Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 20 von 34

Thema: Zivilisationskrankheit Neurodermitits?

  1. #1
    Stammgast
    Registriert seit
    08.11.2006
    Ort
    Österreich
    Beiträge
    130

    Standard Zivilisationskrankheit Neurodermitits?



    Hallo!

    Alle suchen nach den Ursachen ihrer ND und zermartern sich die Köpfe... Grad hab ich die Diskussion mit Charly und anderen gelesen über das Essen heutzutage und früher und Charlys Vorschlag, wir sollten doch wieder Käfer essen, vielleicht würde das helfen :D Interessanter Vorschlag!
    Irgendwie ist doch ND eine Zivilsationskrankheit, oder? Ich meine, in den Ländern der 3. Welt gibt es viele schreckliche Krankheiten und Probleme, aber ich glaube nicht, dass dort jemand ND hat, oder habt ihr das schon gehört? Und warum nehmen Allergien und ND hier immer mehr zu, obwohl alle sooo darauf achten, sich gesund zu ernähren und alle Babys möglichst lang zu stillen, weil man meint, dass das vor Allergien schützt (irgendwie scheints ja doch nicht zu helfen, warum nehmen Allergien dann so zu?)? Außerdem gibts auch Studien, die belegen, dass ND gerade in sozial höheren Schichten gehäufter vorkommt. D.h. gerade in Schichten, die mehr auf Ernährung achten und auch das Geld haben, sich im Bioladen einzudecken...
    Ich hatte ND zwar schon als Kind, aber richtig ekelhaft fürchterlich unerträglich ist es etwa 2 Jahre geworden, nachdem in eine Großstadt gezogen bin. Keine Ahnung, ob der Zusammenhang wirklich kausal ist - aber zu denken hat es mir schon gegeben! Schlechtere Luft, Abgase, Großstadtstress... Könnte was dran sein, oder?
    Die Frage ist doch, was kann man tun. Die Zeit zurückdrehen kann man nicht... Käfer für alle ist wohl auch utopisch :? Die Herstellung des Essens ist industrialisiert und nicht jeder schafft es, sich sein Obst direkt beim Bauern zu kaufen... Irgendwie wird das alles schlimmer als besser...
    Okay, jetzt bin ich ziemlich pessimistisch, aber manchmal überkommts mich!
    lg
    azzurro

  2. #2
    Stammgast
    Registriert seit
    30.12.2006
    Ort
    Tangstedt-Wilstedt
    Beiträge
    228

    Standard

    *schnauf* Sowas frage ich mich auch immer wieder ... Tag ein - Tag aus quälen mich diese Fragen und ich zermater mir den Kopf.

    Eine Großstadt könnte mit ein guter Auslöser sein, ich bin in HH geboren, dort aufgewachsen und wohne immer noch an der Stadtgrenze direkt an HH-Nord Langenhorn und direkt an einer Bundesstraße. Mich fuckt das auch total ab und ich werde nun wohl nach Schleswig-Holstein weiter reinziehen. Mein Freund hat ja zum Glück den mega geilen Job bekommen, so dass wir uns einen Umzug leisten können und auch eine richtig schöne Wohnung nehmen können. *freu*glücklich gugg*

    Und das Essen: Ja, es spielt auch MIT eine Rolle.

    Alles strömt in und auf uns ... vllt. sind wir ein Kaliber, die das alles nicht auf ein Mal verarbeiten können. Ich weiß es nicht ...
    The Killer in me, is the Killer in you!

  3. #3
    Stammgast
    Registriert seit
    18.11.2006
    Beiträge
    132

    Standard

    ich meine, in den Ländern der 3. Welt gibt es viele schreckliche Krankheiten und Probleme
    Naja Bio bedeutet ja nicht vollwertig. Und ich denke, gerade in armen Ländern wird keine denaturierte Industrienahrung gegessen. Sondern eher direkt vom Feld oder so, also wäre das schonmal optimal....
    Ich persönlich denke, gerade diese denaturierte Nahrung, wo halt die Vitalstoffe fehlen, oder Auszugsmehl, wo alles, was wir dringend brauchen würden, nicht mehr enthalten ist, Zucker dito.... das macht krank. In Ländern wo es das nicht gibt, gibts auch keine Neurodermitits.....
    Allerdings würde ich auch kein Dogma draus machen, die Umweltverschmutzung spielt sicher auch mit rein u. die psych. Ursachen sollte man auch nicht außer Acht lassen.

    LG Laura.
    Die Menschen stolpern hin und wieder über die Wahrheit. Aber die meisten raffen sich auf und laufen weiter - als sei nichts geschehen.
    Winston Churchill

  4. #4
    Stammgast
    Registriert seit
    08.11.2006
    Ort
    Österreich
    Beiträge
    130

    Standard

    Eben genau, das ist es ja, was mich nervt: Überall heißt es z.Zt. "bio", jeder Supermarkt entwirft seine eigene Biomarke, überhaupt gibt es schon überall "Bio-Supermärkte", aber das Zeug, was dort verkauft ist, ist doch auch industriell gefertigtes Essen. Das ist doch auch keine Lösung!

    Ich habe letztes Jahr einen echt interessanten, aber traurigen Doklumentarfilm gesehen. "We feed the world" hieß der (von einem österreichischen Regisseur; ich weiß nicht, ob der in D lief). Da ging es genau darum! Der Fortschritt in den westlichen Ländern ist erkauft mit einem Verlust der ursprünglichen Natürlichkeit und des guten Geschmacks. Wir wissen gar nicht mehr, wie eine gute Tomate schmeckt! Das Obst und Gemüse schaut toll aus, alles ohne Macken und nach EU-DIN-Norm, aber es schmeckt alles nach überhaupt nichts! Ich habe mich länger schon gefragt, warum ich in den letzten Jahren immer weniger Lust auf Gemüse hatte. Nach dem Film wusste ich warum! Und in den Ländern, wo bislang noch "natürlich" produziert wurde (Beispiel war Rumänien) wird nun von der EU auch die Industrialisierung der Nahrung eingeführt, Hybridsaatgut wird den Bauern eingeredet. Der Chef einer Hybridsaatgutfirma hat in dem Film selber zugegeben, dass das Hybrid-Gemüse im Vergleich zu den alten Sorten scheußlich schmeckt!

    Wenn ich darüber nachdenke, könnte ich echt depressiv werden!
    lg
    azzurro

  5. #5
    Stammgast
    Registriert seit
    18.11.2006
    Beiträge
    132

    Standard

    ...und ich bekomme dann immer eine Riesenwut!!!!
    LG Laura
    Die Menschen stolpern hin und wieder über die Wahrheit. Aber die meisten raffen sich auf und laufen weiter - als sei nichts geschehen.
    Winston Churchill

  6. #6
    Stammgast
    Registriert seit
    08.11.2006
    Ort
    Österreich
    Beiträge
    130

    Standard Zurück zur Natur?

    Naja, ich frag ich halt nur, was wir als kleine Verbraucher überhaupt tun können. Wir werden einfach gefüttert mit diesem Zeugs - ob wir wollen oder nicht.
    Und weil Manna erzählt hat, dass sie vielleicht aufs Land ziehen wird. (Ich freu mich natürlich für dich :D !!!) Meint ihr, dass das etwas rückgängig machen kann? Ich meine, falls man wirklich annimmt, dass ND durch die degenerierte Stadt(luft) schlimmer wird. Aber dann einfach aufs Land ziehen und jeden Tag im Wald spazieren gehen? Irgendwie sind die Zusammenhänge dieser Welt doch viel komplexer und auch auf dem Land ist es nicht mehr so ländlich wie es mal irgendwann war...
    Wohnt ihr eigentlich alle mehrheitlich in einer größeren Stadt oder gibt's hier auch echte Landbewohner, die (trotzdem) ND haben?
    lg
    azzurro

  7. #7
    Stammgast
    Registriert seit
    18.11.2006
    Beiträge
    132

    Standard

    Also ich wohne in der City.
    Aber ich versuche, viel über Ernährung zu machen.
    Wenn man Zucker/Süßstoff und Weißmehl (-produkte) weglässt, und sie durch Honig und Vollkornprodukte ersetzt und einen hohen Frischkostanteil in der Nahrung hat, ist meiner Meinung nach, schon viel erreichbar.
    Aus der Welt flüchten kann man sicher nicht. Aber probieren und das Beste aus den Gegebenheiten machen, schon

    LG Laura.
    Die Menschen stolpern hin und wieder über die Wahrheit. Aber die meisten raffen sich auf und laufen weiter - als sei nichts geschehen.
    Winston Churchill

  8. #8
    Max
    Max ist offline
    Administrator Admin
    Registriert seit
    05.10.2006
    Ort
    Hannover
    Beiträge
    772

    Standard

    Interessanter Artikel zum Thema:

    Seit einigen Jahren beobachten Mediziner, dass Kinder in den Industrieländern zunehmend unter atopischen Erkrankungen wie Heuschnupfen, Allergien und Neurodermitis leiden, jedoch vergleichsweise selten mit schweren Darminfektionen zu kämpfen haben.

    Bei Kindern in Entwicklungsländern verhält es sich genau umgekehrt: Sie leiden häufig unter Darminfektionen, haben aber kaum Neurodermitis. Auf der Suche nach den Ursachen stießen die Mediziner unter anderem auf Unterschiede in der Darmflora der Kinder.

    Gestillte Kinder und Flaschenkinder zeigen gleichfalls Unterschiede in der Darmflora. Kinder aus Entwicklungsländern und gestillte Kinder haben eine eher einseitige Flora, vorwiegend aus Bifidobakterien und Lactobazillen; im Darm von Flaschenkindern siedeln mehr Arten von Mikroorganismen, z.B. Bifidobakterien, Bacteroides, Clostriden und Streptokokken.

    Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Zusammensetzung der Darmflora vor und nach der Geburt für die Entstehung atopischer Erkrankungen von Bedeutung ist. Zwei Studien aus Finnland (mit je 27 Probanden) zeigten, dass sich akute Symptome von Säuglingen (atopisches Ekzem, Kuhmilchallergie) nach vier- und achtwöchiger Gabe des probiotischen Mittels Lactobacillus GG deutlich besserten. Die Arbeitsgruppe um Isolauri konnten eigenen Angaben zufolge „die Mikroflora von Säuglingen über die Gabe von Probiotika beeinflussen und den Ausbruch atopischer Hautveränderungen verhindern“.

    „Ermutigende Ergebnisse“ mit (noch) zu wenig Daten
    Eine weitere Studie mit wesentlich mehr Teilnehmern (132 Mutter-Kind-Paare) führte nach einer 6 monatigen Gabe des Probiotikums Lactobacillus GG (begonnen 2-4 Wochen vor der Geburt) dazu, dass nur halb so viele Kinder bis zum Alter von 2 Jahren an Neurodermitis erkrankten wie in der Vergleichsgruppe, die Placebos erhielt und sich ebenfalls aus erblich vorbelasteten Kindern zusammensetzte. Inzwischen laufen auch hierzulande Studien, z.B.in der Unikinderklinik Freiburg und Frankfurt (Internetadresse: www.kinderklinik.kgu.de/probiotika).

    Warum können die „guten“ Bazillen helfen?
    Die Darmflora ist vermutlich an Aufbau und Erhalt des menschlichen Immunsystems beteiligt. Möglicherweise werden auch die erhöhte Permeabilität der Darmschleimhaut bei Atopie und Nahrungsmittelallergien durch die Mikroorganismen positiv beeinflusst. Wahrscheinlich verbessern die „guten“ Bazillen auch die Barrierefunktion des Darms und mindern allergische Entzündungen. Zu guter Letzt halten die Ärzte auch einen „Wettbewerbsvorteil“ der Probiotika gegenüber „bösen“ Erregern bei der Darm-Besiedlung für denkbar.

    Bitte keine Alleingänge mit Probiotika!
    Trotz dieser ermutigenden Resultate sollten Sie von einer eigeninitiierten Behandlung Ihres Kindes ohne ärztliche Aufsicht in jedem Fall absehen. Denn die Einnahme eines Probiotikums kann für das Kind auch nachteilige Folgen haben. Zum einen besteht bei immungeschwächten Kindern durch die Einnahme von Mikroorganismen die Gefahr einer Sepsis, zum anderen ist es für die Behandlung entscheidend, welche Bakterien in welchen Mengen verabreicht werden.


    Das ist doch auch mal für die Mütter und Väter hier interessant.

  9. #9
    Forum-Chefin Admin Avatar von Helene
    Registriert seit
    23.12.2006
    Beiträge
    2.230

    Standard

    Wo is der Artikel denn her Max?

  10. #10
    Stammgast
    Registriert seit
    06.11.2006
    Ort
    CH
    Beiträge
    106

    Standard

    Hallo zusammen

    Also ich kann eigentlich sagen, ich bin ein Landmensch. Ich habe die Möglichkeiten direkt beim Bauern einzukaufen und wenn die Geschäfte das Gefühl haben alles nur noch Bio zu nennen nur um mehr daran zu verdienen, dann gehe ich lieber direkt zum Bauern, er hat mehr davon und ich auch...

    Was heisst Bio? - Bei uns bedeutet dies, dass ein Feld, nach 3-jährigem "Nichtdüngen" als Bio-Fläche dienen kann... also die Giftstoffe die nun teilweise über 60 Jahre lang benutzt wurden, sollen nach 3 Jahren verschwunden sein? :?

    Naja, diejenigen die Bio kaufen um den Bauern zu unterstützen kann ich noch verstehen, obwohl der entstehende Mehraufwand jenseits zum Verhältnis des zusätzlichen Arbeitsaufwandes steht. Jene die sagen es sei gesünder... tja, glauben und glauben lassen...

    Klar Bio schützt nun im weitesten Sinne insoweit, dass nicht noch mehr vergiftet wird, aber seien wir mal ehrlich, denken echt plötzlich so viele Leute daran, wie es unseren Kindern und Kindeskinder ergehen wird? ... und wenn ja, warum fängt das Umdenken erst jetzt an? Weil es uns schlechter oder weil es uns besser geht?

    Echt, mir hat das durchzogene günstige Schweinefleisch und der Wurmstichige Apfel vom Baum besser geschmeckt als das hochgezogene Nierstück, dass nun keine "gesunden" Fettanteile mehr enthält oder der polierte glänzende in sich selbst spiegelnde Bio-Apfel...

    Auf meiner nächsten Australienreise werde ich mal vermehrt auf Hauterkrankungen achten...Ich bin bis anhin vermehrt mit an Hautkrebs erkrankten Menschen zusammen gekommen... Unsere Umweltverschmutzung kommt dort riesig zum tragen, schliesslich sind wir im Norden schuld daran, dass das Ozonloch auf der anderen Seite der Welt zerfällt... Aber das betrifft uns ja nicht, es ist zu weit entfernt... Und es wäre spannend zu wissen ob Asiaten, zB. in Singapore überhaubt solche Erkrankungen kennen...

    Desshalb glaube ich auch nicht, dass es rein an unserer "Stadtluft" liegt. Ich denke auch unsere Ernährung, und vor allem unser Drang zur Hygiene und Sterilität ist das grösste Problem. Aber ich würde nun desswegen keine Diät anfangen und ansonsten nicht in unserer Gegend hier :wink:

    soweit mal mein bier dazu :)
    lg charly
    "Man löst keine Probleme, indem man sie aufs Eis legt."

    Winston Churchill (1874-1965)

  11. #11
    Stammgast
    Registriert seit
    30.12.2006
    Ort
    Tangstedt-Wilstedt
    Beiträge
    228

    Standard

    Also unser Entschluss steht fest: Wir ziehen auf's Dorf :)
    Ich werde jetzt anfangen nach einer Wohnung dort zu suchen und uns ein richtig schönes Dorfnest basteln. Ich freu mich schon total da drauf. *hüpf*doing*boing*
    Vielleicht finde ich ja sogar eine Wohnung mit einem kleinen Garten, dann würde ich Gemüse selber anbauen, zumin. das wichtigste. Das wäre total schön. Ich kann mir vorstellen, wie meine Haut dann richtig gut wird.

    Ohhhhh, ich freu mich soooo. :)
    The Killer in me, is the Killer in you!

  12. #12
    Stammgast
    Registriert seit
    08.11.2006
    Ort
    Österreich
    Beiträge
    130

    Standard Stillen und ND

    Den Artikel von Max fand ich schon interessant.
    Allerdings frage ich mich, warum denn dann die Erkrankungszahlen von Babys mit ND in Europa nicht zurückgehen, wo man doch heute den Müttern immer erklärt, sie sollten unbedingt so viel und so lang wie möglich stillen. In den 70er Jahren (als ich geboren wurde) war Stillen ja total out, ich wurde auch kaum gestillt, da müssten es doch extrem viele ND-Kinder gegeben haben. Heutzutage stillt man wieder sehr viel - aber die Kinder leiden mehr und mehr unter atopischen Krankheiten, Allergien etc.
    Man sollte mal herausfinden, ob die heutigen Kinder/Babys, die ND haben, wirklich alle nicht gestillt wurden und ob es da wirklich einen so direkten Zusammenhang gibt wie die Still-Lobby immer behauptet!
    Also, liebe Eltern hier im Forum - meldet euch!
    lg
    azzurro

  13. #13
    Stammgast
    Registriert seit
    30.12.2006
    Ort
    Tangstedt-Wilstedt
    Beiträge
    228

    Standard

    Ich glaube auch hier, liegt es nicht nur am Stillen ... kann MIT eine Rolle spielen, wie bei der Ernährung, das äußere Umfeld, Stress, etc., aber muss nicht. Alles zusammen macht ja immer eine Verpackung aus ... und dann noch das, was in der Verpackung drinne ist.
    Is ne komplexere Sache, als manche glauben und meinen.
    The Killer in me, is the Killer in you!

  14. #14
    Neuling Avatar von werde-wesentlich
    Registriert seit
    15.01.2007
    Beiträge
    45

    Standard

    Ich bin auch in der Stadt (Dortmund) aufgewachsen, wenn auch am Rande und ich war immer viel draußen: im Garten, jedes Jahr Urlaub auf dem Bauernhof...
    ...und dort hatte ich auch den ersten "Allergieanfall" an den ich mich erinnern kann. Alle Kinder waren mit dem Bauern auf der Wiese und das Gras wurde geerntet. Wir Kinder sprangen auf den Anhänger, der voll war mit Gras und sind daran geschwommen und getaucht, als wäre es Wasser.
    Ich kann mich nur noch erinnern, daß meine Nase komplett verstopt war und meine Augen rot und tränten...
    Das hat aber niemand von den Erwachsenen weiter ernst genommen, meine Mutter hatte auch Heuschnupfen als Kind, der sich dann später auswuchs...


    Hautprobleme hatte ich damals noch nicht. Ich überlege gerade, ob das an der doch recht guten Ernährung durch meine Mutter lag. Sie hat immer darauf geachtet, daß ich viel frisches Obst und Gemüse esse, es gab selten Fleisch und ganz wenig Süssigkeiten.

    Leider so wenig, daß ich ab der Pubertät alles Süße in mich hineingestopft und so vermutlich die Basis für meine Neurodermitis gelegt habe, die mich mit ca. 23 Jahren erwischt hat.
    Aufgekratzt - Mein Blog
    ...zwischen Stress und Harmonie...

  15. #15
    Stammgast
    Registriert seit
    18.11.2006
    Beiträge
    132

    Standard

    Mit den Still-Kindern (und dann oft Schrei-Kindern) gibt es eine - für mich plausible These: Die Babys bekommen ja indirekt das mit, was die Mutter isst u. trinkt.
    Und den Müttern wird eingebleut, sie sollen ja Unmengen von Milch und Milchprodukten essen/trinken. Für einen Säugling ist aber Kuhmilch überhaupt nicht geeignet.
    Ich denke, wenn ich das früher gewusst hätte, wäre mein Sohn auch kein Schreikind geworden, weil diese Koliken wohl auch von der Kuhmilchunverträglichkeit kommen. Und ich habe damals - in dem Glauben, dem Kind u. mir selbst was Gutes zu tun - Unmengen von Joghurt usw. verspeist....

    Es gibt auch Internetseiten zu dem Thema:

    http://www.milchlos.de/milos_0504.htm
    http://www.art-barbarossa.de/makrobi...lch/milch.html

    naja ihr könnt ja auch selbst weitergoogeln....
    Außerdem hat die sogenannte Milch, die es heutzutage zu kaufen gibt, mit <Milch> gar nichts mehr zu tun.
    http://www.realmilk.com/why_de.html

    VG Laura
    Die Menschen stolpern hin und wieder über die Wahrheit. Aber die meisten raffen sich auf und laufen weiter - als sei nichts geschehen.
    Winston Churchill

  16. #16
    Grünschnabel
    Registriert seit
    14.02.2007
    Ort
    Österreich
    Beiträge
    17

    Standard

    hey

    also ich bekam keine muttermilch.

    ich hab bei einer behandlung auch alle milchprodukte für mehr als ein halbes jahr weggelassen. hat aber echt keine auswirkungen gehabt...der ausschlag war genauso wie zuvor. dabei wurde bei dieser diät alles gestrichen, auf das ich nur im geringsten allergisch sein könnte - kein erfolg.

    lg
    belafon

  17. #17
    Neuling Avatar von werde-wesentlich
    Registriert seit
    15.01.2007
    Beiträge
    45

    Standard

    Ich habe auch nur tröpfchenweise Muttermilch bekommen.

    Meine Mutter hatte fast keine Milch und da ich als Baby wochenlang auf der Intensivstation lag, ist sie jeden Tag ins Krankenhaus gefahren und hat ihre wenige Milch abpumpen lassen - extra für meine Gesundheit.
    Mir wurde das ganze dann in Minimengen zugeführt.

    Man hatte damals schon gehört, daß Muttermilch sehr gesund sein soll. Naja, vielleicht hat mich die wenige Muttermilch ja auch vor Schlimmerem bewahrt
    Aufgekratzt - Mein Blog
    ...zwischen Stress und Harmonie...

  18. #18
    Grünschnabel
    Registriert seit
    26.02.2007
    Ort
    Saarland
    Beiträge
    7

    Standard Zivilisationskrank durch Impfungen

    Hallo!

    Natürlich gilt das Stillen nach wie vor als beste Maßnahme, um Allergien vorzubeugen. Aber wenn bereits die Mutter eine zerstörte Darmflora hat, bei der Eiweiß in zu großen Bruchstücken durch die Darmschleimhaut kommt, so gibt sie dieses nicht genügend zerlegte und nicht in menschlich umgewandeltes Eiweiss an das Kind durch die Muttermilch weiter. Stillen ist aber trotzdem sehr wichtig für den Immunaufbau eines Babys. Mütter deren Kinder Neuro haben, sollten daher ihre Ernährung dem Baby anpassen und unverträgliche Nahrungsmittel weg lassen, solange sie stillen.
    Die Ernährung heutzutage spielt sicherlich eine große Rolle. Es sind aber mehrere Faktoren, die zusammen treffen, damit Neuro entsteht.
    Trotzdem benötigt der Körper eine vollwertige Ernährung, um optimal zu funktionieren und gesund zu bleiben, und erst recht, wenn Gesundheit wieder hergestellt werden soll. Dabei geht es in erster Linie tatsächlich nicht um Bio, sondern um VOLLWERT. Vollwert plus Bio ist natürlich genial.

    Wusstet Ihr, dass der Heuschnupfen erstmals im Jahre 1817 in einer Großstadt auftauchte (ich glaube in England). nachdem dort die Impfungen eingeführt wurden? Damals wurde nur die Stadtbevölkerung seit dem Ende des 18. Jahrhunderts gegen die Pocken geimpft. Die Landbevölkerung nicht und dort gab es auch keinen Heuschnupfen!!!

    Liebe Grüsse
    Jasmin

  19. #19
    Stammgast
    Registriert seit
    08.11.2006
    Ort
    Österreich
    Beiträge
    130

    Standard ND & Stillen

    Zum Thema Stillen:
    Ich frage mir immer nur: Warum gibt es eigentlich immer mehr Allergien und ND-Kinder, wenn heute alle Mütter versuchen, so viel und so lang wie möglich zu stillen? Gibt es dazu wissenschaftliche Studien, die das belegen?
    Ich glaube schon, dass was dran ist, aber ALLES kann das Stillen dann doch wieder nicht sein. Wenn es so leicht wäre, bräuchten ja nur alle Mütter ihre Babys stillen - und alle Allergien wären verschwunden... Mich würde mal interessieren, ob es belegte Zahlen gibt, die zeigen, dass die meisten Leute/Kinder mit Allergien/ND wirklich NICHT gestillt wurden (und umgekehrt!).
    Manchmal habe ich nämlich das Gefühl, dass auf Mütter heutzutage mit dem Allergieargument ein regelrechter "Stillterror" ausgeübt wird. Nach dem Motto: Wer nur zwei Monate stillt, ist eine Rabenmutter! Der Druck, stillen zu "müssen", ist für manche Frauen ziemlich kontraproduktiv - gerade weil man glaubt zu müssen, geht's dann gar nicht mehr...
    Ich weiß, dass es dazu sehr unterschiedliche Meinungen gibt, aber ich bin dafür, nicht ALLES aufs Stillen zu schieben - da gibt's schon noch andere Gründe, warum Allergien immer mehr zunehmen!
    lg
    azzurro

  20. #20
    Neuling
    Registriert seit
    14.02.2007
    Ort
    Deutschland
    Beiträge
    47

    Standard Stillen

    Hallo,

    zum Thema Stillen:

    Es gab neulich einen Artikel zu den (angeblichen) Auswirkungen des Stillens:

    "Fragwürdige Stillstudie- Segnungen der Muttermilch":

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...466400,00.html


    Man sollte bei allen Argumenten versuchen zu unterscheiden zwischen wirklichen Gründen und nur zufälligem zusammenfallen von unabhängigen Entwicklungen ( Zahl der Störche in Deutschland hat sich im gleichen Zeitraum verringert, in dem auch die Geburtenraten sanken.... kausaler Zusammenhang?! )

    Gruß, avi

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Heisses Wasser hilft mir bei meiner Neurodermitits??
    Von Christian im Forum Was hilft bei Neurodermitis?
    Antworten: 55
    Letzter Beitrag: 16.01.2010, 12:20
  2. Suche Personen mit Neurodermitits aus Solingen oder Umgebung
    Von Blonder Engel im Forum Was hilft bei Neurodermitis?
    Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 19.03.2008, 20:45

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27