Zytologie und Immuntherapie

Eigenbluttherapie bei Neurodermitis

Bisher wurde die klinische Ökologie noch nicht nach wissenschaftlichen Punkten untersucht. Die Allergietests stammen aus den USA und es liegen noch keine anerkannten Studien darüber vor. Aus diesem Grund übernehmen auch die Krankenkassen die Kosten nicht dafür. Zu diesen Tests zählen der Provokations-Neutralisationstest nach Miller, der Serialdilutiontitration Test und der zytotoxische Allergietest. Wer einen dieser Tests durchführen lassen will, sollte sich bewusst sein, dass er die Kosten dafür selber zu tragen hat.

Was ist die Immuntherapie?

Dieser Begriff fasst alle Therapien zusammen, die in das Immunsystem des Körpers eingreifen. Die alternative Immuntherapie soll besondere Erfolge auf dem Gebiet der Behandlung von Neurodermitis erzielen. Bisher konnte jedoch noch kein überzeugendes Ergebnis verwirklicht werden. Das Gamma-Interferon ist ein spezieller Immunstoff, der in medizinisch wissenschaftlichen Arbeiten überprüft wurde. Dieser Immunstoff wurde bei der Therapie von Neurodermitis verwendet, konnte aber noch keine deutliche Verbesserung der Symptome hervorrufen.

Die Methode nach Dr. Kief

Diese Methode nach Dr. Kief ist auch als die Autohomologe Immuntherapie bekannt, die kurz als AHIT bezeichnet wird. Hierbei werden den Betroffenen die eigenen Körperprodukte, die autohomologen Substanzen wieder neu zugeführt. Bei dieser Immuntherapie werden Urin und/oder Blut verwendet.Zytologie Diese körpereigenen Produkte werden zuvor im Labor von Krankheitserregern und von Keimen befreit. Bei der Aufbereitung werden die in den Flüssigkeiten enthaltenen Eiweiße chemisch verändert. Die so aufbereiteten Körperflüssigkeiten werden dem Körper des Betroffenen injiziert. Bei einigen Patienten kommt es zu Infektionen an der Einstichstelle, die mit großen Schmerzen verbunden sein können. Diese Methode soll die Bildung von körpereigenen Abwehrstoffen anregen und das Immunsystem stärken. Allerdings konnten noch keine Studien die Wirksamkeit der Immuntherapie beweisen. Das Bundesinstitut für Arzneimittel hat diese Behandlungsmethode nicht zugelassen. Einige Krankenkassen kommen jedoch für die Kosten auf. Zur Zeit wird von Wissenschaftlern die Therapie untersucht. Dabei soll geklärt werden, ob die Eigenbluttherapie dazu führen kann, dass das Abwehrsystem auf lange Sicht eigene Abwehrstoffe gegen das körpereigene Blut aufbauen kann. Dabei kann die Methode mehr Gefahren als Nutzen bringen. Foto: © Rike / Pixelio

Einen Kommentar schreiben