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Thema: Kanne Brottrunk + Ernährungsumstellung... ein neuer Versuch

  1. #1
    Neuling
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    Standard Kanne Brottrunk + Ernährungsumstellung... ein neuer Versuch

    Kennt jemand von euch den Kanne Brottrunk? Dieser hilft, die Darmflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen und ein gesunder Darm ist wichtig für eine gesunde Haut. Zusammen mit einer Ernährungsumstellung soll er langfristig helfen, die Neurodermitis in den Griff zu bekommen und zu heilen.

    Über diesen Link bin ich darauf aufmerksam geworden: http://www.erika-meyer.de/neuro.htm

    Auszug:
    "2.Versuch - endlich Besserung
    Durch einen Tip kam ich zu dem Buch - ´Gesundheit fast zum Nulltarif´. Ich habe sofort damit begonnen, ihn täglich zu trinken, nicht nur einige Wochen, sondern so lange, bis ich gesund war (Einnahme mindestens 12 Wochen) . Seit 1996 bin ich gesund und hatte nie mehr einen Rückfall. Ich esse und vertrage alle Nahrungsmittel, allerdings schränke ich Genußmittel und tierische Eiweißprodukte stark ein, da diese sowie nicht gesund sind.
    Fazit - Ich habe meinen Darm mit Brottrunk saniert!"

    Ich trinke nun seit über einer Woche jeden Tag 2 Gläser des Trunks, der anfangs wirklich gewöhnungsbedürftig schmeckt. Bereits vor 4 Jahren habe ich das Zeug schon mal probiert, allerdings nach 2 Wochen abgebrochen, weil mir die Erstverschlimmerung zu arg war und ich völlig am Boden zerstört war. NUn versuche ich es damit zum 2. Mal und diesmal werde ich es auch mindestens 6 Monate durchhalten. Die Erstverschlimmerungen sind diesmal nicht ganz so hart, die haut juckt zwar stark und schuppt, aber ich habe nur ganz wenig Stellen aufgekratzt. Lediglich der hals ist entzündet und ein paar Stellen im gesicht, aber da schmier ich einmal täglich gaaanz dünn Kortison drauf, wenn es zu gerötet ist. Ansonsten muss ich da durch.

    Zusätzlich versuche ich meine Ernährung umzustellen, was wirklich schwierig ist. Verboten sind laut Erika Meyer folgende Produkte: Zitrusfrüchte, Honig, Milch u. Milchprodukte (außer Sahne u. Butter), Kiwi, Erdbeeren, Tomaten, Weintrauben, Nüsse, Süßigkeiten, Alkohol, Zigaretten, Fleisch, Wurst, keine Weißmehlprodukte, wenig Kaffee (nur 1-2 Tassen tgl.)
    Statt dessen : Viel Salat, Gemüse, Kartoffel, Obst und Lebensmittel aus Vollkorn - möglichst aus kontrolliertem Anbau.

    Da bleibt natürlich nicht mehr viel übrigen was ich essen kann. Besonders zu schaffen macht mir der Süßigkeitenentzug, und ich habe bisher noch keinen Tag ohne irgend eine Nascherei überstanden. Besonders abends bekomme ich totalen Heisshunger auf alles, was verboten ist

    Was haltet ihr davon? Hat jemand vielleicht schon persönlich Erfahrungen damit gemacht? Ich bin momentan guter Dinge, denn bei mir scheint es wirklich eine Verbindung zwischen gestörter Darmflora und meiner Neurodermitis zu geben. Denn wenn ich faste geht es meiner Haut danach noch mOnate gut und auch als ich noch in meiner Esstörung drin gesteck thabe, hatte ich keine Symptome...

    Hier noch ein paar Links, die mich hoffen lassen:

    http://www.hotsport.ch/1/nahrung/nah...-brottrunk.htm
    http://www.derminfo.foren24.com/disk...osts/2151.html
    http://www.neurodermitis.net/bericht...ltderdarm.html

    Liebe Grüße,
    eure MiuMiu

  2. #2
    Neuling
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    Standard ich mach das auch grad

    Hallo MiuMiu,

    ich habe auch von den positiven Effekten des Brottrunks gehört und trinke ihn nun auch seit gut einer Woche. Habe allerdings nicht gleich mit 2 Gläsern angefangen, sondern langsam gesteigert. Morgen bin ich dann auf der "vollen Dosis". Dazu esse ich noch jeden Morgen 250 g probiotischen Joghurt. Bei mir war die Erstverschlimmerung auch nicht ohne (bin Donnerstag und Freitag sogar zu Hause geblieben, in der eigenen Firma geht das ja), heute gehts mir aber im Vergleich zu den letzten Tagen richtig gut. Ich habe mir auch das empfohlene Buch von Gisela Friebel gekauft, gerade ist angekommen. Ich habe große Hoffnungen in den Brottrunk. Ein Glück schmeckt er mir sogar recht gut, bissl wie Sauerkraut.
    Ich hab ihn sogar mal auf die Haut geschmiert, als es allzusehr juckte. Und das hat ganz gut geholfen, allerdings erst nach einigen Minuten.

    Also mal schauen. Ernennen wir zwei uns also zu den Brottrunk-Versuchskaninchen für dieses Forum :)

    Liebe Grüße,
    Caddy

  3. #3
    Neuling
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    Standard

    Das Buch von Gisel Friebel hatte ich mir auch schon damals vor 4 Jahren dazu gekauft...

    Was isst du denn jetzt den ganzen Tag so? Schaffst du es, den verbotenen Dingen aus dem Weg zu gehen?

    Was für ein Zufall, dass du auch vor einer Woche angefangen hast und dazu noch aus Dresden kommst :D

    Ich hab auch erst langsam angefange, mit 0,1l am tag, mittlerweile bin ich bei 2x 0,2l am Tag, ab nächste Woche werd eich auf 3x 02l am Tag hochgehen. Eingeschmiert hab eich mich damit auch schon, wie du schon geschrieben hast, hat die Wirkung nicht sofort eingesetzt, sondern erst etwas später.

    Was arbeitest du denn? Ich arbeite als Bürotante, kann also nicht so einfach mal zu hause bleiben. Aber in meinem Büro hat mich komischerweis enoch niemand auf meine Haut angesprochen, obwohl sie in der letzten Woche wirklich arg schlimm aussah...

    Ich bin gespannt, ob der Trunk wirklich so gut ist wie viele schreiben :)

  4. #4

    Standard

    Halo Ihr zwei Brottrunk-Darmreiniger ,

    ich finde das total gut und richtig was Ihr machtm, vor allem auch bezüglich der Ernährungsumstellung.

    Von Erika Meyer hab ich bis heute noch nichts gehört, aber die Ernährung die Du beschreibst, klingt fast identisch wie die meiner Ernährungsberaterin!

    Anfangs wusste ich auch nicht, was ich essen sollte, aber mit der Zeit finden sich mehr und mehr Produkte. Es gibt z.B. soviel mit Reis: Reisflocken, Reisbrot, Reiswaffeln (gut mit Honig als Süßigkeitenersatz), Reismehl...
    Auch mit Mais: Maismehl, Bio-Cornflakes und vieles mehr.
    Dinkel ist auch sehr verträglich und darmschonend!!

    Desweiteren darf ich allerdings Milchprodukte (weil ich die problemlos vertrage), aber keine gereiften Käse, sondern nur Frischkäse. (Gereifter enthält zuviel Histamin).

    Und möglichst nichts mit irgendwelchen künstlichen Zusatzstoffen essen. Keine E-Stoffe, vor allem NIE was mit Konservierungsstoffen! Wenn auf der Packung "Aroma" steht, ist das übrigens immer künstlich, sonst würde "natürliches Aroma" draufstehen.

    Die Süssigkeiten, die aus normalem Zucker hergestellt sind, sollte man soweit es geht ersetzen durch natürlich Süsses: ein Apfel (ohne Schale, diese ist für den Darm schwer verdaulich), Reis-/Mais-Cräcker mit Honig, und auch zum Süßen von Tee und Kaffee möglichst Honig verwenden. Milden Kaffee darf ich trinken, oder besser noch koffeinfreien. Der "normale" Kaffee enthält darmreizende Stoffe.

    Es ist viel zu lernen, aber vielleicht ist das auch der Sinn der Sache/ND, daß man langsam langsam seinen eigenen Körper endlich so richtig kennenlernt.
    Ich merke jetzt jedenfalls meist sofort, welche Lebensmittel gut für mich sind und welche nicht. Vor einem halben Jahr hatte ich noch keine Ahnung, daß das Jucken und die Neurodermitis so sehr mit der Ernährung zusammenhängt.
    Ich hab meine ND jetzt seit 10 Jahren, früher hätte ich weder Lust noch Disziplin auf Ernährungsumstellung gehabt. Aber irgendwann hat man einfach keine Lust mehr und verzichtet lieber auf alles Nötige, Hauptsache es wird endlich endlich besser!!

    Ich hatte lange Jahre den Traum aufgegeben, daß ich meine Neurodermitis irgendwann noch mal loswerde. Aber man darf nicht aufhören zu träumen! Erst die Verschlimmerungen letztes Jahr haben mir das bewusst gemacht und jetzt ist es wieder da - das gute Gefühl, daß es langsam (immer wieder mit Rückschlägen) besser wird

    Da passt doch ein Liedtext von Xavier Naidoo:
    "Dieser Weg wird kein leichter Weg, dieser Weg ist steinig und schwer."

    Aber der Weg führt zu uns selbst und irgendwann uns alle in die Gesundheit!!
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  5. #5
    Neuling
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    Standard Meine Ernährungsform: LOGI

    An die Nahrungsmittelempfehlungen von Frau Meyer halte ich mich nicht so streng. Ich habe in den letzten Monaten so viel über Neurodermitis gelesen, oft wurde da einer pauschalen Diät abgesprochen. Also nicht jeder NDler reagiert z.B. auf Milchprodukte (wie ja auch werde-wesentlich bestätigt). Deshalb führe ich seit einer Woche auch ein Ernährungstagebuch mit Nahrungsmitteln und aufgetretenen Symptomen. Viele Zusammenhänge konnte ich noch nicht ablesen. Allerdings versuche ich auch die histaminreichen Sachen zu vermeiden (Tomaten, Spinat, Sellerie, "alte" Käse wie Parmesan, Cheddar, Gouda, Harzer). Aber ich meine, dass ich zum Beispiel auch nicht auf "junge" Milchprodukte reagiere (Hüttenkäse, Joghurt, Mozarella, Butterkäse). Ich mache seit 1, 5 Jahren aber sowieso schon eine kohlenhydratreduzierte Ernährungsform (LOGI), deshalb fällt mir der Verzicht auf Süßes und Mehlprodukte nicht schwer. Esse am Tag höchstens eine Scheibe Dinkelbrot (auch mit Wurst, allerdings immer Bio). Früh Obst mit Joghurt und Mandeln (an Nüssen esse ich nur Mandeln und Cashews, andere vermeide ich). Mittags viel Gemüse mit Fleisch (Hähnchen, Rind) oder Fisch oder Eiern. Abends Salat mit Käse oder Hülsenfrüchten (obwohl die Histamin freisetzen können). Ansonsten vermeide ich Sachen wie Tomaten, Kiwis, Ananas, Orangen, die bei mir schon beim Schneiden Juckreiz an meinen Fingern oder beim Kauen im Mund auslösen. Vom Kaffee hab ich jetzt seit einem Monat entsagt, vor allem wegen meiner homöopathischen Behandlung. Mal sehen, was das Ernährungstagebuch noch zum Vorschein bringt. Zum Süßen nehme ich übrigens immer Agavendicksaft, da Honig auch Juckreiz provozieren kann.

    Ich habe auch einen Bürojob, aber eben in meiner eigenen Firma (IT-Consulting bzgl. Usability = Benutzungsfreundlichkeit), die ich vor einem Jahr mit zwei anderen gegründet habe. Das macht einiges einfacher.

    Liebe Grüße,
    Caddy

  6. #6
    Neuling
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    Standard

    Hey Caddy,

    wie sieht es bei dir aus? Konntest du eine Verbesserung feststellen?

    Ich merke jetzt meist immer sofort, wa smein Körper gut finde und wa snicht. Letzten szB habe ich Knusperflocken gegessen, nach denen ich momentan süchtig bin... Am nächsten Tag jedoch war meien haut stark gerötet... Gestern abend hab ich wieder ein paar genascht und mir die Nacht die Arme aufgekratzt Ich muss wirklich versuchen, die Süßigkeiten wegzulassen...

    Was ich mittlerweile gar nicht mehr vertrage, sind alle Weissmehlprodukte wie zB Nudeln oder Toast... Da bekomme ich sofort Bauchweh und Verstopfungen. Aber dafür gibts ja Dinkel- und Vollkornnudeln, die ich auch voll lecker finde und auf Arbeit nehme ich Roggenvollkornschnitten mit. An Obst und Gemüse esse ich fast ausschliesslichÄpfel und MÖhren, ab und an Gurke und Bananen. Gisela Friebel ist ja der Meinung, das Obst aus anderen Ländern nicht gut ist, was hälst du davon?

    Ansonsten lasse ich momentan fast alle milchprodukte weg, bei Eiern habe ich gemerkt, juckt meine Haut nach dem Verzehr sehr stark... Ich liebe die Soja-Reis-Milch von Plus :) Und im Bio-Laden gibts auch echt leckere Sachen, dass Problem it nur, dass alles doch ne Ecke mehr kostet und ich ab und ich nicht wirklich das geld zur Verfügung habe :? Der Brottrunk ist ja auch nicht gerade billig... Trinke mittlerweile jeden Tag eine Flasche...

    Machst du eigentlich Sport???

    Liebe Grüße,
    MiuMiu

  7. #7

    Standard

    Roggen ist übrigens nicht so gut für den Darm, er verändert sogar irgendwas in der Darmschleimhaut.

    Ich mache seit meiner Darmreinigung täglich Frühsport, ideal wäre eine halbe Stunde, meist schaffe ich nur 10 Min.

    Frühsport soll jeden Morgen den Körper, die Verdauung, Muskeln usw. aktivieren, Wirkung soll man angeblich langfristig merken.

    Meine Ernährungsberaterin meinte, daß wär für mich wichtiger, als mich z.B. mit Joggen fit zu halten...
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  8. #8
    Neuling
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    Standard Brottrunkt bringt mir Besserung!

    Hallo MiuMiu,

    schön, dass du hier über deine Entwicklung berichtest. Ich wollte das sowieso auch demnächst tun, sind ja nun schon reichlich 2,5 Wochen mit Brottrunk als täglichem Begleiter. Und: Ich kann Positives berichten! Bei mir scheint der Brottrunk wirklich Besserung zu bringen. Der Juckreiz ist keineswegs mehr so penetrant wie noch vor drei Wochen. Was aber viel besser ist, ist , dass einige Stelle schon fast abgeheilt sind. Und die anderen, auch wenn ich kratze (und das tue ich nach wie vor jeden Tag), heilen viel besser ab und entzünden sich überhaupt nicht mehr! Und das ist eine enorme Entlastung, wenn man sich wieder ohne schlechtes Gewissen kratzen kann. Also ich kann sagen, dass ich mich wirklich viel besser in meiner Haut fühle und nicht mehr ständig an diese doofe ND denke. Natürlich muss noch einiges passieren, aber es ist auf jeden Fall schon wieder mal erträglich.
    Um weitere Fortschritte zu erreichen, werde ich genau wie du noch mehr auf meine Ernährung achten. Dazu werde ich mich an den Richtlinien der Schaubkost (kohlenhydrat- und säurearm, viele Eiweiße und Fette) orientieren. Überhaupt denke ich, dass die Ernährung Ursache von sehr vielen Krankheiten ist. Sehr aufschlussreich sind die Bücher "Leben ohne Brot" von Lutz und "Ernährung + Verdauung = Gesundheit" von Schaub. Ich würde euch allen empfehlen, euch mal mit den heutigen Ernährungsgewohnheiten auseinanderzusetzen, vor allem was den hohen Kohlehydratkonsum und die Übersäuerung angeht. Ich verspreche mir von meiner neuen Ernährung wirklich sehr viel. Schon allein, dass der Brottrunk wirkt, weist in die richtige Richtung. Denn dieser wirkt ja der Übersäuerung des Körpers entgegen.
    Ich werde auf jeden Fall berichten. Heute ist Tag 1.

    Viele optimistische Grüße,
    Caddy

  9. #9
    Grünschnabel
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    Standard

    hallo caddy

    kann dir nur recht geben wir ernähren uns super schlecht und dann wundern wir uns wenn es uns dreckig geht....
    wie geht es euch mir eurer brottrunk terapie?
    habe es schon öfters bei meiner tochter ausprobiert mit kleineren erfolgen.....
    wünsch euch allen viel glück.......

    viele liebe grüße kathrin

  10. #10
    Alter Hase Avatar von Apfelkompott
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    Standard

    hallo!

    nach den ganzen positiven beiträgen über den brottrunk will ich es nun auch probieren und hab mir heute eine flesche gekauft. ich trau mich aber noch nich so richtig ran, einmal, weil das zeug so eklig aussieht und dann, weil ich von dieser erstverschlimmmerung gehört hab :? muss ja nich zwangsläufig bei mir auch sein, aber ich hab da echt schiss vor. ich brauch noch ein bischen seelische und moralische vorbereitungszeit.

    lg

  11. #11
    Neuling
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    Standard Erstmal kein Brottrunk mehr...

    Hallihallo mal wieder,

    ich habe vor circa einer Woche wieder mit dem Brottrunk aufgehört. Aber halt! NICHT, weil ich nicht von seiner Wirkung überzeugt bin, sondern weil ich es jetzt erstmal "rein" mit der Schaubkost versuchen will. Dort passt der Brottrunk aufgrund seines Säuregrads nicht rein. Außerdem will ich sehen, ob diese Ernährungsform wirklich "für sich allein" wirkt. Das wäre mir nämlich allemal lieber, als jetzt mein Leben lang Brottrunk kaufen zu müssen. Ich bin der Meinung, dass dies nicht richtige Weg sein kann... der richtige Weg geht denk ich nur über die Lebens- und Ernährungsweise. Und nicht über irgendwelche Zusatzmittelchen. Die sind alle dazu da, unsere verschrobene und unnatürlich Lebensführung auszumerzen bzw. zu maskieren, ohne dass sich der Mensch großartig mit sich auseinandersetzen und an sich was ändern muss. Daher wirken diese Mittel dann eben auch nur auf Zeit, so lange, bis der Körper wieder "überläuft" und sich nicht mehr selbst heilen kann. Es soll ja mal eine Zeit gegeben haben, wo die Natur das alles allein hinbekommen hat... ;)

    Aber gut, genug philosphiert. Jeder muss wohl seinen Weg gehen.
    Ich schaube jetzt erstmal und werde berichten!

    Ein schönes Wochenende wünscht
    Caddy

  12. #12
    Forenlegende Avatar von Helene
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    Standard Re: Erstmal kein Brottrunk mehr...

    Zitat Zitat von caddy
    Es soll ja mal eine Zeit gegeben haben, wo die Natur das alles allein hinbekommen hat... ;)
    ....und in der Menschen in Höhlen hausten und mit 20 gestorben sind...

  13. #13
    Neuling
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    Standard Re: Erstmal kein Brottrunk mehr...

    Zitat Zitat von Helene
    ....und in der Menschen in Höhlen hausten und mit 20 gestorben sind...
    Auf diesen Kommentar war ich gefasst...

  14. #14
    Gelegenheitsposter Avatar von Reiner
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    Standard

    Hallo Caddy & Helene,

    Ich behaupte mal ihr habt beide recht.

    Hin und wieder braucht man auch Hilfe aus der Medizin, oder auch
    "keleine Helfer" durch Nahrungsergänzung, Joghurtkulturen, oder was aus der Naturheilkunde.

    Als dauerlösung ist dies aber meist bis auf ausnahmen (z.B. das Insulin beim Diabetiker usw.) nicht besonders geeignet.

    Die Natur bekommt es meist auch heute noch geregelt, manchmal aber nicht und da bedarf es Hilfe es geregelt zu bekommen.
    Hilfe sollte aber Hilfe und nicht Ersatz sein!

    Leider ist es bei ND schwehr die Ursache zu finden um so zu helfen, das es der Körper selbst wieder auf die Reihe bekommt.

    Kannebrottrunk mag vielleicht kein schlechtes Hilfsmittel sein, aber wenn sich unser Körper an diese Hilfe gewöhnt, wird er kaum aniniert selbst noch was zu tun.
    Genau so wie diese Jughurts (Actimel) und so Zeug, hilft ab und zu ganz gut für Darm und Verdauung, aber wer das Zeug täglich trinkt (wie es uns die Werbung empfiehlt) dessen Darm wird von sich aus mit der Zeit immer weniger selbst dafür tun.

    Das heißt sich ständig was gutes tun ist genau so schlecht, wie sich nie was gutes zu tun.

    Grüße Reiner

  15. #15
    Neuling
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    Standard

    Ja Reiner, das hast du sehr schön salomonisch zusammengefasst.
    Dass der Mensch kleine Helfer aus der Medizin braucht, liegt aber denke ich oft darin begründet, dass er selbst Dinge in das Leben reingebracht hat, auf die der menschliche Körper nicht eingestellt ist. Daher die vielen Zivilationskrankheiten, die nicht umsonst so heißen! Natürlich sind kleine Helfer erlaubt, aber sie sollten nicht zur Gewohnheit werden und vor allem nicht als der einzige Lösungsweg (miss)verstanden werden. Will der Mensch langfristig gesund bleiben, muss er sich wieder auf seine Ursprünge (vor allem ernährungstechnisch) besinnen und sich an dieser, seiner "natürlichen Lebensweise" orientieren. Ansonsten wird der Körper immer wieder Ventile suchen und auch finden, mit der er das Ungleichgewicht zu seiner ursprünglich vorgesehenen Funktionsweise zum Ausdruck bringen kann.

    Also Reiner, danke nochmal für deine klärenden Worte! Ich denke, so haben wir nun herausgefiltert, was ich meinte :)

    Caddy

  16. #16
    Forenlegende Avatar von Helene
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    Standard

    Und was sind deiner Meinung nach die "Ursprünge (vor allem ernährungstechnisch)" und "natürliche Lebensweise"?

  17. #17
    Alter Hase Avatar von Apfelkompott
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    Standard

    so, nun hab ich mich heute an den brottrunk getraut. ich hab's mir viel schlimmer vorgestellt vom geschmack ... ich find, es schmeckt wie ne mischung aus sauerkraut und apfelsaft. wird sich aushalten lassen, ich trink das zeug jetzt einfach mal ne weile. werd ja merken, ob's was hilft.

  18. #18
    Neuling
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    Standard Natürliche Lebensweise

    Zitat Zitat von Helene
    Und was sind deiner Meinung nach die "Ursprünge (vor allem ernährungstechnisch)" und "natürliche Lebensweise"?
    Nun, ganz einfach, Helene! Natürliche Lebensweise entspricht dem, was uns unsere Gene vorgeben und worauf unser Körper somit entsprechend angepasst ist. Sprich, womit er zurecht kommt. Das ist zum Beispiel eine Säure- und vor allem Kohlenhydratarme Ernährung. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass der Körper mit einer fett- und eiweißreichen Ernährung am besten zurecht kommt. Einfach deshalb, weil er sich Jahrtausende darauf eingestellt hat. Kohlenhydrate gibt es (verglichen zur gesamten Dauer der menschlichen Existenz) erst sehr kurz, dementsprechend schlecht kommt unser Körper damit zurecht. Das Prinzip ist dabei, dem Körper vor zu vielen Säuren und vor Kohlenhydraten (Low Carb) zu schützen, da wir genetisch noch nicht auf konzentrierte Kohlenhydrate in Form von Zucker und Getreide vorbereitet sind. Ich will jetzt hier nicht so sehr ins Detail gehen, dafür gibt es wirklich genug Bücher (z.B. von W. Lutz, S.Schaub, N.Worm). Ich will damit nur betonen, dass die Ernährung einen sehr großen Einfluss auf unser Wohlbefinden hat. Und ernähren wir uns von Dingen, auf die der Körper nicht eingestellt ist, kann er nur mit seinen verfügbaren Regulationsmechanismen reagieren. Diese reichen ab einem bestimmten Maß nicht mehr aus bzw. laufen fehl und somit kommt es zu den vielen Zivilationskrankheiten (z.B. Diabetes aufgrund zuviel Insulinausstoß, Krebs aufgrund Sauerstoffmangels, Hautkrankheiten und Allergien z.B. aufgrund Eiweiß-, Calciummangels und Übersäuerung usw.). Vielen sind diese Erklärungen zu einfach und sie meinen, Einschränkungen z.B. in der Nahrungsmittelauswahl können nicht der langfristige Weg sein. Man sollte sich einfach mal nur überlegen, was der Mensch früher "vorgesetzt" bekam! Er muss sich heute deshalb "einschränken", weil er selbst einfach viel zu viele künstliche Sachen ins Spiel gebracht, für die der Körper keine Verwendung kennt.
    Aber gut, ich denke ich treffe hier auf wenig offene Ohren, da es ja viel einfacher ist, auf Medikamente zu setzen (und damit noch mehr Unnatürliches ins Spiel zu bringen) und sich nicht mit sich selbst zu beschäftigen. Ich will auch überhaupt nicht missionieren, nur meine Überzeugung darstellen, die ich mich nun in zwei Jahren intensiver Beschäftigung mit dem Thema angeeignet habe: Mit Ernährung kann man genauso viel kaputt machen, wie man damit reparieren kann.

    Viele Grüße,
    Caddy

  19. #19
    Neuling
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    Standard Re: Natürliche Lebensweise

    Zitat Zitat von caddy
    Das ist zum Beispiel eine Säure- und vor allem Kohlenhydratarme Ernährung. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass der Körper mit einer fett- und eiweißreichen Ernährung am besten zurecht kommt. Einfach deshalb, weil er sich Jahrtausende darauf eingestellt hat. Kohlenhydrate gibt es (verglichen zur gesamten Dauer der menschlichen Existenz) erst sehr kurz, dementsprechend schlecht kommt unser Körper damit zurecht.
    Hier dazu nur kurz noch ein paar Zahlen, um zu verstehen was ich (und viele andere) meinen: Getreide und Ackerbau sind erst in den letzten Sekunden der Entwicklungsgeschichte des Menschen "erfunden" worden, vor etwa 10.000 Jahren, geographisch unterschiedlich. Wir haben noch die Gene wie vor 40.000 Jahren. 1 Million Jahre Eiszeiten haben uns geprägt - als Jäger und Sammler.

  20. #20

    Standard

    ja, das mag stimmen, aber ich habe vor ein paar Jahren einige Bücher gelesen, die ganz anderes besagen...

    Und zwar soll der Mensch schon lange bevor er Getreide angebaut hat, ähnliches geernet haben.
    Gräser z.B. wachsen/wuchsen überall und deren Samen liefern eine eiweißreiche Kost.
    In einem Samen steckt die Urkraft der ganzen Pflanze und frische Samen/Keime/Getreide enthalten zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe.

    Naja, aber es gibt viele viele viele Ernährungs-Theorien und -Möglichkeiten. Und es gibt nicht DIE EINE Therapie, sondern jeder muß sich das raussuchen, was er braucht.
    Dem einen bringt der totale Verzicht auf Milchprodukte die große Besserung, beim anderen ist es die Menge der Kohlenhydrate, bei anderen ist es viel zuviel Eiweiß...

    Es muß also jeder selber entscheiden, was er ausprobiert und abwarten, was wirkt. Jeder menschliche Organismus ist wieder so verschieden von jedem anderen, daß man wirklich nur sich selbst helfen kann...
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