Ernährung bei Neurodermitis

Ernährung & Neurodermitis

Gesunde Ernährung ist ein wichtiger Faktor für die Linderung der Neurodermitis und somit für die Steigerung der Lebensqualität. Man geht heute davon aus, dass viele Inhaltsstoffe der modernen Lebensmittel wie Fertiggerichte, Fertigsuppen und Fastfood Hautirritationen auslösen und chronische Hauterkrankungen wie die Neurodermitis fördern.

Dazu zählen zum Beispiel Geschmacksverstärker wie Glutamat, Gewürze und Farbstoffe. Aber auch Alkohol kann zu einer Verschlimmerung der Hauterscheinungen und Ekzeme führen. Alle diese Stoffe haben unsere Vorfahren nicht zu sich genommen und diese sind größtenteils künstlich von der Industrie erzeugt. Kein Wunder also, dass diese Stoffe nicht das Optimum für unsere Gesundheit darstellen und das unsere heutige Ernährung Probleme mit sich bringen kann.

Neurodermitis nur in den Industrie-Nationen

In der dritten Welt ist die Neurodermitis nahezu unbekannt, aus einem guten Grund: Die Menschen ernähren sich dort komplett anders. Durch eine Ernährungsumstellung konnten schon viele Neurodermitiker ihre Symptome lindern oder ihre Beschwerden komplett los werden. Der Verzehr von Rohkost wie Obst und Gemüse, von gesundem Omega-3 haltigen Fisch und der Verzicht auf Fertigprodukte können schon viel ändern. Im Endeffekt hat es der Neurodermitiker gut: Die Haut reagiert und man weiss, dass etwas nicht gut war.

Neurodermitis Ernährung: Artikel

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Ernährungstagebuch bei Neurodermitis

Nun muss man herausfinden, was am eigenen Lebensstil nicht in Ordnung ist. Sicher ist das nicht einfach, aber wenn man bereits auf genug Entspannung achtet und sich nicht zuviel Lasten und Stress aufbürdet, dann kann die Ernährung ein Faktor sein. Man kann ein Ernährungstagebuch führen um herauszufinden, auf welche Produkte man reagiert.Im besten Falle sieht man dann nach ein paar Tagen logische Zusammenhänge: Der Hamburger / Alkohol am Wochenende und das damit verbunde Aufflackern der Hautbeschwerden.

Nahrungsmittelallergie

Besonders häufig sind Eier, Nüsse, Milch, Zitrusfrüchte wie Zitronen oder Orangen ein Problem für Allergiker. Aber auch Alkohol und Kaffee können problematisch sein, da diese Genussmittel die Durchblutung der Haut steigern, was widerum den Juckreiz verstärkt. Dies gilt auch für stark gewürzte Speisen. Mit einem Hauttest kann man sich Gewissheit darüber verschaffen, ob man unter einer Nahrungsmittelallergie leidet.

Allergien bei Babies

Um die Gefahr einer Allergie bei Babies zu senken, sollte man nach der Geburt vier bis sechs Monate stillen.

Weitere Tipps zur Ernährung bei Neurodermitis

Wer weitere Tipps zur Ernährung oder zu meidende Nahrungsmittel und Stoffe kennt, kann diese gerne in den Kommentaren mitteilen.
Dort ist eine Diskussion zu diesem Thema absolut erwünscht!

 

112 Reaktionen zu “Ernährung bei Neurodermitis”

  1. Katharina

    Ein tolles Portal mit super Tipps auch in den Kommentaren!
    Zur Ernährung möchte ich noch die TCM-Ernährung als Möglichkeit anführen: hier wird darauf gebaut, die Selbstheilungskräfte wieder anzuregen, indem man typgerecht isst. Die Röte der Haut deutet auf innere Hitze hin – das heißt, kein hitziges Essen wie z.B. scharfe Gewürze oder gegrilltes Fleisch! Außerdem spielt Feuchtigkeit eine Rolle (merkt man am nässenden Ausschlag) – also z.B. keine Kuhmilch und Zucker, da diese verschleimen und die Feuchtigkeit verstärken. Mir hat diese Ernährungsumstellung super geholfen und ich gebe meine Erfahrungen jetzt als dipl. Ernährungsberaterin nach TCM weiter. Infos (Blog) findet ihr auf http://www.ernaehrungsberatung-wien.at. Liebe Grüße, Katharina

  2. Mefisias

    Das einzige das bei mir wenn ich einen wirklich schlimmen Schub habe, was leider bei mir gerade der Fall ist,ist Heilerde(zb Luvos)oder was sogar noch besser hilft Weiße Tonerde mit Wasser mischen und direkt auf die betroffenen Stellen, nach 2 bis 3 Minuten hört das jucken und das Nässen auf. Ansonsten keine bereits verarbeiteten Lebensmittel!!
    Liebe Grüße
    M

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