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Thema: Juckreiz

  1. #21
    Alter Hase Avatar von mond75
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    Zitat Zitat von thalassa Beitrag anzeigen
    In Davos haben sie einigen Leuten mit schuppiger Kopfhaut und Juckreiz normales Olivenöl gegeben, das abends auf die Kopfhaut geschmiert und leicht einmassiert wurde.

    in schloß friedensburg wurde das auch so gemacht.

  2. #22
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    Zitat Zitat von kala Beitrag anzeigen
    *LOL*
    Selten so gelacht!
    [...]
    Das bei dieser Hauterkrankung zu behaupten, ist absoluter Quatsch mein ich.
    *kicher* ... siehe weiter unten...
    Zitat Zitat von mond75 Beitrag anzeigen
    in schloß friedensburg wurde das auch so gemacht.
    Als ich dort war, bekamen wir NDler so ne Roche Posay Salbe auf den Kopp geschmiert. Mir half es, den Kopf auch einfach nicht mehr täglich zu waschen, also auch vorher schon. War zwar schrecklich die erste Zeit, da sie nach kurzer Zeit völlig überfettet waren, aber mittlerweile geht's.

    Und zum "wenn's juckt, dann heilt's..."

    *hahaha* ... als ich mich das erste Mal extrem im Gesicht/Dekollete/Nacken in Leutenberg schuppte, naaa??? ... was sagten dann alle???
    Nach dem ca. 10 mal extrem Schupping hab ich das Zählen aufgehört. Überhaupt nicht witzig find ich die Tatsache, daß ich es in erwähnten Bereichen eigentlich gar nicht hatte, das kam als Pest nach der Zinkölschlotze erst dazu. Und die Haut ist nun dermaßen dünn, empfindlich und angegriffen (bis gestern aufgequollen und puterrot trotz Cortison, bis es endlich nachließ) und ich mich erst gar nichts schmieren traute aus Angst vor nem neuen Schub, daß ich den ganzen Tag mein Gesicht 'festhielt', damit die Haut nicht bei der kleinsten Bewegung großflächig aufplatzt. Ich hab für heut keine Pergament oder Lederhaut, nein, ich schau aus wie ein Elefant.
    .
    UND JETZT ALLE!!! WER NICHT MITSINGT, KRIEGT AUF'N ÀRSCH!!!
    .

  3. #23
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    Olivenöl? Das erinnert mich an die Kleopatra-Bäder die ich als Kind machen musste, aber die warn nicht für den Kopf^^
    Und das Shampoo... Also bisher hatte ich ja nur dieses Duschgel mit Aloe Vera, was mit ins Haar kann, das tut auch was, aber da ich ohnehin nicht oft wasche (lange Haare dürfen nicht zu oft gewaschen werden), nimmts natürlich auch das Fett nicht gut raus. Blöd. Die Haut schuppt und ist aufgerissen aber das Fett ist in den Haaren. prima. Für letzteren Umstand gibts eigentlich immer ein Shampoo, was die Haare repariert. Die Kombi geht auch, aber macht mal ein Repair-Shampoo auf offene Kopfhaut. Da tanzt man glatt vor Schme-äh vor Freude.^^ Ergo muss ich für diesen Winter wieder mal was neues finden. Aber danke für den Tip, ich werd mirs mal anschauen.

  4. #24
    wohnt hier Avatar von Maria1001
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    Hallo PaintedBlack,

    von Olivenöl, bei Deiner Haarlänge, würde ich abraten. Da brauchst Du zuviele Waschgänge um das wieder rauszubekommen und das reizt dann wieder die Kopfhaut. An Deiner Stelle würde ich zwei verschieden Shampoos benutzen. Nur für die Länge ein Repair und für die Kopfhaut etwas ganz mildes z.B. Physiogel, gibts in der Apotheke. Für die Kofhaut Aloe Vera, ist gar nicht schlecht. Würde aber reines Gel nehmen, gibt es z. B. im Reformhaus und dann am Abend bevor Du die Haare am nächsten Tag waschen möchtes schön in die Kopfhaut einmassieren und über Nacht einziehen lassen. Lässt sich auch gut auswaschen.

    Lg.
    Maria

  5. #25
    Forenlegende Avatar von Cookie67
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    Standard Beim Juckreiz ist die Medizin immer noch ratlos

    Chronischer Juckreiz hat einen verheerenden Effekt auf die Betroffenen. Viele klagen über Depressionen, Angsterkrankungen oder Schlafstörungen. Die Medizin weiß immer noch keinen rechten Rat dagegen.

    Unter den medikamentösen Therapien halten sich ebenfalls positive und negative Wirkungen oft die Waage. Salben mit dem Pfefferwirkstoff Capsaicin betäuben die Nervenfasern in der Haut und lindern dadurch den Juckreiz, doch man muss sie drei bis fünf Mal täglich anwenden, und dann reizt das scharfe Mittel schließlich die Haut. Demgegenüber helfen Cortisonsalben, wenn das ständige Kratzen bereits seine Spuren hinterlassen hat, langfristig aber mündet es in einer Ausdünnung der Haut.

    Viele Dermatologen setzen daher mehr Hoffnung in Salben mit dem Wirkstoff Tacrolimus, weil er gezielter in die juckreizauslösenden Reaktionen des Immunsystems eingreift. Laut einer finnischen Studie an jungen Dermatitispatienten sollte Tacrolimus aber am besten regelmäßig zwei Mal pro Woche aufgetragen werden, unabhängig von einem akuten Juckreizschub. Man spricht hier von einer proaktiven Anwendung. "Sie erzielt nicht nur eine bessere Wirksamkeit, sondern verbraucht letzten Endes auch genauso viel Salbe wie eine reaktive Behandlung, die nur bei akuten Reizschüben zum Einsatz kommt", betont Studienleiter und Dermatologe Sakari Reitamo von der Universität Helsinki. Denn wenn das Jucken erst einmal aufgetreten sei, müsse man über eine längere Zeit relativ viel Salbe auftragen, um einen Effekt erzielen zu können.

    Gesundheit & Ernährung: Hautkrankheiten: Beim Juckreiz ist die Medizin immer noch ratlos - badische-zeitung.de

  6. #26
    Fingerwundschreiber Avatar von thalassa
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    Zitat Zitat von Cookie67
    Salben mit dem Pfefferwirkstoff Capsaicin betäuben die Nervenfasern in der Haut und lindern dadurch den Juckreiz, doch man muss sie drei bis fünf Mal täglich anwenden, und dann reizt das scharfe Mittel schließlich die Haut.
    Interessant. Ich habe vor ein paar Jahren, als ich vor lauter Juckreiz mal wieder nicht aus noch ein wußte, eine aufgeschnittene Chilischote über den Arm gerieben ( was kommt man nicht auf verrückte Ideen ). Der Juckreiz war schlagartig vorbei, allerdings setzte fast genauso schlagartig ein höllisches Brennen ein.
    In den ersten Sekunden - Erleichterung. Dann allerdings wurde es richtig gemein. Dennoch war der Schmerz leichter erträglich als das Jucken, aber ich konnte etwa eine Stunde an nichts anderes denken als an meinen Arm, versuchte Linderung durch Wasser, was nicht half, und dann mit etwas Joghurt, was ein bißchen half. Aber ich habe das einmal und nie wieder gemacht ...

    Eine Salbe mit dem Wirkstoff Capsaicin ? Vielleicht wäre das doch noch mal einen Versuch wert, schließlich kann der Stoff nur in geringer Menge in einer Salbe verarbeitet sein.
    Lachen ist überall auf der Welt dasselbe

  7. #27
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    Hallo, als Kind konnte ich mich gar nicht beherrschen, wenn der ganze Körper gejuckt und gebrannt hat. ich hab mir dann hauptsächlich die Beine komplett blutig gekratzt, sodass ich gar keine Treppen mehr laufen konnte, weil alles verkrustet war.

    Jetzt bin ich 19, habe das Jucken nur noch an Armen, Hals und Stirn (manchmal im ganzen Gesicht). Meistens, natürlich nicht immer, kann ich mich ganz gut kontrollieren, indem ich, wenn es ganz schlimm juckt, so stark ich kann etwas anderes denke. Z. B. "Lauf jetzt in die Küche, schenk dir ein Glas Wasser ein und trink was. Lauf jetzt in die Küche, schenk dir ein Glas Wasser ein und trink was. Lauf jetzt in die Küche, schenk dir ein Glas Wasser ein und trink was." (Dabei noch lächeln hilft auch viel , also nicht ausrasten..auch wenns sehr sehr schwer fällt.)

    Auf keinen Fall darf ich anfangen über die juckenenden Stellen zu streichen, dann juckt es noch mehr und ich kratze immer stärker bis es brennt und schmerzt.
    Was man auch nicht denken darf ist "Nicht kratzen. Nicht kratzen. Nicht kratzen." Dadurch denkt man nur dauernd ans K r a t z e n und es juckt noch mehr. Also lieber komplett ablenken und an was anderes denken.

    Ich glaube auch, es ist schlecht sich viel damit zu beschäftigen, zum Beispiel hier im Forum längere Zeit zu lesen. So gut es geht ignorieren.

    Insgesamt hilft bei mir viel Wasser trinken. Wenn ich mal einen Tag weniger als 1,5 bis 2 Liter Wasser trinke, merk ich das sofort. Meine Gesichtshaut spannt, wird sehr trocken und ich bekomme viele Raue Stellen, die schnell anfangen zu jucken und die dann so bräunlich werden...

    Kühlen hilft bei mir kurzzeitig ziemlich gut, kurz nach der Kühlung fängt es aber meistens noch schlimmer an und ich kratze alles auf. Also wirklich Ablenkung und Ignoranz

  8. #28
    Grünschnabel
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    Also um nochmal auf das Thema juckende Kopfhaut zurückzukommen:
    Ich hatte in den letzten Monaten u.a. ein Ekzem auf der Kopfhaut; es juckte scheusslich und wollte partout nicht weggehen.
    Inzwischen ist es vollständig abgeheilt, die Stelle ist nicht mal mehr schuppig, nur ein bissichen trocken. Wie habe ich das gemacht? Ganz ohne Kortison! Mir hat Totes Meer Shampoo geholfen und außerdem die Ombia Med Sole Salbe. Die Salbe habe ich täglich benutzt. Haare waschen muss ich sowieso mindestens jeden zweiten Tag, weil sie so schnell fettig werden.

    Jetzt gibt momentan wenigstens mein Kopf Ruhe!
    Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen,
    man weiß nie, was man kriegt

  9. #29
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    Hallo , eine super unterstützung gegen meine sehr trockende und juckende Hautpartie egal wo sie gerade aufgetreten ist) waren die Zinktextilien aus der Preventino Serie.
    Wurden mir sogar von meiner Kasse teilweise ersattet.
    Ich habe mir dort ein Schirt und eine Leggings gekauft.
    Nachts getragen .Super weich und meine haut wurde nach ein paar Wochen echt besser....
    Vielelciht gitb es dort aj auch Mützen?
    Einfach mal gucken oder auch anrufen?
    Findest du auch im Internet
    LG

  10. #30
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    Lächeln Juckreiz durch innere ode äussere Auslöser oder durch die Trockenheit der Haut selbst

    hallo,
    da ich als therapieresistent auf nichts positiv reagierte- ähnlich wie turtelina-
    habe ich angefangen, die juckreiz-ursachen zu analysieren.
    das ergebnis davon ist, dass ich heute mind.3x am tag ganzkörper-creme, um dem juckreiz
    durch trockenheit vorzubeugen. ich trage als 2.haut reine baumwollwäsche-
    vergleichbar skiunterwäsche, die aussere reize und auslöser minimiert.
    allergenreduzierung bzw.-vermeidung so weit als möglich von aussen und innen.
    also gewürze und andere reizstoffe beim essen minimieren und allergene oder
    bekannte auslöser von unverträglichkeitssymptomen total meiden.
    es hat lange gedauert und erforderte viele stationäre massnahmen zusaetzlich
    damit die überreizungsreaktionen des körpers sich abbauen.
    antihistamine machen mich aufgrund der chronischen entzündungen auf allergischer basis
    im atemwegsbereich nur müde- kratzen tut man trotzdem, man merkt es nur erst spaeter.
    auf der kopfhaut bzw. behaarte körperteile ist die neuro dann, wenn der restliche körper clean
    ist und ggf. auch das asthma dominiert oder magen-darm-kreislauf oder auch rheumaähnliche beschwerden.
    hier habe ich ein haartonikum gefunden, dass die haut beruhigt und eine abheilung ermöglicht.
    darüberhinaus bestrahle ich tgl 20min. UVA-pur, 1x wö.sauna und 1x wö.sonnenbank und viel viel trinken.
    daneben nehme ich seit jahren mineralstoffe und vitamine, um entsprechende mangelzustände auszugleichen.
    bei anlaufendem schub kann ich den auch gut mit rescue-tropfen abschwächen sowie mit einer calcium-ampulle. dieses behandlungs-system habe ich im laufe der jahre zusammengetragen und wäre da nicht die pollenbelastung, vor der man sich kaum schützen kann, käme ich inzwischen ganz gut zurecht.
    lg

    marion

  11. #31
    Forenlegende Avatar von Cookie67
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    Standard Neurodermitis-Studie „Atopic Health“: Juckreiz und Schlaflosigkeit trotz Therapie

    Obwohl sich die Behandlung weitgehend an den Therapieleitlinien orientiert, leiden 93 Prozent der Neurodermitis-Patienten weiterhin unter Juckreiz. Als Folge tritt bei über einem Viertel der Betroffenen häufig oder sogar immer Schlaflosigkeit auf. Das sind die aufrüttelnden Ergebnisse der Studie „Atopic Health - Neurodermitis-Versorgung in Deutschland“, die Ende Februar 2012 von der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Insgesamt 1.678 Patienten und ihre behandelnden Ärzte wurden darin zur Ausprägung der Krankheit, zur medizinischen Versorgung und zum Einfluss der Erkrankung auf die Lebensqualität befragt.

    Neurodermitis-Studie „Atopic Health“: Juckreiz und Schlaflosigkeit trotz Therapie - Rund um die Haut - Hautstadt-Zeitung - Aktuelles - hautstadt.de

  12. #32
    Grünschnabel
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    Gegen Juckreiz würde ich euch Weihrauchtabletten empfehlen.

  13. #33
    Forenlegende Avatar von Cookie67
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    Standard Juckreiz: Jeder Fünfte quält sich

    Mediziner des Universitätsklinikums Heidelberg haben eine Studie zu chronischem Juckreiz in der Allgemeinbevölkerung veröffentlicht. Demnach leidet jeder Fünfte einmal im Leben unter mindestens 6 Wochen anhaltendem Juckreiz.

    Chronischer Juckreiz, der mindestens sechs Wochen andauert, ist das häufigste Symptom von Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte, kommt aber auch bei Lebererkrankungen, Nierenerkrankungen oder verschiedenen neurologischen oder psychischen Erkrankungen vor. Weitere Auslöser können Medikamente sein, die gerade bei älteren Menschen eine große Rolle spielen. In vielen Fällen liegen mehrere Ursachen oder Kofaktoren wie z. B. trockene Haut vor.

    Die Studie hat eine weit höhere Verbreitung von Juckreiz gezeigt, als vergangene Untersuchungen angedeutet hatten.

    Juckreiz: Jeder Fünfte quält sich (15.05.2012) - DocCheck News

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