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Hyposensibilisierung+Haut

  • This topic has 23 Antworten, 12 Teilnehmer, and was last updated vor 4 weeks, 1 day by AvatarBooden. This post has been viewed 536 times
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    Beiträge
  • #7601
    AvatarApfelkompott
    Teilnehmer

    Hab mich nun entschlossen eine Hyposensibilisierung zu starten. Termin beim HNO ist allerdings erst im Mai 🙄
    Heuschnupfen und ND hängen ja irgendwie immer zusammen. Ob es sein könnte, dass sich die Haut bessert, wenn sich der Heuschnupfen durch die Behandlun gbessert? Hat da jemand Erfahrungen?

    #41954
    AvatarHelene
    Teilnehmer

    Hi Apfelkompott!

    Hilft dir der Thread hier vielleicht weiter: http://www.neurodermitisportal.de/forum/heuschnupfen-und-pollenallergie/desensibilisierung-oder-lieber-lassen-t3336.html ?

    Noch was: Hypo gegen Pollen im Mai??? 😯 :eh: Man muss doch vor Beginn der Saison mit der Behandlung durch sein dacht ich… Oder machst du so ne ganzjährige Hypo?

    Viele Grüße, Helene

    #41957
    AvatarApfelkompott
    Teilnehmer

    Der HNO meinte, es sei inzwischen auch möglich im laufenden Jahr einzusteigen. Wir werden das mit Tropfen machen. Im Herbst ging nicht- da hat er mir sicherheitshalber davon abgeraten, weil ich noch gestillt habe. Hab vor knapp 14 Tagen abgestillt und will das nun versuchen.
    Ich kuck mir den Thread mal an.

    #41971
    AvatarMaia
    Teilnehmer

    Über die Hyposensibilisierung bei Neurodermitis als neue Behandlungsoption wurde auch auf der die 46. Tagung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft in Dresden (30.3.2011) berichtet:

    Nun scheint sich eine neue Behandlungsmöglichkeit aufzutun: Die in der Allergietherapie gebräuchliche Hyposensibilisierung, bei der der Körper allmählich an allergieauslösende Stoffe gewöhnt wird, hilft möglicherweise auch Neurodermitikern. Zumindest werden die Allergene aus der Luft und der Nahrung daraufhin überprüft, ob eine allergen-spezifische Immuntherapie auch bei Neurodermitis eingesetzt werden kann…

    Eröffnet Allergietherapie Neurodermitikern neue Chancen? – derma.de

    #41966
    AvatarHanyou
    Teilnehmer

    Hallo ihr Lieben,

    ich hab mich mit meinen 24 Jahren nun doch tatsächlich für eine Hypsensibilisierung gegen Pollen (Gräser und Bäume zusammen) entschieden. Es geht wohl in ein oder zwei Wochen los, je nachdem wann der Stoff geliefert wird, und ganz ehrlich: Ich hab Angst :cute: Meine Haut ist gerade vergleichsweise gut, nur mein Asthma und der Schnupfen machen wie immer Probleme. Und nun hab ich Schiss, dass die Haut auch wieder schlimmer wird oder es mir womöglich allgemein mies geht… dabei hab ich im Moment ohnehin so viel Stress durch Uni, Beziehung und all sowas. 🙁

    Irgendwer hier, der mich beruhigen kann? Ich werd jedenfalls mal berichten, wie es läuft.

    #41962
    Avatarthalassa
    Teilnehmer

    Hallo Hanyou,

    ich habe vor einigen Jahren ebenfals eine Hyposensibilisierung gemacht (Birke, Erle, Hasel und Gräser, Roggen )und sie insgesamt ganz gut vertragen. Die Haut war damals nicht gut, und wir hatten die Hoffnung, daß sie sich durch die Hypo langfristig bessert. Das war leider nicht so, aber das Asthma während der Pollenzeit ist nahezu vollig verschwunden. Insofern hat es sich gelohnt.
    Die Spritzen sind sehr fein und tun normalerweise überhaupt nicht weh. Im ersten Winter ist der Arm um die Einstichstelle oft angeschwollen und dort sehr warm und schwer geworden, das war nicht so angenehm. Aber mit der Zeit ließ auch das nach. Wenn diese Reaktionen stärker ausfielen, haben sie bei der nächsten Spritze die Dosis erstmal nicht weiter gesteigert, sondern die letzte beibehalten. Manchmal habe ich mich an den Spritztagen später am Tag ziemlich müde gefühlt, aber nachdem ich das wußte, habe ich mich darauf eingestellt und eben ruhiger gemacht

    Angst brauchst Du nicht haben. Nach der Spritze bleibt man noch 30 Minuten in der Praxis ( Buch mitnehmen lohnt sich ), um ggf auf eine überstarke Reaktion sofort reagieren zu können. In der Klinik haben sie für diese Zeit immer einen coldpack um die Spritzstelle gebunden, das empfand ich als sehr angenehm. Einige Male habe ich vor der Spritze ein Antihistaminikum genommen, v.a wenn die Haut sehr unruhig war. Ggf könntest Du das ja auch zur Nacht nochmal nehmen, falls Du das Gefühl hast, daß die Haut doch mal unruhiger ist.

    Ich wünsch Dir alles Gute. Anfangs ( im ersten Winter ) muß man ja ziemlich oft in der Praxis erscheinen, aber mit der Zeit wird das Routine. Ich fand die Stunde Lesen ( Ich bekam ja immer zwei Spritzen im Abstand von jeweils einer halben Stunde ) mit der Zeit eigentlich ganz entspannend. Drück Dir die Daumen

    #41959
    AvatarAida
    Teilnehmer

    Hallo Hanyou,

    ich hab das ja auch durchgezogen und rückblickend bin ich froh, dass ich das auch gemacht habe.
    Klar, da sind wir uns bestimmt einig, zumindest für mich war es nervig dauernd in die Praxis zu dackeln….und dann immer die blöde Wartezeit danach;-)
    Eine Reaktion hatte unmittelbar danach nie. Nur am nächsten Tag war mein Oberarm irgendwie „hart“. Das war scho unangenehm. Die haben mir dann auch, so wie bei Heike, diese kühlenden Verbände direkt danach gemacht, dann war es am Folgetag auch nicht so schlimm.

    Direkt eine Besserung hab ich die ersten Monate eigentlich nicht bemerkt, doch wenn ich rückblickend meine alten Beiträge lese, muss ich mich selbst wundern. Wahnsinn, wie oft ich auf Kortison die letzten Jahre angewiesen war. Ich mein jetzt nicht die Salben, ne ich mein die Tabletten. Alle Paar Monate ging ich damals aufm Zahnfleisch und musste wieder Prednisolon schlucken.
    Was bin ich froh, dass diese Zeiten vorbei sind….das hat mich echt geprägt.

    Ob das jetzt alles an der Hypo lag, dass es mir heute besser geht….ich weiß es nicht. Vielleicht heilt auch einfach die Zeit irgendwann sprichwörtlich alle Wunden, wer weiß das schon:roll:
    Ich stehe einer Hypo jedenfalls (inzwischen) positiv gegenüber und bin froh es gemacht zu haben.

    #41967
    AvatarHanyou
    Teilnehmer

    Hey ihr zwei,

    danke für die lieben und hilfreichen Antworten! Ich habe gestern meine erste Spritze bekommen und hatte wirklich Angst, aber im Nachhinein ist es wohl alles gut gelaufen. Direkt danach fühlte ich mich zwar komisch, so kreislaufmäßig, bin mir aber fast sicher dass das eher an meiner Panik und der Erwartung, es müsste mir schlecht gehen, lag als wirklich an der Spritze. Und mein Arm fühlte sich heute nur schlapp an – genau so wie der Rest meines Körpers, aber ansonsten hatte ich keine Probleme. Puh 😉 Glück gehabt. Jetzt gehts die nächsten Wochen immer hin, dann wird der Rhythmus irgendwann länger zwischen den Injektionen. Im Sommer muss man doch nicht hin, oder doch?

    Liebe Grüße
    Hanyou

    #41963
    Avatarthalassa
    Teilnehmer

    Freut mich, Hanyou, daß es Dir trotz Deiner Befürchtungen ganz gut ergangen ist. Stimmt, diese Müdigkeit / Schlappheit hatte ich in den ersten Wochen auch manchmal, aber mit der Zeit ist das weniger geworden. Hatte das schon ganz vergessen.

    Früher hat man die Spritzen nur im Winter bekommen und über den Sommer pausiert. Inzwischen wird es eher so gemacht, daß man kurz vor der Pollenflugzeit die Dosis deutlich reduziert und dann über diese Zeit alle 4-6 Wochen eine sog. Erhaltungsdosis . Sobald die Pollenzeit vorbei ist, wird wieder gesteigert, d.h. für einige Wochen muß man wieder etwa wöchentlich erscheinen.
    Ob das immer so gehandhabt wird, weiß ich nicht, aber so wird es wohl allgemein in unserer Hautklinik gemacht.

    #41960
    AvatarAida
    Teilnehmer

    Ich glaub, bei der Hypo gibt es auch ganz unterschiedliche Modelle.
    Also, nach der Anfangszeit hab ich dann jeden Monat eine Spritze gekriegt oder waren es alle 3 Wochen?….weiß es selber nimmer so genau.
    Aber eins weiß ich sicher: habe auch im Sommer Spritzen gekriegt.

    #41958
    AvatarCookie67
    Teilnehmer

    Jetzt stehen Forscher vor einer Wende
    Statt Jahre dauernder Hyposensibilisierung können Ärzte Allergiegeplagte womöglich bald mit wenigen Spritzen von ihrem Leiden befreien. Innovative Medikamente erleichtern seit Kurzem die Behandlung von Neurodermitis-Patienten und verschaffen auch in schwierigen Fällen Linderung. Ein Chip erkennt Überempfindlichkeiten schneller und genauer als bisherige Hauttests. Dank neuer Erkenntnisse verabschieden sich Ärzte von angeblich bewährten Ratschlägen. Forscher warnen vor ungeahnten Allergierisiken, denen Kinder schon im Mutterleib ausgesetzt sind.

    Ende Februar auf dem amerikanischen Allergologenkongress in San Antonio richtete sich die Aufmerksamkeit der Fachwelt auf einen neuen Anti-Allergie-Impfstoff. Die Spritze gegen Katzenhaar-Allergie gilt unter Fachleuten als der Hoffnungsträger.

    Vier Injektionen über einen Zeitraum von drei Monaten genügen bereits, damit die meisten Patienten wieder Katzen in ihrer Nähe ertragen können. Zum Vergleich: Für die gängige Hyposensibilisierung, bei der Allergieauslöser in regelmäßigen Abständen verabreicht werden, müssen Allergiker heute ungefähr 70 Spritzen innerhalb von drei bis fünf Jahren aushalten. „Wenn die Impfung tatsächlich so gut wirkt, wie wir jetzt glauben, dann könnte sie einen unglaublichen Durchbruch für die Akzeptanz der Patienten bedeuten“, freut sich Harold Nelson, Studienleiter für das Präparat. „Die Allergie gegen Katzenhaare ist meist sehr stark ausgeprägt. Ein Lehrer kann Beschwerden bekommen, wenn ein einziges Kind in der Klasse Katzenhaare an der Jacke hat“, sagt Margitta Worm, die den Wirkstoff an der Berliner Charité erprobt.

    TITEL: Spritze gegen Allergien – TITEL – FOCUS Online – Nachrichten

    #41955
    AvatarHelene
    Teilnehmer

    Ui das wär ja der Hammer, ich hoff das kommt bald!

    #41974
    Avatarlocked
    Teilnehmer

    Bei mir hat die erste (und daraufhin auch einzige) Spritze zur Hyposensibilisierung (Gräser, Ragweed, Hausstaubmilbe) einen Wahnsinnsschub ausgelöst.
    Am nächsten Morgen nach der Impfung war mein gesamtes Gesicht angeschwollen und an der rechten Wange nässend und auch alle anderen Neurostellen am Körper sind „aufgebrochen“.
    Rückblickend glaub ich, dass es meiner Haut zum Zeitpunkt der ersten Impfung einfach zu schlecht ging und auch die Minidosis an Allergenen zu viel war und das Fass zum Überlaufen brachte.

    #41961
    AvatarAida
    Teilnehmer

    Wundert mich, dass man das überhaupt dann bei Dir gestartet hat, denn man fängt in akuten Schubzeiten keine Hypo an.

    #41968
    AvatarHanyou
    Teilnehmer

    Hallo ihr Lieben!

    Ich mach jetzt ja seit dem Spätherbst/Winter die Hypo 😀 Und wollte euch mal berichten, wie es läuft. Kann man auch ziemlich kurz und knackig zusammenfassen: Ich bin total begeistert! Die letzten Jahre hatte ich ja von Februar bis September durchgehend üblen Heuschnupfen mit allem was dazugehört und auch stärkere Neuro im Gesicht, ich vermute, durch die Pollen auf ohnehin gereizter Haut. Diesen Frühling habe ich bisher: Sogut wie nichts! Es ist absolut herrlich und ich bin einfach sooooo froh, dass es offenbar schon was bringt mit der Hypo. Ich kann rausgehen und den ganzen Tag im Grünen sein ohne Kortisonnasensspray + Augentropfen, konnte sogar das Asthmaspray von der Dosis runterfahren und es geht mir trotzdem super. Ich hab überhaupt keine Beschwerden mehr!

    Kann es eigentlich selbst noch garnicht so richtig glauben und mache die Hypo natürlich ohnehin noch die drei Jahre weiter, aber ich musste das mal mit euch teilen… :jump:

    Das einzige Manko ist, dass mir nach der Spritze immer sehr der Arm weh tut und ich einen Tag ziemlich schlapp bin, Lymphknoten weh tun und so. Aber das lässt sich gut verschmerzen 🙂

    Liebe Grüße
    Hanyou

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