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Kaputt
TeilnehmerTag,
nur mal um ein kleines update zu geben:
im moment sind bei mir die nässenden stellen nahezu verschwunden, ohne groß irgendwas zu tun. liegt denke ich damit zusammen, dass die pollensaison allmählich zuende geht.woher hast du die info, dass das gebiet ernährung+darmflora+neurodermitis medizinisch erforscht wird? hast du da quellen? denn ich glaub nicht dass die medizin da auch nur irgendwas in diese richtung forscht, denn das wäre ursachenforschung, und ursachenforschung ist nicht lukrativ, deswegen beschränkt sich die schulmedizin auf symptombehandlung.
mfgKaputt
Teilnehmer@scite! 51646 wrote:
es gibt noch viel zu verstehen und umzusetzen
der / die einzelne kann da jedoch für sich persönlich viel tun, so er/sie sich dafür entscheidet. man muss sich bloß trauen und es tun.
um sich mut zu machen kann man sich immer wieder vor augen führen, dass erkrankungen wie neurodermitis und allergien hauptsächlich “zivilisations”bedingte, neumodische erscheinungen sind und in naturnahen, “unzivilisierten” gesellschaften, die weder duschgels, antibiotika noch 48h-deos verwenden nahezu unbekannt sind.ich habe die hoffnung, dass vieles, was heute noch nicht ursächlich therapierbar ist, in wenigen jahren heilbar sein wird.
bis dahin: denken und ausprobieren!
(wie wär’s mit einem aktivurlaub auf einem rumänischen biobauernhof, bei dem man sich mal richtig die hände schmutzig macht und schafe streichelt?)
n”
Tag,
ich bin da von der hygiene her der selben meinung wie du. ich wasche mir die haare und dusche mich ausschließlich mit wasser, ich benutze niemals deo, ich habe niemals antibiotika eingenommen (höchstens über nahrung, ich esse allerdings zu 100% bio) und bei den handtüchern bin ich auch nicht sonderlich wählerisch. nach deiner meinung nach müsste meine haut ja ein optimales zuhause von diesem mikroorganismen-dingens sein (sry, bio/chemie ist nicht wirklich mein spezialgebiet), aber dennoch hab ich neurodermitis.Ich glaub es ist auch nicht so einfach neurodermitis nur als hauterkrankung zu sehen, also zu sagen der haut fehlt das und das, deswegen muss die creme das und das haben. ich hab da ehrlich gesagt nicht so wirklich verstanden was es genau bewirken soll, sich in eine wanne mit milch, salz, öl und buttermilch zu hocken? ich mein selbst wenn es dann die haut “rückfettet”, was dann? ich mein dann hat die haut von mir aus ihr fett und ist geschmeidig, aber es ist ja nicht so das es dann aufhört zu jucken. wenn man neurodermitis als hauterkrankung ansieht, wieso hab ich dann z.b. im herbst/winter bei weitem weniger hautprobleme als im frühlung/sommer? gerade im sommer müsste es ja der haut dank uv-licht (diese veredelung bzw. beschichtete kernmatrix hört sich ja eig. ganz gut an) und feuchter und warmer luft besser gehen als im winter bei trockener, kalter bzw. gewärmter luft.
aber was ich mal wissen wollte: du hast sicherlich schonmal gehört das wenn man neurodermitis hat, die haut manchmal nässt. also das man kratzt und anstatt das die haut rot oder blutig wird, eine klare flüssigkeit heraustritt und später eine gelbliche kruste bildet. nen bekannter hat gemeint das würde bedeuten die haut wäre infiziert und ich müsste mithilfe von einem wasser+essig+salz (3% salz und etwas mehr essig, der rest wasser) gemisch damit die haut abwaschen, damit die bakterien abgetötet werden. was hälst du davon? der bekannte hat gemeint die 3% salz wäre weil im blut irgendwie auch 3% salz sind und das dadurch die haut das wasser nicht so abweist weil süßwasser von salzwasser angezogen wird und solche geschichten (sofern ich das noch ausm gedächtnis weiß). und das essig ist dazu da um die bakterien abzutöten. das bakterien auch gut sind weiß ich, aber vielleicht kannst du da was aus fachlicher sicht zu sagen.
achja und um nochmal meine meinung dazu zu sagen: für mich speziell ergibt neurodermitis als hauterkrankung irgendwie keinen sinn. ich hab da ja die theorie das der schlüsselpunkt neben dem verzicht auf pflegeprodukte, die nahrung ist. also das durch schlechte nahrung die darmschleimhaut irgendwie durchlässig wird und sich dadurch irgendwas irgendwo entzündet (ganz im ernst: ich hab da aus fachlicher sicht absolut keine ahnung, ich hab keine ahnung ob die damrschleimhaut überhaupt durchlässig werden kann, etc) und sich das ganze dann dazu aufbaumt, sodass der körper sich im kriegszustand befindet und auf alles mögliche wie z.b. pollen aggressiv reagiert und sich das dann in juckender haut äußert. denn wenn ich mir die ganzen geschichten zu heilungen von neurodermitis durchlese (foren, blogs etc.), haben diese leute ihre heilung/symptomfreiheit zu bestimmt 95% durch eine ernährungsumstellung erreicht. abgesehen davon, dass bei denjenigen häufig parallel dazu der heuschnupfen und asthma neben der neurodermitis ebenfalls verschwunden ist. in dem sinne wäre neurodermitis ja quasi eine nahrungsunverträglichkeit gepaart mit schlechten äußerlichen einflüssen auf die haut (pflegeprodukte, übertriebene hygiene, wenig an der frischen luft, etc.).
edit:
ich hab bei deinen beiträgen im jucknix.de forum nun auch gelesen was da das milch+buttermilch+salz+öl bad soll. wenn ich das richtig verstanden habe, soll das also gute bakterien (milchsäurebakterien) auf die haut bringen welche die schlechten bekämpfen? du hast das bei dem patienten vorgeschlagen im jucknix forum, bei dem die füße die ganze zeit rumnässen. bei mir nässt ja eher das gesicht und ich find da ein bad mit milch, öl, buttermilch und salz ehrlich gesagt nicht sonderlich appetitlich. meinst du dass man das durch brottrunk (kannste ja mal nach googeln, das ist irgendsoein getränk das milchsäurebakterien enthält) bekämpfen kann?
mfgKaputt
TeilnehmerTag,
am Meer (Kroatien) bessert sich die Neurodermitis bei vielen. Aber vielleicht hast du abgesehen davon, auch in Kroatien besser gegessen? Letztes Jahr in den Sommerferien war ich zwar nicht weg, allerdings hat ein Bekannter für mich gekocht und das weitaus besser als den Rotz den ich ansonsten serviert bekomme und meine Neurodermitis ist im Gesicht vollständig verschwunden (ganz ohne Cortison oder sonstige Cremes), ich hatte sie nur noch in den Ellenbeugen. Und das lag vielleicht daran, dass ich ansonsten noch Unmengen an Brötchen, Milch und Kaffee zu mir genommen habe. Gegessen hab ich damalals Geflügel, Reis, Kartoffel, Zwiebel, Fisch, Praprika, Pfirsische (Garten) (so grob aus dem Gedächtnis). Als meine Eltern dann wieder vom Urlaub gekommen sind und ich wieder schlechteres Essen bekam, hat sich meine Haut dramatisch verschlechtert. Mein Gesicht ist wortwörtlich explodiert. Der Wilding (also der Typ von der Seite thetruthabouteczema.com) hat eine “Anleitung”, wie man seine Neurodermitis durch Ernährung anscheinend “heilt” oder zumindest symptomfrei macht. Im grunde genommen nach den Regeln: keine Milch, kein Weizen und kein Zucker, nur in viel umfangreicher. Diese Anleitung kostet allerdings umgerechnet 36€ mit “Money Back” Garantie ,falls es nichts hilft. Sein eBook ist hingegen kostenlos. Der Typ hat auch hier ein paar Youtube Videos https://www.youtube.com/user/TheTruthAboutEczema/videos und wenn du auf seiner Seite deine e-Mail angibst schickt er dir jeden Tag eine e-mail mit nützliches Infos. Ich bin mir nicht so sicher ob der Kollege einen einfach abzocken will (auf mich wirkt er nicht so), schließlich gibt es unzählige Büchern von irgendwelchen Heinis die ihre Neurodemitis in eine symtomfreie Phase gebracht haben. Ich denke mal in den nächsten Ferien, wenn ich selber für mich kochen kann, werd ich mir seine “Anleitung” mal zulegen und ausprobieren.Irgendwas sagt mir dass das Problem unter anderem definitiv die Ernährung ist. Ich verzichte selber in letzter Zeit (so seit ein bis zwei Wochen) auf Weizen, Milch und Zucker aber esse ansonsten das gleiche Zeug was ich sonst esse. Gebessert hat sich dadurch allerdings nichts. So einfach ist das glaube ich nicht, dass man einfach ein paar Sachen weg lässt und dann schaut ob es sich bessert, ich denke es kommt drauf an wie das Essen zubereitet wird, wie es gewürzt wird, welche Soße, was man wann in welchen Mengen isst, wie abwechslungsreich man isst, also eine ziemlich komplizierte Sache. Ich denke abgesehen von der Ernährung ist es auch wichtig, dass man sich viel bewegt und Sport macht, allein schon zur Ablenkung und besseren Durchblutung. Das sind zumindest meine Gedanken zu dem Thema. Und je mehr ich drüber nachdenke desto mehr Sinn macht es für mich. Früher hab ich viel mehr Sport gemacht als heute, in den Ferien mach ich quasi überhaupt kein Sport. Deswegen bessert sich die Neurodermitis bei mir vielleicht während der Schulzeit auch, weil ich dort mehr in Bewegung bin. Allmählich kommen die Puzzle Teile zusammen. Ich glaube eine allgemein gesunde Lebensweise mit viel Bewegung im freien und einer gesunden Ernährung und einer stabilen Psyche würde vieles besser machen. Achja und ehe ich es vergessen, hier ist noch ein Link zu einem Klinikaufenthalt in Neukirchen http://lythebeee.blogspot.de/2012/08/bericht-uber-den-aufenthalt-in-der.html . Ist bestimmt lesenswert.
mfg
Kaputt
TeilnehmerTag,
deine Geschichte überlappt sich erstaunlich viel mit meiner https://www.neurodermitisportal.de/forum/leidens-erfolgsgeschichten/ich-kann-nicht-mehr-t4701.html Bei mir ist die Haut auch sehr wetterabhängig, im Herbst und Winter habe ich keine großen Probleme mit der Haut. Im Frühlung fängt es dann an und im Sommer wird es extrem schlimm. Ich habe keine hilfreichen Tipps, für mich ist diese Krankheit ein einziges Mysterium. Man liest oft, dass Neurodermitiker keine ausreichende Hautbarriere haben, allerdings hatte ich (und anscheinend auch du) im Kindergarten bis Grundschulalter keine Neurodermitis, also muss sich die Hautbarriere ganz auf einmal mit den Jahren verschlechtert haben? Kann ja sein, aber wieso hast du dann z.B. bei gutem Wetter keine Probleme? Macht logischerweise keinen großen Sinn. Ich habe bei mir die Vermutung dass ich im Sommer auf Pollen o.Ä. allergisch reagiere und sich das auf die Haut auswirkt. Das kann bei dir vielleicht ähnlich sein. Und Allergien kann man offiziel soviel ich weiß nicht heilen, die einzigen Geschichten von Heilungen von Allergien/Neurodermitis sind die von Ernährungsumstellungen. Dazu hier ein paar Links:
Neurodermitis
Rohkost Ernhrung bei Neurodermitis (auch Baby & Kind) – keine Klinik, Kur, Therapie!
The Truth About Eczema (die Seite wirkt etwas unseriös, aber das Buch ist soweit informativ)
Ich weiß nicht wie lange du das mit der Ernährungsumstellung gemacht hast und wie konsequent du warst und vor allem was genau du isst. Ich denke es ist wichtig auf qualitativ hochwertiges Essen zu setzen, d.h. Bio, am besten regionales Obst das Saison hat, Fleisch nicht aus Massentierhaltung und solche Geschichten, damit kenne ich mich allerdings noch nicht wirklich gut aus. Da hilft dir der Film “Food, Inc” vielleicht weiter (kann man sich auch kostenlos anschauen wenn man etwas sucht).Was bei mir etwas hilft:
– Auf Shampoo, Seife verzichten, nur mit Wasser Haare waschen und duschen
– nicht zu oft Haare waschen und duschen
– HydrocortisonViel hilfreiches ist nicht dabei wie du siehst. Aber ich glaube man sollte aufpassen von wem man überhaupt Tipps empfängt. Da gibt es so ein paar Gruppen, die vielleicht nicht gerade die seriösesten sind:
– Leute die selber keine Neurodermitis haben (Bekannte, Eltern, Ärzte etc)
– Leute die Neurodermitis-Beschwerden haben (dazu gehöre ich auch. deshalb sind meine “Tipps” auch mit Vorsicht zu geniesen)Für mich ist Neurodermitis wie ein Spiel, dessen Regeln man nicht kennt. Vielleicht erziehlt man kurz Erfolge, aber man wird niemals ein Spiel gewinnen, dessen Regeln man nicht kennt.
Ach ja ich weiß ziemlich gut, wie es ist mit einem vollständig entstellten Gesicht zur Schule zu gehen. Na ja damals hab ichs einfach irgendwie durchgezogen, aber heute würde ich so nicht mehr in die Schule gehen, denn für mich ist Gesundheit mittlerweile Priorität#1.
mfg
Kaputt
TeilnehmerHi,
ich hab mich in den letzten Tagen immer mal wieder mit kaltem Wasser gewaschen. So wirklich gebracht hat es nichts. Mittlerweile ist es im Gesicht wieder ziemlich schlimm geworden, bin mittlerweile wohl wieder an den Höhepunkt angekommen. Letztes Jahr ist am 14.8 mein Gesicht explodiert, nun am 3.8, pi mal Daumen passt das ja ziemlich gut. Mein Gesicht nässt wie verrückt und es ist eine gelbe Kruste drüber. Ich hab das Zeug heute mal mit kaltem Wasser abgewaschen und Hydrocortison drübergeklatscht. Glücklicherweise ist da wo die gelbe Kruste großflächig auf der Haut war, drunter nur ein paar kleine Kratzerchen, die ein wenig bluten. Ansonsten war die Haut einfach nur rot. Kennt ihr zufällig jemanden bei dem das genauso ist? Bei mir kann man nach der Neurodermitis quasi die Uhr UND die Jahreszeit stellen. Na ja ich bin mir mittlerweile eigentlich schon todsicher, dass bei mir der Auslöser irgendwelche Pflanzchen sind die zu dieser Jahreszeit umherpflanzen und auf die ich allergisch reagiere. Und wenn ich mal so nach Allergie-Behandlungsmethoden google, siehts bei der Schulmedizin ja eher mau aus. Da ist ja eher diese “Öko-Sparte” aufgestellt, also das was u.A. diese Klinik in Neukirchen macht mit dem Ausleiten und Ernährungsumstellung und dem ganzen Zeug. Ich hab mir ja letztes Jahr schon vorgenommen da hinzugehen aber dann kam der Herbst und dann hat man natürlich absolut überhaupt keine Lust mehr irgendwas zu unternehmen wenn man selbst viel weniger Beschwerden hat. Naja bin da irgendwie auch ein Stück selber Schuld.Kaputt
Teilnehmer@Corleone 51542 wrote:
Hallo,
an der zitierten Stelle widerspreche ich mal. Der Körper scheidet rund um die Uhr über die Haut Säuren und ähnliches “Zeug” aus. Das muss man abwaschen. Ansonsten können daraus weitere Entzündungen entstehen (ist zumindest bei mir so, dass das Ekzem darauf negativ reagiert). Auch der Körperschweiß wirkt sehr reizend.
Ähnlich siehts bei den Haaren aus: Hier sammelt sich gerade im Frühjahr und Sommer einiges an Pollen an. Natürlich sehen wir diese nicht – aber wir spüren sie in der Nase, den Augen oder dadurch, dass wir weniger Luft bekommen. Das sollte also auch ausgewaschen werden.
Zudem besitzt die kalte (!) Dusche den Vorteil, dass damit ein körpereigenes Kortison ausgeschüttet wird, das Entzündungen hemmt. Insofern: Täglich (am besten morgens) einmal kurz kalt duschen und zumindest im Sommer alle 2-3 Tage die Haare waschen. Möglichst ohne Zusätze wie Seifen etc.
Tag,
Hm ok danke für die Info. Wusste ich noch nicht. Mit duschen meinst du sicherlich nur mit Wasser und ohne irgendwelches Zeugs, oder? Wasser aus der Dusche zerstört doch nicht den körpereigenen Fettfilm auf der Haut, oder? Ich muss ehrlich gesagt sagen, dass ich bisher eigentlich recht stolz drauf war dass ich nicht so schnell stinke und meine Haare auch nicht wirklich fettig werden, dass will ich mir eher nur ungern vermiesen. Ich hab mir bisher im laufe der Zeit auch so ne eigenartige Phylosophie eingeprägt, von wegen dass das was die Affen machen und von der Natur so vorgesehen wurde auch am Besten ist. Ich wüsste jetzt aber nicht so wirklich ob sich Affen (bei denen heißt ja Hygiene Fellpflege, und damit das herauspicken von irgendwelchem Zeug, aber das fällt bei Menschen zwecks mangels an Fell ja weitläufig aus) oder Neandertaler bzw. irgendwelche andere Vorfahren sich geduscht haben. Und ob sich Leute aus Entwicklungsländer duschen weiß ich auch nicht so wirklich (bei denen gibt’s ja Neurodermitis so wie ich das gelesen habe nicht). Ist wie gesagt ne merkwürdige Denkweise, ich hab auch keinerlei Schimmer wie viel Sinn die macht. Ich hab mir da zuviele Berichte von Leuten durchgelesen, die mit einer Affenlebensweise ihre Neurodermitis angeblich geheilt haben.
mfgKaputt
TeilnehmerTag auch,
Fast pünktlich zu dem Datum als ich mein Thread erstellt habe, gibts auch mal wieder ein kleines Update:
Das Jahr ging eigentlich. Herbst ist glaube ich eine recht gute Zeit für mich, ebenso Winter und im Frühling kann man es auch noch halbwegs gut aushalten, wenn auch nicht ganz so brickelnd. Doch seit Anfang/Mitte Sommer wirds wieder richtig übel. Ich hatte über das ganze Jahr hinweg bis jetzt eigentlich kaum nennenswerte Probleme mit der Kopfhaut und praktisch am ganzen Körper tagsüber nahezu 0 Juckreiz. Aber seit ein paar Wochen ist die Kopfhaut wieder ziemlich schlimm geworden, Haare waschen (natürlich nur mit Wasser) tut schon ordentlich weh. Und sonst siehts auch nicht so gut aus.Ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher dass die Hauptursache bei mir irgendwas ist, was gerade blüht und durch die Luft schwebt. Weiß wer zufällig was es gerade zu dieser Zeit (Anfang Juli bis Ende August) gibt, worauf man allergisch reagiert und was es sonst zu anderen Jahreszeiten nicht gibt (ich lebe in nem Dorf im Südwesten von Deutschland).
Ansonsten gäbs vielleicht noch zu erwähnen dass nen Bekannter neulich mal selber ne Creme zusammengemixt hat und die hab ich dann mal genommen. Ist wie gesagt Schwachsinn und hilft 0. Wenn ihr mich fragt, wenn man weiß dass die Haut juckt wie Hölle weil man irgendeine Allergie hat, kann man sich irgendwelche Cremes oder Salben sonst wo hin stecken (außer natürlich richtige Cremes mit einem Wirkstoff wie Kortison, damit allerdings dann auch die Nebenwirkungen). Abgesehen davon dass es bei mir nix hilft, ist es eklig wie Hölle wie son eingeölter Fisch rumzulaufen und das schlimmste ist so versuchen zu schlafen.
Was ich ansonsten noch so an Tipps mitgeben kann, was bei mir geholfen hat:
– nicht rassieren, mit Bart sieht man mmn sowieso besser aus, und es tut zumindest meiner Haut einfach besser
– nicht duschen und nicht die Haare waschen: Kleine Bemerkung:
Ihr denkt sicherlich, wenn man sich nicht duscht stinkt man wie Hölle. Ist aber nicht wirklich so, es verhält sich ähnlich wie beim Haare waschen. Wenn man sich jeden Tag die Haare wäscht, fetten die Haare bzw. die Kopfhaut immer stärker nach. Wenn man sich dann einen Tag mal die Haare nicht wäscht sind die Haare richtig fettig. Aber wenn man sich wochenlang die Haare nicht wäscht, fetten sie immer weniger bis es schließlich auf den Wert angekommen ist, den die Natur so vorgesehen hat. Und ab dann ists angenehm. Allerdings wasch ich im Moment die Haare dennoch täglich mit Wasser, weils ansonsten einfach zu unangenehm ist, weil ich am Kopf ja auch hier und da ne blutige Stelle habe und ich es nicht mag wenn die Haare verklebt sind, außerdem hab ich auch recht lange Haare. Das gleiche beim Duschen, wenn man sich ne Zeit lang mal einfach gar nicht mehr duscht, reicht es nach dem Sport zu warten bis der Schweiß getrocknet ist und dann das T-shirt zu wechseln und schon stinkt man nicht mehr. Zumindest hat sich bei mir noch nie jemand beschwert. Nur mit Wasser zu duschen würde ich von abraten, weil es die Haut doch schon austrocknet.Kaputt
TeilnehmerMal eine Frage:
Bei der Spezialklinik Neukirchen beispielsweise wird doch auf, nach der Meinung vieler Schreiber hier, auf “Hokus Pokus” gesetzt, also Enährungsumstellung, Darmsanierung, Darmflora etc., aber die Kosten werden doch von der Krankenkasse bezahlt. Wäre es Hokus Pokus würde die Kosten doch nicht von Krankenkasse übernommen werden? Außerdem werden doch den meisten auch von der Klinik Neukirchen geholfen. Außerdem werden doch auch ansonsten die meisten durch Ernährungsumstellung “geheilt”. Zum Beispiel:
Eat.Care.Live!: Bericht über den Aufenthalt in der Spezialklinik Neukirchen
Neurodermitis
Neurodermitis ist heilbar!Was würdet ihr dazu sagen? Je mehr ich mich informiere über die Neurodermitis, desto weniger versteh ich irgendwas. Ich weiß nicht wem ich noch glauben soll…
Kaputt
TeilnehmerTag,
Na ja gut mit der Lichttherapie ist ja im grunde genommen glaube ich das gleiche wie mit Cortison. Wenn du damit wieder aufhörst, kommt die Neurodermitis umso stärker wieder zurück. Desweiteren soll das ja auch überhaupt nicht so gut sein das die Ausschläge zurückgehalten werden, denn manche meinen das diese Ausschläge und Entzündungen einfach Giftausscheidungen sind und wenn der Körper das Gift nicht mehr über die Haut und die Leber abbauen kann, gibts irgendwann mal ein fettes Problem (andere meinen das wäre Humbug, weil es für solche “Gifte” keine Studien und wissenschaftliche Erklärungen gibt und ich selber hab keine Ahnung also keine Garantie für irgendwas).Ich hab hier Eat.Care.Live!: Bericht über den Aufenthalt in der Spezialklinik Neukirchen mal gelesen, dass das mit der Ernährung doch nicht so einfach ist. Also das mit einfach viel Obst und Gemüse essen so wie ichs mir vorgestellt hab, funktioniert wohl nicht so direkt.
Ich denk mal das einzig wahre wäre ein Klinikaufenthalt. Das alles auf eigene Faust zu machen ist glaub ich ziemlich schwer, man müsste ja irgendwie schauen gegen welche Lebensmittel man schlecht reagiert, das alle Werte okay sind (Kalcium, etc..), Darmflora, …. und und und am Ende ist vielleicht doch alles Humbug und es hilft nichts^^ Neurordermitis ist ein einziges Mysterium, erst lese ich von vielen Leuten das die Umstellung der Ernährung sie quasi geheilt hat, andere meinen das wär alles Hokus Pokus, wie ich das hier unter der Rubrik “Alternative Medizin” von dem Forumadmin und anderen scheinbar erfahrenen Leuten gelesen habe. Ist alles nicht so einfach wie es aussieht.
Kaputt
TeilnehmerHallo,
@mond75 50921 wrote:Aus hygienische Sicht wäre es besser, wenn du dein Gesicht wäscht. Der ganze Schmutz, Cremereste, Pollen und einiges mehr setzen sich tagsüber ab. Das muss auch mal wieder runter dürfen. Schau doch mal unter SIRIDERMA hier in der Suchfunktion oder im Netz, dort findest du Hinweise über Teilbäder und Waschungen, die basisch sind und so die Gesichtshaut nicht zusätzlich austrocknen.
LG Mond
Meinst du das sich dann das Gesicht nicht mehr entzündet (also diese gelb/grüne Kruste entsteht?)? Wenn ich mir dann auch noch vorm schlafen gehen die Hände und Nägel wasche und das Gesicht dürfte es doch nicht so viele Möglichkeiten geben das die gelbe Kruste entsteht?
Na ja ob jetzt eine Pflanzencortisoncreme nun sooo viel besser ist, weiß ich auch nicht. Letzlich ist ja trotzdem Cortison drin und das ist ja das schädliche. Achja dieses Megaübel das ich am Ende der Sommerferien hatte ist doch in mehr oder weniger 3 Tagen wieder weggegangen. Ich frag mich auch wie das ging, das Gesicht war vollkommen entzündet, überall Kruste aber dann am Schulanfang nur noch trocken und etwas rot.
@Ella Dyck 50934 wrote:
Hallo Kaputt, wie geht es dir zurzeit mit deiner Haut??
LG EllaNa ja gestern war es im Gesicht ziemlich übel, jetzt zwar nicht vergleichbar zu früher aber dennoch unschön. Hab es dann aber mit Hydrocortison wieder hinbekommen, wobei ich das auch nur im Gesicht benutze, auch wenn man das nicht unbedingt machen sollte. Ansonsten an den Händen, Ellenbeugen, etc. ist es solala, auf jeden Fall nicht so das es mich stören würde. Die Stellen creme ich auch überhaupt nicht ein.
Ich hab in deinen Beiträgen gelesen das du es irgendwie mit Darmsanierung und Nährungsumstellung hingekriegt hast.
Erstmal zur Darmsanierung:
Du hast ja geschrieben das du jeden Tag Brottrunk getrunken hast, also so ein Getränk aus Brot und das irgendwie Milchsäure Bakterien in den Magen setzt. Aber ist das nicht irgendwie doppelt und dreifach übel? Ich mein Milch an sich sollen man ja nicht trinken, dann auch noch Brot was anscheinend auch ein No-Go wäre und dann auch noch MilchSÄURE, also es säuert den Körper, dabei soll man sich doch möglichst basisch ernähren?Und zur Nährungsumstellung:
Braucht man da einen Experten für oder kann man das von heut auf morgen machen? Also einfach kein Fleisch, Milch, Getreide, Zucker mehr futtern, stattdessen nur noch Obst und Gemüse?Kaputt
TeilnehmerHallo,
erstmal zu Lil:
Also hygieneseitig ist es denke nicht so das Problem. Ich versuch mich schon so wenig im Gesicht anzupatschen wie möglich (aber manchmal gehts einfach nicht anders, rumpiddeln macht einfach Spaß) und die Cremes sind eigentlich auch recht neu. Das Gesicht wasch ich nicht, weiß nicht ob das auch so gut ist, denn das trocknet so dann ja auch aus.Von der Cremes her hab ich mehr oder weniger zwei Sachen ausprobiert:
Viel Feuchtigkeit, wenig Fett:
– grüne Kruste
Viel Fett, wenig feuchtigkeit:
– rot, schuppig, trockenUnd zwecks Ernährung hab ich mich auch mittlerweile informiert. Ich hab auf dieser Seite Gesunde Ernährung bringt Gesundheit gelesen das man sich so ernähren sollte wien Schimpanse. Ich finde das eigentlich alles ziemlich logisch, da wird erklärt, dass der Mensch kein Nahrungsinstinkt mehr hat und das der Schimpanse dem Menschen von Organen und allem am meisten ähnelt und man deswegen sich möglichst so ernähren sollte wie ein Schimpanse. Und auch das der Mensch kein Fleichfresser ist, weil er körperlich in der freien Natur überhaupt nicht die Schnelligkeit dazu hatte, um Fleisch zu essen, und das Fleisch nur eine Notnahrung war usw usw Macht meiner Meinung nach alles Sinn was da erzählt wird. So sollte dann die Nahrung aussehen:[LIST=|INDENT=1]
[*]50 Prozent Früchte
[*]40 Prozent Grünes Blattgemüse, Kräuter und Wildpflanzen
[*]8 Prozent Nüsse und Ölsaaten
[*]2 Prozent Fleisch
[/LIST]Stimmt der Artikel so? Was haltet ihr davon?Und zu Suffmelancholie:
Ja das Abi hat schon eher Priorität. Wobei ich ja auch schon in nem halben Jahr anfangen wollte Bewerbungen zu schreiben und wenn ich dann schon ein Ausbildungsplatz krieg müsste das mit der Klinik eventuell doch noch warten (natürlich nur wenns mit der Ernährung nicht hinhaut). Ansonsten gehts mir stabil.Mein Plan wäre, dass mit der Ernährung hinzubiegen. Und wenn das nicht hinhaut hab ichn Problem würd ich sagen. Das es gut ist irgendwelche Cremes draufzudrücken glaub ich ehrlich gesagt nicht wirklich. Ich glaub rezeptfreie Cremes ohne solche Wirkstoffe wie bei Cortison, befeuchten oder befetten die Haut nur kurzzeitig. Aber ich hab nur nach dem Haare waschen eine trockene Haut und das hat sich dann auch wieder in ein paar Stunden, dann fettet die Haut von selbst wieder nach.
Kaputt
TeilnehmerTag,
mal ein kleines Update:
Mir ist aufgefallen das jegliche Feuchtigkeits/Fettcremes für mich nix sind, weil der Bereich dann sofort anfängt zu nässen und so eine grüne Kruste entsteht. Ich hab das mal an dem Bereich um die Augenbrauen ausprobiert: Dort waren ein paar kleine Stellen befallen (kein Cortison oder sonstige Cremes draufgetan), dann hab ich eine Feuchtigkeitscreme draufgetan, und zack am nächsten Morgen war ne grüne Kruste drauf. Ich weiß nicht wieso, vielleicht bin ich gegen solche Cremes allergisch und es entsteht eine Infektion? Keine Ahnung. Mittlerweile benutz ich nur noch Hydrocortison, allerdings nur im Gesicht, einfach weil es sonst zu kacke aussieht wenn ich im Gesicht nichts mache, allerdings auch nur dann wenn was ist. Wenn ein paar Stellen befallen sind schmiere ich Abends Cortison drauf, dann ist z.b. an den nächsten zwei Tagen an den Stellen nichts mehr, und dann erst wieder am 3 Tag Hydrocortison, häufig muss aber auch täglich Hydrocortison drauf. An den restlichen Stellen (also Ellenbeuge, Hände, Kniebeugen) mach ich nichts. Ignorier ich einfach. An den Ellenbeugen hab ich atm nahezu nichts. An den Händen hab ich ein paar offene Stellen, die kommen und gehen, und immer wieder an verschiedenen Stellen. Es hat aber erst wieder so richtig angefangen vor ein/zwei Monate. Ich würd am liebsten im Gesicht ebenfalls nichts machen. Gegen so ein bisschen Blutkruste wie an meinen Händen hab ich nichts, aber in meinem Gesicht entsteht immer so eine dumme grüne Kruste, und so lauf ich sicherlich nicht öffentlich rum. Weiß denn wer wieso überall Blutkruste entsteht, und nur im Gesicht so eine grüne Kruste?Desweiteren ist mir noch etwas aufgefallen: Wirklich schlimm wird es bei mir erst am Wochenende. Unter der Woche ist es eigentlich nicht wirklich übel und verheilt, aber am Wochenende wirds wieder schlimmer. Ich hab mal öfters gelesen das die Neuro erst dann so richtig anfängt wenn der Stress vorbei ist, und die Entspannung anfängt.
Ansonsten war ich eigentlich ehrlich gesagt nicht sonderlich aktiv.
Mein Plan ist eigentlich, Abi machen und dann aktiv werden, falls es bis dahin sich nicht selber erledigt hat. Ansonsten hät ich noch an ne Nährungsumstellung gedacht, aber bin da momentan nicht sonderlich motiviert weil es nicht wirklich schlimm ist atm. Außerdem hab ich von Nahrung keine Ahnung da müsste ich mich also erstmal einlesen, na ja bin da grad ziemlich faul.
2. Februar 2014 um 12:43 Uhr als Antwort auf: Brief: Der Erkrankte kann seine Neurodermitis selbst heilen. HokusPokus? #48442Kaputt
TeilnehmerIch persönlich glaube auch dass Stress zu ca. 80% die Neurodermitis ausmacht. Ich habe letztes Jahr in den Sommerferien mal das Experiment gemacht, mich 6 Wochen niemals im Gesicht anzugucken und mich niemals einzucremen. Das heißt 0 Aufmerksamkeit auf Neurodermitis zu richten -> Ergebnis: Kein Juckreiz und Gesicht ist nahezu komplett abgeheilt (während zuvor große Stellen genässt haben). Nebenbei war ich den ganzen Tag draußen im Garten, obwohl ich gegen vielen Gräser allergisch bin. Ein paar Tage bevor die Schule angefangen ist kam dann allerdings der Stress wieder zurück und die Neurodermitis ist extrem ausgebrochen.
Allerdings ist es nach meiner Erfahrung nach nicht nur Kopfsache. Mit ca. 12 bekam ich seit ich mich erinnern kann das erste mal Neurodermitis. Hab mir halt die Stirn und Ellenbeugen aufgekratzt. Damals wusste ich allerdings noch nicht mal das ich Neurodermitis hab (oder anfällig dafür bin), weils mir kein Schwein gesagt hat. Und das war auch gut so, ich hab mich niemals eingecremt und die Stellen wurden niemals wirklich schlimm. Es hat niemals genässt oder gab Infektionen. Nur seitdem ich wusste das ich Neurodermitis habe, ist es wirklich schlimm geworden.
Für mich ist Neurodermitis 80% Kopfsache und 20% Nahrung oder sonstige Einflüsse.
Kaputt
TeilnehmerÖhm wie schaue ich denn ob ich eine Kreuzallergie hab? Also von irgendwelchen Nahrungsmittel hat der Arzt nichts gesagt. So ein spezielles Bettzeugs hab ich schon.
Kaputt
TeilnehmerNun mal wieder ein Update:
Ich war ja nun wieder beim Hautarzt und es kam keine neue Allergie hinzu (Bluttest), bin halt allergisch gegen das übliche, Bäume Gräser Katzen Staub etc.Es solll nun mit einer Hyposensibilisierung angefangen werden. Was haltet ihr davon?
Von der Haut her gehts nun einigermaßen mit der Cortison Creme, das Protopic Zeug scheint allerdings nicht so gut anzuschlagen. Diese komische Hornhaut ist allerdings immer noch da, nur das nun seit einiger Zeit da so komische weiße Flecken auftauchen.
Allerdings werd ich auch wohl oder übel den Hautarzt wechseln müssen, weil der jetzige einfach viel zu weit weg ist. Na ja momentan ist’s nicht so spannend, und so einen richtigen Plan habe ich auch nicht. Ich würde sagen: Hautarzt wechseln, Hyposensibilisierung starten, warten? Aber das warten kann ich doch nicht mit Cortison überbrücken. Und eine endgültige Lösung ist die Hypersensibilisierung bestimmt nicht, nehm ich einfach mal an. Alternative wäre da sicherlich noch die Klinik.
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