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Neurodermitis & Süßigkeiten

Süßigkeiten bei Neurodermitis

Neurodermitis ist eine chronische Hauterkrankung, die sehr individuell verlaufen kann. Es gibt die unterschiedlichsten Auslöser, die für den Ausbruch der Erkrankung verantwortlich sind. So können unter anderem psychische Belastungen, zu viele Aktivitäten, Medikamente, Impfungen, Nahrungsmittelallergien oder genauso eine Störung der Darmflora, die durch Antibiotika hervorgerufen werden kann, für den Ausbruch von Neurodermitis verantwortlich sein. Aus diesem Grund muss die Hautkrankheit stets individuell behandelt werden und zunächst die Auslöser ermittelt werden. Insbesondere sollte auch auf die Ernährung geachtet werden, die vielfach verantwortlich für die Symptome von Neurodermitis ist. Viele Betroffene der Hautkrankheit reagieren auf Zucker und Süßigkeiten mit allergischen Reaktionen. Gerade bei Kindern stehen die Süßigkeiten hoch im Kurs und Eltern haben es hier nicht leicht, den Nachwuchs davon abzuhalten.

Süßigkeiten als Auslöser der Neurodermitis

Nicht nur für die Zähne ist Zucker Gift, sondern er belastet den ganzen Organismus. Gerade in Süßigkeiten ist jede Menge Zucker enthalten und bereits kurze Zeit nach dem Verzehr selbiger beginnt der Teufelskreis. Die Haut beginnt immer stärker zu jucken und viele Betroffene sehen als einzige Linderung das Kratzen. Allerdings bilden sich dabei stets neue Ekzeme und das Hautbild verschlechtert sich.

Doch nicht allein der enthaltene Zucker in den Süßigkeiten ist für den Ausbruch der Hautkrankheit verantwortlich. In den Süßigkeiten sind noch andere Zusatzstoffe enthalten, die den Juckreiz auslösen. Die raffinierten Kohlenhydrate sind außerdem noch der optimale Ernährer von Darmpilzen. Nicht zu empfehlen sind die Süßstoffe, denn sie setzen sich aus unterschiedlichen körperfremden Chemikalien zusammen. Nicht nur der herkömmliche Haushaltszucker fördert die Hautkrankheit, sondern genauso der braune Rohrzucker, Fruchtzucker, Kandiszucker und gleichfalls der Traubenzucker. Auf jeden Fall sollte ein Allergietest durchgeführt werden und ist die Diagnose in dieser Richtung getroffen, dann sollte bei Neurodermitis auf Süßigkeiten möglichst verzichtet werden.Neurodermitis Süßigkeiten

Die häufigsten Allergieauslöser und der Ersatz für Süßigkeiten

Wer unter einer Nahrungsmittelallergie gegen Süßigkeiten leidet, sollte auf diese konsequent verzichten. Häufig werden als Auslöser der Allergie Gummibärchen, Erdnussbutter, Brotaufstriche aus Nüssen und Schokolade, Bonbons, Limonade, Fruchteis, Kakao, Schokolade und Cola festgestellt.

Besonders Kindern, die unter einer solchen Nahrungsmittelallergie leiden, fällt der Verzicht auf Süßigkeiten schwer. Als Ersatz können selbstgemachte Knusperriegel gewählt werden, diese sind eine gute Alternative für die süße Nascherei, die nun einmal zum Kindsein dazu gehört. Die Knusperriegel können zum Beispiel aus Sonnenblumen- und Cashewkernen, Mandeln, Trockenfrüchten, die püriert werden sollten, und Getreideflocken bestehen. Damit können selbst Betroffene der Hautkrankheit Neurodermitis Süßigkeiten essen und es muss nicht vollkommen darauf verzichtet werden.

© Otto Wenninger/ PIXELIO handtasche.de“>michael kors handtasche

2 Kommentare

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  • Hallo,

    meine Neurodermitis ist verschwunden seit ich auf Kakao verzichte. Das heißt, keine Schokolade, aber auch keine kakaohaltigen Kekse. Ich bin auf kakaofreie Kekse umgestiegen und das bekommt mir sehr gut.

  • Hallo,

    Danke für diesen Beitrag und auch an meinen Vorposter ein Danke für den Hinweis. Ich habe auch schon länger den Zucker in Verdacht meine Neurodermitis zu verschlimmern. Es ist mittlerweile auffällig, dass ich jedes Mal nach intensiverem Schokoladenkonsum oder sonstigem Naschwerk (z.B. in der Weihnachtszeit) heftigste Juckreizattacken bekomme und nicht mehr anders kann, als zu kratzen. Dementsprechend schlimm sehe ich dann auch aus.
    Nach längerer Zeit ohne Süßigkeiten habe ich wesentlich seltener Phasen mit Juckreiz.