Hautpflege bei Babys mit Neurodermitis

Baby Hautpflege

Im Normalfall benötigt die zarte Babyhaut keine besondere Pflege, da sich die Haut mit der eigenen Produktion von Talg selbst schützt. Bei Babys, die an Neurodermitis erkrankt sind, sollten dieselben Regeln, wie bei älteren Kindern beachtet werden. Allerdins sollten die Eltern bedenken, dass die Säuglingshaut noch empfindlicher ist, als die Haut von etwas älteren Kindern.

Die äußere Anwendung einer Therapie sollte deshalb besonders vorsichtig vorgenommen werden. Die Haut kann schneller auf die äußeren Einflüsse reagieren und es kann zu einem sprunghaften Wechsel der Hautveränderungen kommen. So kann es durchaus passieren, dass sich das Hautbild schlagartig von neurodermitischer zu gesunder Haut verändert. Aus diesem Grund muss die Pflege rascher an den Hautzustand angepasst werden, als es bei Kleinkindern der Fall ist.

Das richtige Maß an Hautpflege bei Babys

Bei den Pflegemitteln ist unbedingt darauf zu achten, dass einerseits die Haut nicht überfettet wird und andererseits auch nicht austrocknen kann. Insbesondere kann das bei den Schüttelmixturen/Lotio auftreten. Einige Substanzen, die bei Babys zur Behandlung und Linderung des Juckreizes verwendet werden, können eher schädlich als nützlich sein, da sie schneller im Körper aufgenommen werden.

Hautpflege Babys

Zu diesen Stoffen zählen hauptsächlich die Salicylsäure, die verschrieben wird, um die Haut zu entschuppen und das Polidocanol. Dieses ist in verschiedenen Badezusätzen und Mixturen enthalten, damit der Juckreiz nicht mehr so stark auftritt und eventuell noch Teere in höheren Mengen. Diese Substanzen sollten bei Babys nicht angewendet werden.

Als Alternative zu Kortison kann die Behandlung mit Farbstoffen in einer sehr niedrigen Konzentration angewendet werden. Die Konzentrationen sollten zwischen 0,25 und 0,5 Prozent liegen. Solange es geht, sollte auf Kortison bei Säuglingen verzichtet werden, es sollte nur im äußersten Notfall angewendet werden. Die Nebenwirkungen treten bei Babys schneller auf, als bei älteren Kindern.

Foto: © Moni Sertel / Pixelio

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