Hi anique, mir gefällt Deine Frage sehr, weil sie so schwierig zu beantworten ist
Mein Verstand sagt mir zwar schon, dass ich mich so "annehmen" sollte, wie ich bin, weil sich an der Situation "chronisch krank" ohnehin nichts ändern lässt.
Aber wenn bei mir das Stadium "Schnecke" (super) erreicht ist und ich meine Grenzen erreiche, während andere noch nicht einmal eine Grenze in Sicht haben, dann fällt es mir immer wieder aufs Neue schwer, diesen Zustand zu akzeptieren. Mein Verstand erklärt mir dann ganz vernünftig, dass es bei mir eben so ist und ich das Beste daraus machen sollte, aber mein Bauchgefühl stellt sich dann auf Selbstmitleid ein.
Was hilft mir bei diesem Spagat zwischen Verstand und Gefühl? Mir gefällt hierzu der Spruch "Der kluge Mann fängt jeden Tag wie ein neues Leben an!" Jeden Tag als weißes Blatt Papier anzusehen und mich darin zu üben, mich "anzunehmen wie ich bin". So gibt es zwar immer noch miese Tage, an denen ich innerlich am meckern bin, weil ich nicht so kann, wie ich will. Aber mittlerweile schaffe ich es, meistens zufrieden zu sein. Es ist fast wie eine Technik/Gewohnheit, die man üben kann. Und man achtet dann bewusster auf die positiven Dinge, die einem begegnen und auf das, was man doch alles noch schaffen kann.
LG Pustelblume


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Im Ernst jetzt? Krass... 


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