Urintherapie und Elektroakupunktur

Urintherapie & Elektroakupunktur

Einer stetigen Beliebtheit erfreut sich bei Neurodermitispatienten die Behandlung mit dem eigenen Urin. Mit dieser Behandlung sollen die Reaktionen zur Abwehr den Körper gegen fremde Substanzen stärken und gleichzeitig den höheren Anteil des Harnstoffs in der Haut bewirken. Durch den größeren Harnstoffgehalt wird das Wasser in der Haut gebunden und die Haut wird geschmeidiger.

Dafür muss der eigene Urin getrunken werden und er sollte auf der Hautoberfläche eingerieben werden. Jedoch konnte noch nicht eindeutig belegt werden, dass die innerliche Anwendung das Immunsystem stärkt. Ebenfalls zweifeln die Wissenschaftler die äußere Anwendung an. In der Behandlung von Neurodermitis hat der Harnstoff schon einen festen Platz, doch sollte für die Verbesserung des Hautbildes auf Harnstoffcremes und –salben zurück gegriffen werden. Diese Cremes und Salben sind chemisch rein und enthalten keine Verunreinigungen durch Bakterien. Der Eigenurin dagegen kann mit Keimen verunreinigt sein und somit würde sich der Hautzustand eher verschlechtern als verbessern. Das kann besonders bei stark entzündeten Stellen der Fall sein.

UrintherapieEAV – Elektroakupunktur nach Voll

Zwischen den einzelnen Körperzellen kommt es in jedem menschlichen Körper zu kleinsten elektronischen Änderungen der Spannung. Diese können mit Hilfe der Messung des Widerstandes der Haut nachgemessen werden. Der Körper wird bei der Elektroakupunktur nach Voll einem kleinen Belastungsstrom ausgesetzt. Bei dieser Akupunktur muss der Patient die negative Elektrode in der Hand halten, die positive Elektrode drückt der Therapeut auf die Akupunkturpunkte und der Hautwiderstand kann somit gemessen werden. Die Meridiane verbinden alle Teile des Organismus miteinander und sind die besten Akupunkturpunkte.

Der Ausgangspunkt der Elektroakupunktur nach Voll ist der, dass bei Patienten von Neurodermitis Stoffe in den Körper eingedrungen oder bereits vorhanden sind, die für die Veränderung der elektrischen Schwingungen im Körper verantwortlich sind. Können diese Veränderungen wieder rückgängig gemacht werden, so tritt eine Besserung des Hautbildes ein.

Eine weitere Form der Elektroakupunktur

Bei einer weiterführenden Form dieser Akupunktur sollen sogar die ursächlichen Stoffe für die Erkrankung festgestellt werden können. Für die Messung des Widerstandes der Haut wird der elektrische Stromfluss durch das wahrscheinlich allergieauslösende Material, den so genannten Nosoden, wie verschiedene Lebensmittel, Amalgam etc., geleitet. Reagiert der Körper des Patienten negativ auf diesen Stoff, so tritt eine Veränderung des Hautwiderstandes auf. Diese Methode ist physikalisch sehr umstritten und die Wirksamkeit konnte noch nicht mit Studien belegt werden.

Foto: © Sabine Weiße / Pixelio

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