit den schüben. jetzt nicht jedes jahr gleich.

    mich interessiert nur ob wir alle ähnliche schübe haben oder ob das stark von einander abweicht...

  6. #6
    Forenlegende Avatar von Cookie67
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    ... es wird sicherlich von einander abweichen. Aber Ähnlichkeiten in der Neurodermitisauspägung zu den Jahreszeiten könnte schon zu erkennen sein.

  7. #7
    Alter Hase Avatar von Suffmelancholie
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    Ich könnte meinen Hautzustand vermutlich gar nicht sinnvoll beurteilen.
    Die Selbstwahrnehmung ist verdammt stimmungsabhängig...
    Hmmm vielleicht Strichlisten, wie oft mein Freund mich darauf hinweist, dass ich mir gleich die Haut bis auf den Knochen wegkratze
    Man sollte eigentlich im Leben niemals die gleiche Dummheit zweimal machen, denn die Auswahl ist so groß.
    (Bertrand Russell)

  8. #8
    Fingerwundschreiber Avatar von thalassa
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    Es gibt im Rahmen von Neurodermitis-Schulungen für kinder und Jugendliche Beobachtungsbögen, in denen jeden Tag neben der reinen Beurteilung des Hautzustandes auch notiert wird, ob es irgendwelche Besonderheiten gab ( große Freude, Ärger, Kontakt mit einem bekannten Allergen, Schwimmbadbesuch , große Hitze oder Kälte , Infekt usw ) , ob man starken Juckreiz empfunden hat, wie man die Intensität des Kratzens einschätzt usw. Dazu eine Notiz über die an dem Tag verwendeten Medikamente.
    Ich denke, nur das Zusammentragen von verschiedenen Faktoren, die auf Körper und Seele einwirken, macht Sinn. Dann kann man den eigenen Auslösern sicherlich ein gutes Stück auf die Schliche kommen. Und das ist für mich eigentlich auch der einzige Sinn der Sache
    Lachen ist überall auf der Welt dasselbe

  9. #9
    Alter Hase Avatar von Suffmelancholie
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    Ich schätze bei Kindern funktioniert die Selbstwahrnehmung besser. Ich kann wirklich nur rational beurteilen, ob ungewöhnliche neue Wunden da sind, ob ich blute. Das Jucken ist außer bei estremen Schüben erfolgreich in die Peripherie der Wahrnehmung verdrängt worden.
    Ich habe noch einen Kalender übrig und versuche ab Neujahr eine "neutrale" Studie an mir. Stimmung, Besonderheiten, ungewöhnliches Essen (bzw. eindeutiges Jucken im Mund), ungewöhnliche Lungenprobleme, blutende Stellen, nässende Wunden. Ganz ohne in meinem Fall unsinnige Selbstbeurteilung. Für weitere Tips für "Merkmale" bin ich dankbar.
    Mir geht es weniger um Auslöser, eher darum, die (vermutlich unterbewusst fungierenden) Aufrechterhaltungsmechanismen zu ergründen.
    Man sollte eigentlich im Leben niemals die gleiche Dummheit zweimal machen, denn die Auswahl ist so groß.
    (Bertrand Russell)

  10. #10
    Fingerwundschreiber Avatar von thalassa
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    Zitat Zitat von Suffmelancholie
    Mir geht es weniger um Auslöser, eher darum, die (vermutlich unterbewusst fungierenden) Aufrechterhaltungsmechanismen zu ergründen.
    Na, denen solltest Du durch eine Dokumentation ja zumindest teilweise auch auf die Schliche kommen.
    Was ich auch interessant finde, ist die Ursachenfindung für das Kratzen. Ich kratze mich nämlich manchmal auch dann, wenn es eigentlich nicht juckt. Z.B. wenn ich sonstwie unter Druck stehe, ab und zu aber auch, wenn die Finger sonst nichts zu tun haben. Das Fatale daran : auf dieses eher unbewußte Kratzen hin entsteht dann leicht Juckreiz, was wiederum zum Kratzen führt und schnell dann auch zu Wunden usw.
    Sich solche Mechanismen bewußt zu machen fand und finde ich aufschlußreich
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  11. #11
    Grünschnabel
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    Zitat Zitat von thalassa Beitrag anzeigen
    Dann kann man den eigenen Auslösern sicherlich ein gutes Stück auf die Schliche kommen. Und das ist für mich eigentlich auch der einzige Sinn der Sache
    Möglich - aber tückisch.

    Die unterschiedlichen Faktoren (Stress, Nahrung, Parfüm, Kosmetik andere äußere Einflüsse etc.) reagieren in unterschiedlicher Zeit auf den Körper. Wenn Du heute einen Schub hast, kann das am gestern empfundenen Stress liegen, an der vor fünf Tagen getrunkenen Milch oder an sonstwas.

    Ich will damit sagen, dass Du letztlich nicht (oder nur schwer) wirst feststellen können, woran der Schub nun wirklich lag. Auch wenn eine solche Aufzeichnung sicherlich sinnvoll sein und den Auslöser vielleicht wirklich eingrenzen kann.

  12. #12
    Alter Hase Avatar von Suffmelancholie
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    Nun, da Jucken für uns DER Stressfaktor überhaupt ist, verlagert sich das Krazten als Mechanismus der Stressbewältigung durch das Unterbewusstsein sicher auf andere Formen von Unruhe. Kratzen wirkt für mich auch sehr entspannend.
    Man sollte eigentlich im Leben niemals die gleiche Dummheit zweimal machen, denn die Auswahl ist so groß.
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  13. #13
    Alter Hase Avatar von Suffmelancholie
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    Irgendwie bin ich enttäuscht. Jede kleinste Verschlechterung konnte ich direkt zuordnen (auch ohne Buchführung), bis auf eine vage Zuordnung von Auslöser und Austrittsstellen bekomme ich auf die Weise aber wohl nicht raus.
    Aber ich gehe wohl besser mit Stress um als ich dachte. Verschlimmerungen, die ich in dem Zusammenhang erwartet hätte, blieben zumindest bisher aus. Oder es wird generell besser und nur der Stress hält es aufrecht? Aber in Phasen, in denen ich gar keinen Stress habe, scheint die ND schlimmer zu sein (so aus meiner Lebenserfahrung).

    Und weil das ja quasi zur Überschrift passt und ich mich wundere:
    Erkältungen schlagen sich als ND-Verschlimmerung scheinbar nur an manchen der bereits offenen Stellen (dabei besonders an den Beinen) nieder, ich hätte aber eher die Stellen erwartet, an denen sich besonders wichtige und nun hyperaktive Lymphknoten befinden. Wie ist das bei euch?
    Man sollte eigentlich im Leben niemals die gleiche Dummheit zweimal machen, denn die Auswahl ist so groß.
    (Bertrand Russell)

  14. #14
    Grünschnabel
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    Zitat Zitat von Suffmelancholie Beitrag anzeigen
    Aber in Phasen, in denen ich gar keinen Stress habe, scheint die ND schlimmer zu sein (so aus meiner Lebenserfahrung).
    Vielleicht verhältst Du dich in der ruhigen Zeit anders - isst dieses oder jenes, trinkst mal was anderes (Alkohol etc.) oder machst Dinge, die Du sonst nicht/seltener tust. Mal ausgehen und sich dafür mit Parfüm einnebeln etwa, was bei mir ein Auslöser ist.

    Möglichkeiten gibt es viele. Das habe ich bei mir jetzt wieder gemerkt: Nach einigen Jahren mit seltenen Schüben trat die ND im November/Dezember 2011 wieder häufiger und schlimmer auf. Wo soll man ansetzen? Es kann ja alles sein...

    Hab mich jetzt wieder verstärkt auf basische Getränke (Sojadrink, Brottrunk etc.) verlagert, lasse Kräutertees weg und habe Fleisch/Fisch/Milch/Schokolade reduziert - und siehe da, es läuft momentan. Bei mir scheints wirklich die Übersäuerung des Darmes zu sein.

    Und um den Beitrag abzurunden: In den stressfreien Phasen habe ich Fleisch oder Fisch häufiger verzehrt, aß mehr Schoki, trank alles mögliche - und reagierte darauf. Unterstellt man die Übersäuerung des Darmes, ist das dann auch kein Wunder.

  15. #15
    Alter Hase Avatar von Suffmelancholie
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    Je mehr stress ich habe, desto ungesünder und hektischer lebe ich.
    Man sollte eigentlich im Leben niemals die gleiche Dummheit zweimal machen, denn die Auswahl ist so groß.
    (Bertrand Russell)

  16. #16
    Forenlegende Avatar von Cookie67
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    Zitat Zitat von Corleone Beitrag anzeigen
    Hab mich jetzt wieder verstärkt auf basische Getränke (Sojadrink, Brottrunk etc.) verlagert, lasse Kräutertees weg und habe Fleisch/Fisch/Milch/Schokolade reduziert - und siehe da, es läuft momentan. Bei mir scheints wirklich die Übersäuerung des Darmes zu sein.
    Warum meinst du, dass Kräutertees zur Übersäuerung des Darms beitragen?

  17. #17
    Grünschnabel
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    Zitat Zitat von Cookie67 Beitrag anzeigen
    Warum meinst du, dass Kräutertees zur Übersäuerung des Darms beitragen?
    Ich hab mir vor einiger Zeit angewöhnt, drei Liter pro Tag zu trinken. Meist Tee. Immer dann, wenn ich ausschließlich Kräutertee über mehrere Tage trank, führte das früher oder später zu Sodbrennen. Und dabei liegt ja auch eine Übersäuerung vor. Insofern die etwas laienhafte Vermutung, dass das etwas mit dem Kräutertee zu tun haben könnte, wenn der Organismus übersäuert ist.

  18. #18
    Forenlegende Avatar von Cookie67
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    Klingt eigentlich sehr gesund. Gerade das viele Trinken müsste ja gegen Sodbrennen wirken.
    Könnte das Sodbrennen auch auf eine der folgenden Ursachen zurückzuführen sein?

    •Kaffee, Alkohol und Nikotin, üppige Mahlzeiten (v.a. abends), fettes Essen, stark gewürzte und gebratene Speisen, Zitrusfrüchte, Fruchtsäfte, Zwiebeln, Schokolade und Tomaten können Beschwerden hervorrufen.
    •Stress und falsche Essgewohnheiten wie hastiges Hinunterschlingen von Speisen
    •Übergewichtige und Schwangere leiden häufiger unter Sodbrennen, da die größere Körpermasse auf den Magen drückt.
    •Verstopfung, Blähungen, erhöhte Magensäureproduktion oder verzögerte Magenentleerung
    •Manche Medikamente können als Nebenwirkung den Schließmuskel zur Speiseröhre erschlaffen lassen.
    •Organische Ursachen wie Erschlaffung des Schließmuskels oder eine verrutschte Magenwand

  19. #19
    Alter Hase Avatar von Suffmelancholie
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    Ich habe Sodbrennen meist bei der Kombination von unklarer Nahrungsmittelunverträglichkeit + Stress... An den Getränken lag es zumindest nie.
    Man sollte eigentlich im Leben niemals die gleiche Dummheit zweimal machen, denn die Auswahl ist so groß.
    (Bertrand Russell)

  20. #20
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    Hi Leute,

    „Übersäuerung“ kann es an unterschiedlichen Stellen des Körpers geben, durch verschiedene Ursachen. Beim Magen ist es normal, dass er sehr sauer ist – braucht man für die Eiweißverdauung.

    Sodbrennen kommt durch Hochsteigen von Magensäure in die Speiseröhre, wenn der Verschlussmechanismus nicht richtig funktioniert, und ist meistens kombiniert mit einer vermehrten Magensäureproduktion. Das muss jetzt aber noch nichts mit einer Übersäuerung des Darmes oder des ganzen Organismus zu tun haben.

    Was Cookie an möglichen Ursachen zitiert hat ist alles richtig –

    Aber warum sollte Corleone mit ihrer Beobachtung nicht auch recht haben?

    Zitat Zitat von Corleone Beitrag anzeigen
    Ich hab mir vor einiger Zeit angewöhnt, drei Liter pro Tag zu trinken. Meist Tee. Immer dann, wenn ich ausschließlich Kräutertee über mehrere Tage trank, führte das früher oder später zu Sodbrennen. Und dabei liegt ja auch eine Übersäuerung vor. Insofern die etwas laienhafte Vermutung, dass das etwas mit dem Kräutertee zu tun haben könnte, wenn der Organismus übersäuert ist.
    Natürlich können auch Kräutertees können zu einer Übersäuerung/Sodbrennen führen! Kommt immer darauf an, was für Kräuter es sind, und in welcher Menge sie genossen werden…Ich bekomme z.B. bei größeren Mengen Rotem Tee (Hagebutten, Hibiscus…) regelmäßig leichtes Sodbrennen, und meine Kinder sind als Babies davon wund geworden. Pfefferminztee soll verdauungsanregend sein, und kann empfindliche Mägen damit auch mal reizen. Jeder Tee, jede Pflanze kann ja eine eigene Wirkungen haben. Kurzfristig merkt man das nicht unbedingt, aber wenn man längerfristig dasselbe trinkt, vielleicht noch in größeren Mengen (3 Liter!), dann kann das schon mal negative Wirkungen haben. Deshalb sollte man eine Sorte Kräutertee auch nicht länger als drei Wochen am Stück trinken, lieber abwechseln.
    Merke: Allzuviel ist ungesund!
    Oder einfach Wasser trinken.
    LG

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