Willkommen auf Neurodermitisportal.de

Neurodermitisportal.de versteht sich als gemeinnützige Selbsthilfeorganisation für Menschen mit Neurodermitis und Allergien. Wir stellen ein Forum zur Verfügung, in denen alle Betroffenen kostenlos diskutieren können. Dies ersetzt zwar nicht den Weg zum Arzt, aber oft kann es sehr helfen wenn man jemanden hat, der einem zuhört. Bekannt durch:

Die Neurodermitis – auch atopische Dermatitis, atopisches Ekzem oder endogenes Ekzem genannt – ist eine weit verbreitete Hautkrankheit. Häufig leiden die Betroffenen auch unter einer Allergie. Wir bieten das größte deutschsprachige Forum zum Thema Neurodermitis. Melden Sie sich jetzt kostenlos in unserem Neurodermitis Forum an. Dort erwarten Sie viele Tipps & Hilfe von über 3.000 Neurodermitis-Betroffenen sowie über 40.000 Forumbeiträge zum Thema.

Sie finden bei uns hilfreiche Informationen über Apotheken, Hautärzte sowie Heilpraktiker & Homöopathen, viele Rezepte und Informationen über Kuren und Kurkliniken.

NEU: Gratis-App von Eucerin – AtopiCoach für mehr Lebensqualität

 

AtopiCoach – für ein besseres Selbstmanagement bei Neurodermitis

Heute möchten wir euch ein Produkt vorstellen mit dem ihr den Verlauf eurer Neurodermitis ganz leicht dokumentieren könnt und welches euch außerdem helfen kann eure Lebensqualität zu verbessern: AtopiCoach ist eine App, die von Eucerin in enger Zusammenarbeit mit Dermatologen entwickelt worden ist. Der digitale Coach speichert Text-Einträge und Fotos, erstellt Übersichten und liefert wertvolle Informationen rund um die belastende Krankheit – immer und überall. Mit einem Klick können die Daten per E-Mail außerdem an den behandelnden Dermatologen verschickt werden.

Eucerin AtopiCoach

Welche Funktionen besitzt AtopiCoach?

1. Das „Tagebuch“ speichert euren aktuellen Hautzustand und eure Einträge zu Symptomen, wie Juckreiz und Schlafqualität. Es können außerdem Fotos der betroffenen Hautareale gespeichert werden.

2. Die Darstellung der Daten garantiert euch einen objektiven Blick auf den Verlauf eurer Neurodermitis.

3. Good to know: In dieser Rubrik findet ihr jede Menge Hintergrundwissen und aktuelle Tipps rund um das Thema Neurodermitis.

4. Direkter Draht: Wer möchte, kann die gespeicherten Daten und Verlaufskurven per Daten-Export an seinen Dermatologen schicken.

5. Erinnerungsfunktion: AtopiCoach erinnert euch daran regelmäßig eure Tagebucheinträge zu verfassen oder eure Haut zu bestimmten Zeiten einzucremen.


So funktioniert’s

In nur wenigen Schritten könnt ihr alle Vorzüge von AtopiCoach nutzen.

Herunterladen:
Ladet die App einfach auf euer Smartphone oder Tablet herunter. AtopiCoach ist sowohl für Android als auch iOS verfügbar.

Dokumentieren:
Jetzt könnt ihr direkt damit beginnen den aktuellen Zustand eurer Neurodermitis zu dokumentieren oder euch über aktuelle News zu informieren.

Auswerten:
Durch das Auswerten der gespeicherten Daten habt ihr nun jederzeit einen genauen Überblick über den Verlauf eurer Neurodermitis.

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> Weitere Infos über AtopiCoach findet ihr hier

AtopiCoach von Eucerin ist in enger Zusammenarbeit mit Dermatologen entstanden. Bei einem Arztbesuch ist es für viele Patienten oftmals schwierig den Verlauf der Neurodermitis oder frühere Hautzustände zu beschreiben. AtopiCoach kann hier durch Bilder und Tagebucheinträge helfen. Es entsteht eine objektive Rückschau und der Arzt kann das Krankheitsbild genauer analysieren und außerdem eine gezieltere Therapie erstellen. Durch einige Maßnahmen die den Lebensstil und die Hautpflege betreffen ist es möglich die Neurodermitis-Symptome zu lindern und die Lebensqualität wieder etwas zu verbessern.

Neben AtopiCoach hat Eucerin noch einige weitere Produkte, die speziell bei Neurodermitis anwendbar sind: Die Pflegeserie AtopiControl beinhaltet sowohl Produkte zur Anwendung in symptomfreien Phasen aber auch Produkte zur Anwendung bei akuten Neurodermitis-Schüben. Die Serie wurde von Eucerin in 10-jähriger, intensiver Forschungsarbeit entwickelt und konnte ihre gute Pflegewirksamkeit bereits in vielen dermatologischen Studien beweisen. Weitere Informationen über AtopiControl und die Marke Eucerin findet ihr auf der Website von AtopiControl.

Weihrauch – Balsam für die Haut

Weihrauch verbinden viele Menschen mit religiösen Kontexten z. B. der Verräucherung oder als eines der wertvollen Geschenke der Heiligen Drei Könige. In der Vergangenheit wurde Weihrauch vielfältig verwendet: Weihrauch wurde auch als Zahlungsmittel eingesetzt und bereits seit Jahrtausenden wird sein Heilpotenzial genutzt.

Wenn man den Weihrauchbaum sieht, wirkt er zunächst sehr unscheinbar. Wild-wachsend kommt er vor allem in wüstenartigen Gegenden vor, erreicht selten eine Höhe von 8 Metern und ist durch spärliches Laub gekennzeichnet. Am auffälligsten ist dabei seine Rinde, die papierartig vom Baum abblättert und an trockene, sich schuppende Haut erinnert. Pflanzen haben kein Immunsystem im eigentlichen Sinne. Deswegen haben sie ganz eigene Abwehrmechanismen und besondere Strategien entwickelt um sich zu schützen. Der Weihrauchbaum etwa lässt sein heilsames Harz austreten, wenn seine Rinde verletzt wird und schützt sich so vor eindringenden Schädlingen und Krankheiten. Diese Erkenntnis über die heilenden Eigenschaften des Harzes wurde von den alten Ägyptern, in der ayurvedischen Medizin sowie in der Klostermedizin des Mittelalters seit Jahrtausenden genutzt. Vor ca. 20 Jahren begannen Wissenschaftler der Universität Tübingen, die entzündungshemmende Wirkung der Heilpflanze Weihrauch zu erforschen.

Weihrauch & Haut

Weihrauch ist eine interessante Therapiealternative für entzündete Haut, da Entzündungsprozesse in der Haut unterbunden werden können. Bestimmte Inhaltsstoffe, die nur im Weihrauch vorkommen spielen dabei eine zentrale Rolle. Zu nennen sind dabei vor allem die sogenannten Boswelliasäuren, die nur im Weihrauch zu finden sind. Aber das Weihrauchharz hat auch noch andere Harzsäuren, die für die Wirkung mitverantwortlich sein können. Weihrauch ist ein Vielstoffgemisch, das heißt dass nicht ein bestimmter Stoff, sondern die Gesamtheit der enthaltenen Wirkstoffe für den entzündungshemmenden Effekt verantwortlich ist. Wirksam sind vor allemspezielle Extrakte, die das natürliche Spektrum aller wirksamen Inhaltsstoffe enthalten. Am besten untersucht sind die Boswelliasäuren. Die Boswelliasäuren hemmen bestimmte Entzündungsprozesse in der Haut. Damit kannWeihrauch eine wirkungsvolle Behandlungsalternative zu Cortison darstellen und ist zudem sehr gut verträglich. Die Weihrauchextrakte helfen bei der Regeneration trockener und juckender Haut und helfen der Haut die natürliche Balance wieder zu erlangen. Die für Neurodermitis und Psoriasis typischen Symptome können gemildert werden.

Erste Studien von Weihrauchextrakten belegen die Wirksamkeit bei Psoriasis (Schuppenflechte) und Neurodermitis. Der Weihrauchextrakt kann hier die Entzündung mildern und dadurch zur Linderung beitragen und für ein besseres Hautgefühl sorgen.

Für viele Patienten mit Neurodermitis oder Psoriasis können Cremes, Lotionen oder Gele mit dem Wirkstoff Weihrauch somit eine gute Alternative darstellen.

Wer Weihrauch-Dermatika ausprobieren möchte kann sich bei Aureliasan Proben bestellen.

Neues Hersteller-Listing

Wir freuen uns Ihnen heute unser neues Anbieter-Listing zu präsentieren. Hier können Sie ab jetzt schnell und einfach Informationen über Hersteller finden, die Cremes für Neurodermitis erkrankte Haut anbieten. In der Rubrik “Top Hersteller” präsentieren wir Ihnen sehr beliebte Anbieter mit ausgezeichneten Bewertungen. Außerdem stellen wir Ihnen jeweils eine Creme vor, die Ihnen bei Ihrer Neurodermitis helfen kann. Hier geht’s zum Anbieter-Verzeichnis

Sie sind selbst Hersteller oder Anbieter von Neurodermitis-Produkten und möchten in unser Verzeichnis aufgenommen werden? Dann schreiben Sie uns eine Email.

Neuro-News 15.02.15

Reduziertes Hautkrebsrisiko durch Neurodermitis

Eine kleine Entschädigung für die Belastung, die Neurodermitis mit sich bringt, könnten neue Forschungsergebnisse bieten. Laut denen, haben Neurodermitiker ein geringeres Risiko an Hautkrebs zu erkranken. Demnach sorgen die Entzündungen und die gestörte Barrierefunktion der Haut dafür, dass entartete Zellen, aus denen Krebszellen entstehen können, direkt mitbekämpft und eliminiert werden.

Hier mehr zum Thema >> http://www.netdoktor.de/news/neurodermitis-reduziertes-hautkrebsrisiko//

NEU: Atoderm Intensive – Produkttester gesucht!

!!! Die ersten 50 Kommentare erhalten eine kostenlose Produktprobe von Atoderm Intensive 75ml. !!!


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Dauerpflege bei Neurodermitis

Neurodermitis bedeutet für die Betroffenen meist Schlafstörungen, beträchtlicher Juckreiz und regelmäßige Medikamenten-Einnahme mit der Konsequenz einer verminderten Lebensqualität. Um diese deutlich zu steigern hat BIODERMA eine innovative Pflege entwickelt. Atoderm Intensive ist die erste Dauerpflege von BIODERMA zur Behandlung von Neurodermitis während akuter Schübe und in schubfreien Phasen. Die lindernde, aufbauende Pflege mit Skin Barrier Therapy® beruhigt irritierte Haut und erhöht ihr Wohlbefinden. Atoderm Intensive wirkt schnell und effektiv bei Juckreiz und unterdrückt das Bedürfnis sich zu kratzen. Entzündungen werden reduziert, die Haut wird durchfeuchtet und regeneriert.



Der patentierte Wirkstoff Skin Barrier Therapy® aus LIPIGENIUM® + Sucroester bekämpft 3-fach die Ursachen von Neurodermitis:
(1) Stellt eine intakte Hautbarriere her > hält die Feuchtigkeit in der Haut
(2) Aktiviert Lipid- und Proteinbildung in der Haut > reduziert Hauttrockenheit, weniger Juckreiz
(3) Bringt die Hautflora ins Gleichgewicht > hemmt Bakterienwachstum, weniger Entzündungen
Anti-Juckreiz (dermatologischer Wirkstoff PEA)
mildert Entzündungen, beruhigt gereizte Haut, lindert Ekzeme (Zincgluconat, ß-Sitosterol)
die Haut wird durchfeuchtet, regeneriert & repariert (Vitamin B3)
extra reichhaltige, nicht klebende Textur, auch für Säuglinge geeignet
Dauerpflege für Gesicht und Körper. Therapiebegleitend bei Kortisonen
ohne Duftstoffe, ohne Parabene, hypoallergen

Atoderm Intensive von BIODERMA ist ab Januar 2015 exklusiv in Apotheken und dermatologischen Instituten erhältlich.
UVP: 9,90 Euro, 75 ml; 17,90 Euro, 200 ml

Neurodermitis – Die Ursachen

Neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge spielt die Hautbarriere und Hautflora eine Schlüsselrolle bei Neurodermitis. Neurodermitiker haben genetisch bedingt meist einen Mangel an Proteinen und Lipiden in der Haut, die für die Stabilität und Abdichtung der Hautbarriere zuständig sind. Durch diesen Mangel wird die Hautbarriere durchlässig, ein „Teufelskreis“ entsteht:

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Um diesen „Teufelskreis“ zu unterbrechen, hat BIODERMA einen innovativen, patentierten Wirkstoff entwickelt: Skin Barrier Therapy® aus LIPIGENIUM® + Sucroester.

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Skin Barrier Therapy® bekämpft 3-fach die Ursachen von Neurodermitis:

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www.bioderma.de

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Neuro-News 04.06.14

Neurodermitis: Wissenswertes zum Virenschutz durch Psoriasis

Die Anfälligkeit von Virusinfektionen ist besonders für Neurodermitisbetroffene eine erschwerende Last. Aber warum sind speziell Betroffene von Schuppenflechte vor Viruserkrankungen besser geschützt? Erkenntnisse zu diesem Thema konnten nun Wissenschaftler der Berliner Charité gewinnen. Zukünftig könnte so die Virenabwehr gezielt für Betroffene von Neurodermitis nachgeahmt werden, um einen besseren Schutz zu gewährleisten.

Hier mehr zum Thema >> http://www.curado.de/neurodermitis-psoriasis-virusinfektion-28079/

Neuro-News 16.05.14

Thermalwasser

Das mineralreichhaltige Wasser besitzt einen positiven Effekt auf den Organismus des Menschen. Wissenschaftliche Studien haben die heilende und beruhigende Wirkung von Thermalwasser belegt. Hautprobleme wie Schuppenflechte und Neurodermitis können mit Hilfe des Wassers gelindert werden und finden besonders in Kurzentren eine hohe Anerkennung. In Apotheken werden bereits Sprühflaschen mit Thermalwasser für den häuslichen Gebrauch angeboten.

Hier mehr zum Thema >> http://www.ok-magazin.de/beauty/make-up-body/26379/get-the-glow-schoen-mit-thermalwasser

Neuro-News 09.05.14

Gesundheit und Schönheit mit weichem Wasser

Hauptpflege beginnt schon mit der Dusche. Weiches, kalkfreies Wasser fördert nicht nur glänzende Haare und geschmeidige Haut, sondern bietet Neurodermitis-Betroffenen einen Linderungseffekt des Juckreizes. Kalkhaltiges Wasser hat jedoch eine redundante Wirkung und behindert sowie verhindert die Wirkungsweise vieler hautfördernder Hautpflegeprodukte. Den Härtegrad seines Wassers zu kennen, ist besonders für Betroffene von wichtiger Bedeutung.

Hier mehr zum Thema >> http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2014-05/30187303-schoenheit-faengt-beim-wasser-an-007.htm

Neuro-News 02.05.14

Mehr Betreuer – gesündere Kinder

Nach neusten Studien des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung wurde ein direkter Zusammenhang zwischen der Betreuungsqualität von Kitas und den Erkrankungen von Kindern an Neurodermitis und Mittelohrentzündung festgestellt. Einer der größten Einflussfaktoren spielt dabei die jeweilige Anzahl von Kindern pro Betreuer.

Hier mehr zum Thema >> http://www.nnz-online.de/news/news_lang.php?ArtNr=148410

Neuro-News 22.04.14

Kinderinvaliditätsversicherungen

Angeborene Krankheiten oder plötzlich eintretende gesundheitliche Schicksalsschläge sind besonders für Familien eine starke Belastung. Um zumindest finanzielle Folgen abfangen zu können, bietet es sich schon im Kindesalter an, eine absichernde Basis zu schaffen. Ob schwere Neurodermitis oder andere einschränkende Krankheiten – Schutz sollte gegeben sein.

Hier mehr zum Thema >> http://www.vorsorge-und-finanzen.de/kinderinvaliditaetsversicherungen-laut-finanztest-wichtig-aber-rar.html

Neuro-News 14.04.14

Selbsthilfegruppen für Neurodermitisbetroffene

Selbsthilfegruppen dienen dem Austausch unter Betroffenen. Informationen werden untereinander weitergegeben, erfolgreiche und weniger erfolgreiche Therapieformen werden geteilt und diskutiert. So werden in der Bundesrepublik flächendeckend Selbsthilfegruppen angeboten, um unter Gleichgesinnten offen über das Thema zu sprechen, Probleme zu erläutern und bestenfalls Hilfe zu finden. Der Alltag lässt oft keine Gelegenheit zum Austausch zu.

Hier mehr zum Thema >> http://www.neurodermitis-hautwissen.de/Adressen-Termine/selbsthilfegruppen.html

Neuro-News 08.04.14

Textilien als Hautpflegeprodukte

Wer sich als Neurodermitisbetroffener nicht damit beschäftigt welche Kleidung für seine empfindliche Haut geeignet ist, läuft lang- oder auch kurzfristig Gefahr, zunehmenden Juckreiz und Hautreizungen zu riskieren. Für Betroffene könnten jetzt jedoch Textilien aus Cellulose-Fasern mit dem Zusatz von Zink interessant werden. Der natürliche Zusatz von Zink wirkt sich hautschonend und pflegend auf die empfindliche und betroffene Haut aus.

Hier mehr zum Thema >> http://www.modelvita.com/beauty-magazin/2014/cellulose-faser-mit-zink-macht-aus-textilien-hautpflegeprodukte/41089

Neuro-News 28.03.14

Neurodermitisschulungen

Schulungen über Neurodermitis können einen sinnvollen Beitrag zu einer schnellen Heilung leisten. Um immer auf dem neusten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse zu sein, werden deutschlandweit Schulungen angeboten, die den Umgang mit Neurodermitis vermitteln und das richtige Know-How an die Betroffenen weitergeben.

Hier mehr zum Thema >>
http://www.neurodermitisschulung.de/schulungszentren.html

Neuro-News 21.03.14

Salz als anerkanntes Heilmittel

Salz sollte mit Bedacht und in Maßen konsumiert werden. Jedoch versichert Dieses für äußere Anwendungen eine lindernde und heilende Wirkung. Heilungsprozesse im Bezug auf Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Akne und Schuppenflechte können somit beschleunigt werden.

Hier mehr zum Thema >> http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/ernaehrung/so-hilft-salz-der-gesundheit-iid-1.4114152

Histaminintoleranz

Allgemein

Histamine sind Naturstoffe, die der Körper über die Nahrung aufnimmt. Das Enzym Diaminoxidase (DAO) beginnt, diese umgehend zu neutralisieren. Bei einer Histaminintoleranz können diese biogenen Amine nur begrenzt  vom Körper abgebaut werden und drücken sich durch körperlichen Beschwerden und Beeinträchtigung aus. Diese stellen das Resultat eines DAO-Mangels dar. Die Zahl der in Mitteleuropa lebenden Betroffenen schwankt zwischen 1-3 %. Jedoch gehen Ärzte von einer Dunkelziffer aus, welche diese Zahl bedeutend übersteigen könnte. Frauen sind von dieser Intoleranz häufiger betroffen und machen einen Anteil von ca. 80% aus. Dabei sind hauptsächlich Frauen ab dem 40. Lebensjahr betroffen.

 
 
 
 
 
Symptome

VerdauungsproblemeHautauffälligkeitenHerz-Kreislauf-ProblemeSonstige
BauchschmerzenHautrötungKopfschmerzenAtembeschwerden
DurchfallNesselsuchtMigräneAsthma
BlähungenEkzemeSchwindelHalsschmerzen
Übelkeit / ErbrechenJuckreizHitzegefühlTinitus
SodbrennenBluthochdruckNervosität
HerzrasenVerwirrtheit
HerzrhythmusstörungenDepressive Stimmung
Müdigkeit
Erschöpfung
Schlafstörung

Die Problematik bei einer Histaminintoleranz besteht darin, diese richtig zu deuten. Symptome treten vielseitig sowie variabel auf und machen eine Intoleranz teilweise schwer diagnostizierbar. Eine Unterscheidung zu anderen häufig auftretenden Krankheiten ist besonders für den Laien kaum ersichtlich. Bei einer Überschuss- aufnahme von Histaminen durch Lebensmittel werden die ersten Symptome bereits nach wenigen Minuten oder Stunden direkt ersichtlich. In seltenen Fällen beginnen Beschwerden und Auffälligkeiten erst in den darauffolgenden Tagen. Große Ver- wechslungsgefahr besteht zwischen der Histaminintoleranz und Allergien. Da Histamin der wesentliche Übertragungsstoff von Allergien ist, sind typische Allergiesymptome, wie zum Beispiel Hautreizungen, ebenfalls ein Merkmal von Histaminintoleranz.

 
Diagnose

Eine Standardisierung der Vorgehensweise zur Diagnose von Histaminintoleranz liegt Ärzten bisher leider noch nicht vor. Durch die vielseitig auftretenden Symptome müssen sich Ärzte in Zusammenarbeit mit den Patienten Schritt für Schritt den Weg zur Diagnose bahnen.

Der erste Schritt zur Diagnose ist das Führen eines Tagesbuchs. Der Betroffene sollte alle für den Arzt relevanten Informationen und Auffälligkeiten detailliert erfassen. Informationen wie

  • erstmaliges Auftreten von Symptomen
  • Art der Auffälligkeiten / Beschwerden
  • Zeitraum der Auffälligkeiten / Beschwerden

sind eine hervorragende Basis, um dem behandelnden Arzt die Eingrenzung der Symptome zu vereinfachen.

Erste Erkenntnisse können anhand eines Bluttests in Erfahrung gebracht werden. Hierbei wird das Blut auf den Histamingehalt und die DAO-Aktivität untersucht. Ein Mangel an DAO oder ein erhöhter Histaminspiegel geben zwar Hinweise auf eine Intoleranz, werden aber nicht als sehr aussagekräftig angesehen. Weitere Verfahren sollten in Folge der gewonnenen Erkenntnisse durchgeführt werden.

Im Folgenden bietet sich für Arzt und Patient die Differenzialdiagnose an. Hier gilt es, andere Erkrankungen, beispielsweise Allergien oder Darmerkrankungen, auszuschließen. Der Körper wird anhand von Tests auf Reaktionen überprüft. So können nach und nach symptomtypische Erkrankungen ausgeschlossen werden.

Eine weitere Möglichkeit kann die Eliminationsdiät sein. Diese Ausschlussdiät beinhaltet eine vierwöchige Abstinenz von histaminhaltigen Nahrungsmitteln und DAO-blockierenden Medikamenten. Sollte eine Intoleranz vorliegen, werden die zuvor auftretenden Symptome im Normalfall deutlich eingeschränkt auftreten beziehungsweise verschwinden.

In Folge der Ausschlussdiät kann unter der Aufsicht des behandelnden Arztes ein Provokationstest durchgeführt werden. Ein histaminreiches Nahrungsmittel wird dem Körper des Patienten zugeführt. Bei keinem Eintritt von Beschwerden kann von einem dauerhaften Verzicht des jeweiligen Nahrungsmittels abgesehen werden. Hauptaugenmerk liegt hierbei auf der alleinigen Einnahme eines histaminreichen Nahrungsmittels pro Tag, um die jeweilige Reaktion genau diagnostizieren zu können. So kann anhand von wiederauftretenden  Symptomen die Ernährung des Patienten angepasst werden.

 
Ursachen

In den seltensten Fällen werden Menschen mit der Histaminintoleranz geboren. So zählt ein übermäßiger Verzehr von histaminreicher Nahrung als Hauptauslöser der Intoleranz. Des Weiteren kann eine eingeschränkte Aktivität der DAO oder ein Infekt im Magen-Darm-Trakt eine Auslösung hervorrufen.

 
Grundregeln zur Histaminvermeidung

  • Verzicht von überreifen Nahrungsmitteln (Steigerung des Histamingehalt je nach Reifestufe)
  • Grundsätzlicher Verzehr von frischen Nahrungsmitteln
  • Vermeidung des mehrmaligen Aufwärmens von Speisen
  • Kein Verzehr von Konserven- und Fertigprodukten
  • Verzicht auf Lebensmittel mit Zusatzstoffen
  • Vermeidung von Alkohol
  • Verzicht auf histaminreiche Getränke (bessere Resorbierung in Flüssigkeiten)

 

Nahrungsmittel mit hohem HistamingehaltNahrungsmittel, die Histamin freisetzenNahrungsmittel, die Diaminoxidas (DAO) blockieren
geräuchertes Fleisch, Salami, SchinkenHülsenfrüchte (Bohnen, Soja, etc.)Alkohol (besonders Rotwein und Bier)
Fischprodukte (besonders Fischonserven)ErdbeerenKakao
MeeresfrüchteKakaoschwarzer/grüner Tee
gereifte KäsesortenTomatenEnergy-Drinks
Hülsenfrüchte (Bohnen, Soja, etc.)Nüsse
diverse Gemüsesorten (Sauerkraut, Spinat)
essighaltige Produkte (Essig, Senf, etc.)
Schokolade
Pilze
Hefe
diverse Obstsorten (Bananen, Birnen, Orangen)
schwarzer/grüner Tee
Kakao
Alkohol (besonders Rotwein und Bier)

Medikamente

Viele der Betroffenen habe nur die Möglichkeit, die Nahrungsaufnahme umzustellen oder auf Präparate zurückzugreifen, welche dem Körper die nötige Unterstützung geben.
So können zum Beispiel Enzym-Präparate und Antihistaminika Histamine daran hindern, die Wirkungsweise innerhalb des Körpers zur Entfaltung kommen zu lassen. Besondere Beachtung findet hierbei die Einnahme: Eine Einnahme muss in den meisten Fällen im Vorfeld geschehen, da eine rückwirkende Neutralisierung der Histamine nicht erfolgen kann. Nebenwirkungen erfolgen meist nur als Müdigkeits- oder Trägheitserscheinung.
Als weitere Alternative können Nahrungsergänzugspräparate agieren. Diese können den Abbau von Histaminen innerhalb des Körpers positiv beeinflussen. So unterstützen Präparate mit Vitamin B6 das DAO-Enzym beim Abbau von Histaminen. Genaue Studien bezüglich dieser Erkenntnis liegen zur Zeit noch nicht vor. Jedoch wurde bei Betroffenen mit Histaminintoleranz ein auffällig niedriger Vitamin-B6-Spiegel festgestellt. Ähnliche Feststellungen wurden im Bezug auf Vitamin C diagnostiziert.

 
Vorsicht bei der generellen Einnahme von Medikamenten

Bei der Einnahme von herkömmlichen Medikamenten, ist die Gefahr einer Hemmung der DAO-Aktivität oder einer Freisetzung von Histamin mit Vorsicht zu genießen. Zwar können spezielle Medikamente vorbeugend gegenwirken oder die Einnahme herkömmlicher Medikamente verträglich machen, doch kann dieses auch Gefahren beinhalten. Eine Rücksprache mit dem behandelnden Arzt ist daher unerlässlich.

 
Sonstiges

Während einer Schwangerschaft ist eine deutliche Linderung bis hin zum Schwinden der Beschwerden deutlich spürbar. Eine Reduktion des Histaminspiegels ist auf die verstärkte Produktion von Diaminoxidase (DAO) zurückzuführen. Diese Reaktion tritt in den meisten Fällen ab dem dritten Schwangerschaftsmonat in Kraft. Nach einer Schwangerschaft ist der Histaminspiegel wieder zunehmend, sodass ein erneuter Befund von Beschwerden und Symptomen eintreten kann.