Danke für die vielen Artikel, Cookie! Da warst du ja echt fleißigGrad das mit den Katzen ist sehr interessant.... Dann kann ich mir ja guten Gewissens eine zulegen wenn ich mal Nachwuchs erwarte, das sind gute Neuigkeiten
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Wenn Frauen während der Schwangerschaft Kontakt zu Nutztieren oder Katzen haben, erkranken ihre Kinder seltener an der chronischen Hautentzündung Neurodermitis. Das zeigt eine gross angelegte Studie in fünf Ländern unter der Leitung der Universität Zürich.
Bieler Tagblatt online
http://idw-online.de/pages/de/news400053
Danke für die vielen Artikel, Cookie! Da warst du ja echt fleißigGrad das mit den Katzen ist sehr interessant.... Dann kann ich mir ja guten Gewissens eine zulegen wenn ich mal Nachwuchs erwarte, das sind gute Neuigkeiten
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Bei Fragen, Anregungen, Kritik, Problemen: pn an mich
Interessanter Artikel! Würde das ja auch gerne für meine zukünftigen Kinder anwenden, wenn ich nicht selbst schon allergisch gegen alles wäre, was vier Beine und Haare hat![]()
In jeder Minute, die Du mit Ärger verbringst, verpasst Du 60 glückliche Sekunden
ok, spätestens wenn sich ND-betroffene Frauen eine Katze zulegen, wird es (für den Mann) ernst. Oder erst die Katze und dann den Mann zulegen?
Meine Mutti hasst Tiere.... und ich habs! Theorie bestätigt!
Vielleicht liegts aber auch einfach an der frischen Landluft? Wer weiss das schon!? Ich finde den Unterschied von 508 zu 555 Kindern nicht sooooo groß!![]()
Katzen in der Schwangerschaft sind mit Vorsicht zu genießen. Gibt eine Krankheit, die beim Ungeborenen zu Missbildungen führt und auch über Katzen übertragen wird: Toxoplasmose. Auch durch Rohmilchprodukte und rohes Fleisch kann Toxoplasmose übertragen werden. Die meisten Menschen haben Antikörper dagegen, ich hatte nicht ausreichend viele und musste deshalb damals auf o.g. Übertragungsquellen, inkl. Katzenkontakt verzichten. Im Bekanntenkreis gibts einen Toxoplasmose-Schwangerschaftsfall: da kam das Kind mit einem trüben blinden Auge auf die Welt, nachweislich durch diese Infektion. Die Mama des Kindes hatte mehrere Katzen.
Der Gynäkologe (wenns ein guter ist) überprüft den Toxoplasmosestatus der Schwangeren und spricht dann ggf. ein "Katzenverbot" aus, ich sprech aus Erfahrung.![]()
Diese Studie besagt das Gegenteil:
"Neurodermitis: Gendefekt + Hauskatze = Ekzem
Kopenhagen – In der Pathogenese von Ekzemerkrankungen ergänzen sich Umwelt und Gene. Nach einer Studie in der Public Library of Science (2008; 5: e131) erkranken Kinder mit einem genetischen Defekt in einem wichtigen Bestandteil der Hautbarriere (Filaggrin-Defekt) vor allem dann an einem Ekzem, wenn eine Katze zum Haushalt gehört. ...
Kinder mit einer Mutation im Filaggrin-Gen hatten ein mehr als doppelt so hohes Risiko, im ersten Lebensjahr an Neurodermitis zu erkranken... Dieses Risiko erhöhte sich beträchtlich, wenn im Haushalt der Kinder mit Mutationen im Filaggrin-Gen eine Katze lebte.... Bei Hundebesitzern war das Risiko nicht erhöht..."
Deutsches Ärzteblatt: Nachrichten "Neurodermitis: Gendefekt + Hauskatze = Ekzem"
Eben nicht.
Der Witz ist dabei, dass bei der Mutter irgendeine Art von Sensibilisierung in Verbindung mit der Katze stattfindet, die die Wahrscheinlichkeit einer ND bei Kindern reduziert. Das Ergebnis entspricht auch dem Bauernhofeffekt, dass Kinder von Bauernhöfen statistisch weniger häufig an ND erkranken.
Das ist Forschung live… keine eindeutigen Wahrheiten … nur verschiedene Facetten eines komplexen Sachverhaltes…
Forscher A macht mit x nach den Kriterien B ausgewählten Patienten/Probanden im Land C unter den Bedingungen D1, D2, … seine Studie unter der Fragestellung E und kommt zum Ergebnis F. Forscher G macht mit x nach den Kriterien H ausgewählten Patienten/Probanden im Land I unter den Bedingungen J1, J2, … seine Studie unter der Fragestellung L und kommt zum Ergebnis M. Wer hat recht und wer hat unrecht???
Die von dir, Cookie, zitierte Studie bezieht sich auf Kinder in ländlichen Gegenden aus fünf europäischen Ländern (Österreich, Finnland, Frankreich, Deutschland, Schweiz), die entweder aus Bauernfamilien stammen oder aus nicht-bäuerlichen Familien stammen. Dort scheint durch den Kontakt zu den Tieren auf dem Bauernhof ein Schutzeffekt vorzuliegen. Man konnte auch zwei „Schutzgene“ identifizieren.
Der von mir zitierte Artikel bezieht sich auf zwei Kohortenstudien: 1. Die Copenhagen Study on Asthma in Childhood (COPSAC), die Kinder von Asthmakranken Müttern untersuchte, die daher schon ein angeborenes erhöhtes Atopie-/Neurodermitisrisiko hatten, und 2. die Manchester Asthma and Allergy Study, mit Kindern nicht-asthmakranker Mütter, ohne erhöhtes Atopie-/Neurodermitisrisiko. In beiden „Kohorten“ wurde festgestellt, dass sowohl eine vorhandene Filaggrin-Gen-Defekt das Neurodermitisrisiko deutlich erhöhte, und zwar mehr bei den Kindern asthmakranker Mütter. „Das Risiko erhöhte sich beträchtlich, wenn im Haushalt der Kinder mit Mutationen im Filaggrin-Gen eine Katze lebte.“
Es wurden also verschiedene Dinge untersucht. Es ist für mich ein großer Unterschied, ob Mutter und Kind aus einer alten (gesunden) Bauersfamilie auf dem Bauernhof in relativ natürlicher Umgebung mit verschiedenen Tieren Kontakt hat, oder ob Mutter und Kind (eventuell genetisch mit Atopien vorbelastet) in der Stadtwohnung eine Katze halten. Deshalb ist es für mich nachvollziehbar, dass unsere beiden Studien scheinbar zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen.
Deshalb würde ich persönlich keinem Allergiker/Neurodermitiker dazu raten, sich zur Prophylaxe eine Katze zuzulegen. Das könnte die Problematik deutlich verschärfen.
Marina, ich denke auch, dass hier unterschiedliche Dinge untersucht wurden, deshalb sehe ich zunächst auch keinen Widerspruch.
Es stimmt aber, dass in meiner zitierten Studie von "Frauen" und nicht von Allergie/ND-erkrankten Frauen die Rede ist. Insofern ist dein Hinweis auch richtig und wir sollten Helene in der Katzenbeschaffung eher bremsen.
...sehe ich auch so. Ich bin auch in einen "Katzenhaushalt" hineingeboren und sowohl mein Bruder als auch ich haben eine Allergie gegen Katzen entwickelt. Erst Asthma, dann ND...
Ich erinnere mich auch noch daran, dass Regina schrieb, sie sei auf einem Bauernhof groß geworden - und sie ist ja ziemlich stark von ND betroffen.
Gruß von Blümchen
„Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.“ Jean Baptiste Molière
Den geistigen Höhepunkt der Interpretation "Tiere können vor ND schützen.." liefert das Regionalblatt Niederlausitz Aktuell:
Diejenigen Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft in der Nähe von Nutztiere oder Katzen gelebt hatten, zeigten ein geringeres Risiko für die Krankheit in den ersten beiden Lebensjahren. Woran das liegt, konnten die Forscher nicht sagen. Mit dem Wissen um die neue Medizin wird der Zusammenhang jedoch schnell klar. Neurodermitis basiert auf einem Trennungskonflikt. Je mehr Möglichkeiten Kinder zum Kuscheln und Schmusen haben um so seltener werden sie einen solchen Konflikt erleiden.
Katzen schützen Kinder ....
Häh ?
Was da doch so alles festgestellt wird ...
Hier habe ich noch eine Studie zum Thema allergische Sensibilisierung von Kleinkindern durch Katzen und Katzenallergene gefunden:
Quelle: GSF - PresseinformationKatzenhaare im Haus stellen vor allem für Kleinkinder Allergierisiko dar
- GSF-Forscher empfehlen Risikofamilien, auf die Haltung von Hauskatzen zu verzichten
Katzen und Katzenallergene im häuslichen Umfeld erhöhen deutlich das Risiko einer allergischen Sensibilisierung bei Kindern bis zum Alter von zwei Jahren. Bei älteren Kindern tritt hingegen der Einfluss der häuslichen Umgebung auf die Entstehung von Katzenhaarallergien zurück. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des GSF – Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit (GSF), Helmholtz-Gemeinschaft, bei der Auswertung der Daten von über 2000 Kindern aus Leipzig und München.
Die in der Mai-Ausgabe des angesehenen Journal of Allergy and Clinical Immunology von Chih-Mei Chen und Kollegen veröffentlichte Studie widerlegt frühere Arbeiten, wonach Kontakt mit Katzenallergenen in den ersten Lebensmonaten einen schützenden Effekt habe. Das Autorenteam konnte vielmehr zeigen, dass neben der Haltung von Katzen bereits wiederholter Kontakt mit Katzenhaaren innerhalb und außerhalb des elterlichen Haushalts die Häufigkeit der allergischen Sensibilisierung durch den Nachweis IgE spezifischer Antikörper gegen Katzenallergene erhöht.
...
Aktueller Artikel: Rätselraten über die Ursachen von Allergien und warum ein Leben auf dem Bauernhof schützen kann, aber nicht jeder davon profitiert.
Während zu Beginn des letzten Jahrhunderts nur ungefähr 1 Prozent der Schweizer Bevölkerung an solch einer Erkrankung litt, sind heutzutage 15 bis 20 Prozent der Kinder und Erwachsenen von einer Pollenallergie und ungefähr 20 Prozent der Kinder von einer Neurodermitis betroffen.
Unbestritten ist, dass die Gene eine gewisse Rolle spielen müssen.
Verwirrung stiftet bei den Forschern zudem die Tatsache, dass in den epidemiologischen Studien nicht nur Verwandte mit einer Allergie, sondern auch der Sozialstatus der Eltern bei der Entstehung einer kindlichen Allergie eine Rolle spielt. Denn gemäss den Datensammlungen haben Kinder von zwei Akademikern deutlich öfter eine Allergie als der Nachwuchs in einem Arbeiterhaushalt.
Doch welche Umweltbedingungen allergieauslösend sein könnten, ist unklar.
Schutzfaktor Bauernhof, Dreck ist wichtig.
Allerdings profitiere keineswegs jedes Kind gleichermassen von dem Leben auf einem Bauernhof, gibt Lauener zu bedenken. Denn man habe in neuen Analysen gesehen, dass nur diejenigen Kinder, die eine bestimmte genetische Ausstattung besässen, durch dieses Leben vor einer Allergie geschützt seien.
R
Ich hab diesen Artikel auch schon gelesen und frage mich allerdings, ob jetzt jede schwangere Frau ganz viele Katzen halten muss. Bisher war ich immer davon ausgegangen, dass Toxoplasmose ein hohes Risiko für Schwangere birgt und sich schwangere Frauen aus diesem Grund eher von Katzen fernhalten sollten.
Entweder ist das mittlerweile überholt, oder die Risikoabwägung sollte das mit einbeziehen.
Nee, Fabian, für Katzen gibt es keine wirkliche Entwarnung. Dass Katzen in der Schwangerschaft doch eher gefährlich sind wegen Toxoplasmose und hoher allergener Potenz, ist schon oben besprochen worden. Marina hatte da sogar ein paar aktuellere Studien dazu gefunden.
Der neue Artikel, über den Cookie geschrieben hat heißt „Rätselraten über die Ursachen von Allergien.Warum ein Leben auf dem Bauernhof schützen kann, aber nicht jeder davon profitiert“, und in ihm werden Katzen gar nicht erwähnt…
Kurzgefasst wird darin beschrieben, dass die Wissenschaft bisher keinen Faktor gefunden hat, der zwangsläufig zu einer ND führen oder sicher davor schützen würde. Alle Faktoren, die man bisher untersucht hat, wirken sich bei verschiedenen Menschen unterschiedlich aus.
Das entspricht auch meinen bisherigen Informationen und Erfahrungen.
Vielleicht noch als Zitat der letzte Abschnitt des Artikels:
Auch wenn also vielleicht unser sehr hygienischer Lebensstil eine Ursache für immer mehr Allergien ist, so lässt sich daraus noch keine Therapie oder Präventionsstrategie ableiten. Denn schliesslich kann nicht jede werdende Mutter und jedes Kleinkind auf einen Bauernhof ziehen. Allenfalls sollte man gelassener mit Schmutz in der Wohnung oder Sand-essenden Kleinkindern umgehen, raten Experten. Auch solle man auf keinen Fall unauffällige Kleinkinder, selbst wenn ihre Eltern Allergiker seien, vorsorglich auf mögliche Anzeichen für eine spätere Allergie wie spezielle Antikörper im Blut untersuchen lassen, betont Helbling. Denn da man keine vorbeugende Therapie kenne, müsse man auch nicht solche Untersuchungen durchführen.
R
Nochmal etwas zu der Toxoplasmose. In Unterstützung von kalas Beitrag ist dieses Erkrankungsrisiko nicht zu unterschätzen.
In der FAS von heute ist ein Artikel zur Toxoplasmose enthalten unter der Überschrift "Im Zweifel lieber durchgebrannt". Nicht nur Katzen bergen ein Risiko zur Toxoplasmose, sondern auch rohes bzw. ungenügend gegartes Fleisch, Tatar, Mettwurst, Salami. Wichtig ist auch Gemüse, Kräuter, Salat, etc. gründlich zu waschen. Auch Vorsicht bei der Gartenarbeit wird empfohlen.
Bauernkinder leiden deutlich seltener an Allergien und Asthma - Keime vom Land scheinen eine schützende Wirkung zu haben. Erika von Mutius erklärt die jüngste Forschung.
Interview mit Kinder-Allergologin: ?Eine Impfung gegen Allergien ist in Sicht? | Medizin*- Frankfurter Rundschau
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